{"id":2110,"date":"2019-08-07T12:48:52","date_gmt":"2019-08-07T11:48:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2110"},"modified":"2019-08-07T21:07:54","modified_gmt":"2019-08-07T20:07:54","slug":"karpaten-alpen-korridor","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2110","title":{"rendered":"Karpaten-Alpen-Korridor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>1.Woche Slowakei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-neu-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2111\" width=\"310\" height=\"185\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-_MG_0085.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2112\" width=\"310\" height=\"176\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>30.April:<\/strong>  Gestern sind J\u00fcrgen, Hans und ich in der Hohen Tatra angekommen. Wir haben ein Lager zwischen der Hohen Tatra und der Niedrigen Tatra aufgeschlagen. Auf 1400m H\u00f6he liegen noch Schneefelder, aber eine durchg\u00e4ngige Schneedecke existiert nicht mehr. Das Wetter ist sehr durchwachsen und einigen Schauern. Heute haben wir uns am Vormittag zun\u00e4chst selbst organisiert, und unsere Sachen in den Alukisten im Anh\u00e4nger und auf dem Dach zu verstauen. P\u00fcnktlich um 14:37 kamen Martin und Gabriel am Bahnhof&nbsp;in Poprad an. Sobald die Sonne durchdringt ist es so warm, dass man fast mit T-Shirt herumlaufen kann. Unser erstes Lager ist fast genau dort, wo wir letztes Jahr schon auf der Rum\u00e4nien-Deutschland Expedition waren. Ein gr\u00fcner Korridor zwischen der Niederen und der Hohen Tatra. Sehr viele Hirschspuren sind hier. In der N\u00e4he vom Dorf Lucivna haben wir eine tote halb gefressene Hirschkuh gefunden. Daneben ein totes Rinderkalb. Morgen fahren wir nach Strbske Pleso hoch und beginnen von dort die Wanderung. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-IMG_7212.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2117\" width=\"307\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-IMG_7212.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-IMG_7212-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-IMG_7212-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7254.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2119\" width=\"310\" height=\"230\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>01.Mai:<\/strong> Wie im letzten Jahr, beim Eintritt in die Hohe Tatra verschlechtert sich das Wetter wieder und es regnet leicht. Wir starten auf dem Hauptwanderweg nach Westen und m\u00fcssen von 1350m auf ca. 1460m hoch. Je h\u00f6her wir kommen umso mehr Schnee war auf dem Weg und der Regen wurde zum Schneeregen. Gl\u00fccklicherweise nur leicht. Nach ca. 45min hatten wir die ersten B\u00e4renspuren. Der B\u00e4r kreuzte unseren Weg und nicht sehr viel weiter ging er ein St\u00fcck parallel zum Wanderweg im Schnee. Mir sind die tiefen Abdr\u00fccke im Schnee aufgefallen hinter den Fichtenzweigen. Das erste St\u00fcck des heutigen Tages sind wir ohne die schweren Rucks\u00e4cke unterwegs, was auf dem Schneematsch und Schlamm sehr gut war. Kurz bevor wir gegen 13:00 J\u00fcrgen und Hans trafen, finden wir nochmals Spuren vom B\u00e4ren. An drei Quellen, warten J\u00fcrgen und Hans, wir machen ein Picknick und marschieren weiter, jetzt mit Rucksack und vollem Gep\u00e4ck f\u00fcr 2 Tage.&nbsp;Gegen 16:00 finden wir ein Lagerplatz an einer offiziellen Lagerstelle. Es regnet. Am Abend klart es auf und wir bauen ein Tarp auf f\u00fcr Martin und Gabriel. Ich m\u00f6chte den neuen Biwakschlafsack testen und lege mich unter eine Fichte. Doch w\u00e4hrend der einsetzenden D\u00e4mmerung gehe ich noch zum Bach. Gerade als Shira und ich Wasser sch\u00f6pfen wollen l\u00e4uft ein Dachs \u00fcber die Holzbr\u00fccke 20m neben mir. Ein sch\u00f6ner Abschluss des ersten Tages. <strong>Sichtungen:<\/strong> Hirschspuren, B\u00e4renspuren, Dachs, Fuchs, Marderspuren, Mauswieselspuren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7287.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2129\" width=\"310\" height=\"154\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>02.Mai:<\/strong> Es hat keinen Tropfen geregnet. Um 6:00 stehe ich auf und gehe zum Bach, um Wasser f\u00fcr den Tee zu holen und um mich zu waschen. Es ist recht warm und die Wolken sind hoch. kurz vor 9:00 nach M\u00fcsli und Tee ist alles gepackt und wir nehmen den zweiten Tag in Angriff. Weil der Bach so sch\u00f6n ist, machen wir noch ein paar extra Bilder. Ich zeige Martin und Gabriel noch eben die Dachsspuren. Einem super sch\u00f6nen Weg konnten wir folgen mit Sicht auf die noch verschneite Niedere Tatra und manchmal auf die Hohe Tatra. Es ist noch ein wenig tr\u00fcb, aber das Wetter h\u00e4lt sich. Wir finden immer wieder B\u00e4renspuren und Wolfslosungen. Frische Abdr\u00fccke von W\u00f6lfen konnten wir nicht finden. Allerdings ist der Boden h\u00e4ufig fest, so dass wir dazu Gl\u00fcck brauchen. Die Wegmarkierungen sind schwer zu finden und wir biegen falsch ab. Aha, daf\u00fcr finden wir jetzt noch eine Luchspur. Irgendwann am Nachmittag verlassen wir die markierten Wege und gehen am Waldrand entlang. Bis zu einer gro\u00dfen Wiese, die uns eine herrliche Aussicht bereitet und am Abend k\u00f6nnen wir Rehe und F\u00fcchse beobachte. <strong>Sichtungen: <\/strong>Rehe, Fuchs, B\u00e4renspuren und Losung, Wolfslosungen, Luchspur, Hirsch und Wildschweinspuren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-Kopie-von-IMG_7245.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2130\" width=\"310\" height=\"175\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>03.Mai<\/strong> Nach einer frostigen Nacht bei klarem Himmel konnte ich einen super sch\u00f6nen Sonnenaufgang von 5:00 bis ca. 6:30 in den Bergen der Niederen Tatra beobachten. In den ersten Sonnenstrahlen, als Martin und Gabriel noch im Schlafsack steckten bin ich zum Bach gelaufen, um Wasser f\u00fcr Tee zu holen. Es war absolut erfrischend im T-Shirt durch die k\u00fchle Luft zu laufen. In der Nacht hat Shira zweimal angeschlagen und irgendwelche Wildtiere verscheucht. Shira ist nachts an meiner Hand oder Fu\u00dfgelenk angeleint. Entsprechend wach war ich, als ich aus dem Traum so unsanft herausgeschleudert wurde. Die Sonne half, das Tarp und meinen Biwaksack vom Tau zu trocken. Um Neun war alles gepackt und wir marschierten weiter. Langsam entfernen wir uns von der Hohen Tatra nach Westen. Die Sonne scheint war herunter und ich \u00e4rgere mich, dass ich nicht vorsorglich meine Sonnencreme eingepackt habe. Entlang der heutigen Route haben wir nur auf der ersten H\u00e4lfte Spuren von Wolf und B\u00e4r gefunden. Wir kamen an eine Schlucht vor Welke Borove. Ganz anders als der bisher pr\u00e4sente Fichtenwald wuchs hier noch der urspr\u00fcngliche Mischwald, mit dem Hinweis, dass es hier B\u00e4ren g\u00e4be. Wir verlaufen uns in der Schlucht, weil die Wegemarkierung an einer Kreuzung nicht sichtbar war. Nordwestlich von Welke Borove bauen wir unser zweites Basiscamp auf. Bis Mitternacht sitzen wir am Lagerfeuer. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/umgefallener-Haenger.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2141\" width=\"310\" height=\"230\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>04.Mai:<\/strong> Die zweite Etappe ohne Basiscamp steht an. Wir kontrollieren noch, wo der markierte Wanderweg weitergeht, sehen aber kein Hinweis, dass er nicht direkt am Lager vorbei geht. Prompt, nach 30min bergab gehen, stellen wir fest er ist falsch. Es ist wie verhext, immer an den wichtigen Kreuzungen fehlen die Hinweise oder die n\u00e4chste Markierung ist fast nicht sichtbar. Daf\u00fcr finden wir einen Hinweis, der vom Wolf stammen k\u00f6nnte. Wegen der Dorfn\u00e4he k\u00f6nnte die Spur aber auch von einem gro\u00dfen Hund sein. Wir gehen zur\u00fcck und kommen auf einen sch\u00f6nen Weg der zwischen Wald und Wiesen \u00fcber mehrere Stunden entlang eines H\u00fcgelkammes f\u00fchrt. Es ist warm, ich habe Kopfschmerzen und ich sp\u00fcre meine F\u00fc\u00dfe. Der harte Boden ist nicht dankbar. Interessant ist, dass laut meiner Einsch\u00e4tzung hier durchaus gro\u00dfe Beutegreifer leben k\u00f6nnten, wir aber keine Hinweise finden. Ein Mischgebiet zwischen bewaldeten H\u00fcgeln, die sehr steil sind und Almwiesen dazwischen. Die Wiesen selber sind noch mit Waldresten durchsetzt. In Dolny Kubin treffen wir J\u00fcrgen und Hans machen eine Pause bevor wir jetzt mit den Rucks\u00e4cken wieder losmarschieren. Auf einer Wiese finden wir einen Platz f\u00fcr unser Lager oberhalb der Stadt. Ein Reh wurde hier gerissen. Haut und Beine sind noch \u00fcbrig. Es war definitiv kein Wolf, k\u00f6nnte Luchs gewesen sein. Der Riss ist aber schon \u00e4lter.  Keine Spuren von Wolf, B\u00e4r oder Luchs. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rehriss-mit-Shira.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2143\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rehriss-mit-Shira.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rehriss-mit-Shira-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rehriss-mit-Shira-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>05.Mai<\/strong>: Die ganze Nacht plagten mich Kopfschmerzen, leichter Sonnenstich vom Vortag. Wir entscheiden uns daf\u00fcr nicht den Wanderweg auf fast 1400 H\u00f6he zum Kubinska Hola rauf zu laufen, sondern nehmen einen Querweg durch den Wald und sparen uns so insg. 700m H\u00f6henunterschied. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich herausstellt. Wir finden im Wald B\u00e4ren und Wolfsspuren. Einige Spuren der B\u00e4ren scheinen ganz frisch zu sein. Da der Weg am Schluss zur\u00fcck auf den markierten Pfad fast unsichtbar wird, gehen wir praktisch quer durch den Wald. Etwas schwierig sich mit Rucksack durch den teilweise dichten Fichtenwald zu k\u00e4mpfen. Die Navigation geht hier nur noch mit GPS. Ich sehe ein Hirsch, \u00fcbrigens finden wir t\u00e4glich sehr viele Hirschspuren. Auch wenn wir selber gelegentlich durch eine Stadt oder Dorf laufen m\u00fcssen, konnten wir bisher keine wirkliche k\u00fcnstliche Barriere f\u00fcr Wildtiere entdecken. Die Siedlungsdichte ist so locker, dass Wildtiere immer durch W\u00e4lder ausweichen k\u00f6nnen. Die Waldbest\u00e4nde sind bisher noch sehr eng miteinander verwoben. Die entwaldeten Fl\u00e4chen f\u00fcr Wiesen, Siedlungen oder Landwirtschaft sind nicht breit genug, um eine ernsthafte Barriere darzustellen. Wir lagern heute 300m oberhalb von Zazriva auf 900m H\u00f6he auf halben Weg zur H\u00fcgelspitze Javornika. <strong>Spuren:<\/strong> Wolf, B\u00e4r, Hirsch, Reh, Dachs, Fuchs <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wolf-GPS.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2144\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wolf-GPS.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wolf-GPS-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wolf-GPS-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>06.Mai:<\/strong> Es soll der Tag der umgefallenen B\u00e4ume und Wolfspuren werden. Es scheint, dass ich mich jetzt einlaufe, Kopfschmerzen sind vorbei, die F\u00fc\u00dfe und Gelenke f\u00fchlen sich gut belastbar an. Schon beim Aufstieg geht es los. Sehr steil 300m hoch und dann liegen schon etliche Fichten quer \u00fcber den Weg, so dass wir durch den Wald ausweichen m\u00fcssen oder uns unter bzw. \u00fcber die B\u00e4ume durchk\u00e4mpfen m\u00fcssen. Als wir auf 1200m auf dem Gipfel ankommen, k\u00f6nnen wir vor lauter umgefallenen B\u00e4umen kaum erkennen wo hier welche Wege weiterf\u00fchren. Ein blau markierter Weg nach Westen muss es sein. Es geht so weiter wir k\u00e4mpfen uns wirklich fast den ganzen Tag durch den Wald. Nur wenn Wiesenst\u00fccke kommen geht es mal leichter. Schneereste liegen herum. Doch daf\u00fcr finden wir Spuren zun\u00e4chst vom B\u00e4ren, und dann den gesamten Tag Wolfsspuren und Losungen. Ein steifer Wind weht und bringt Wolken herbei. Am Nachmittag, so um 14:30 f\u00e4ngt es an zu regnen. Wir sind nur noch 20min vom Basislager entfernt, doch dann kommt das schlimmste St\u00fcck. Kampf durch die Fichten. Kurz nach 15:00 erreichen wir J\u00fcrgen und Hans. Da wir schon so fr\u00fch am Lager sind, m\u00f6chte Martin noch nach Wien fahren, weil sein Neffe am Sonntag Geburtstag hat, und er unbedingt dort sein m\u00f6chte. Kein Problem, wir bringen ihn schnell nach Zilina. Gabriel, dessen Schlafsack nicht warm genug war, f\u00e4hrt gleich mit. Den heutigen und morgigen Tag werde ich nutzen zu entspannen, die Route der n\u00e4chsten Woche zu planen und mich zu waschen.  <strong>Spuren:<\/strong> Wolf viel, B\u00e4r <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>2.Woche Slowakei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wurst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2145\" width=\"263\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wurst.jpg 350w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wurst-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>07.Mai<\/strong>: Die\nAnkunft von Thomas, Anja und Johannes war heute etwas chaotisch. Das hat dazu\ngef\u00fchrt, dass alle warten mussten. Anja war schon um 8:30 da, was ich um 10:00\nerfahren habe. Thomas kam 2 Stunden fr\u00fcher als geplant, was wir aber erst\nerfahren haben, als wir Anja schon abgeholt hatten. Johannes sollte\nurspr\u00fcnglich ca. 30min nach Thomas eintreffen, kam dann aber erst gegen 22:30\nan. Er hat noch schnell eine Wurst gegrillt, bevor er dann m\u00fcde im Zelt\nverschwunden ist. Eigentlich wollten wir nur einmal nach Zilina fahren und dort\nhalt warten bis alle da sind. So mussten wir am Ende dreimal fahren. Armer\nHans, der jedes Mal losged\u00fcst ist. Am Lager war es weniger spannend. Nur 250m\nvom Lager war eine Wolfslosung und ansonsten konnten wir nicht viel machen,\nau\u00dfer reden uns sonnen halt eben den Ruhetag genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/losung-haare.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2146\" width=\"365\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/losung-haare.jpg 486w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/losung-haare-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/losung-haare-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>08.Mai:<\/strong> In\ndieser Woche werden wir etwas n\u00f6rdlicher und dann schon fr\u00fch an der Grenze\nentlang wandern m\u00fcssen. Das kostet uns eigentlich einen ganzen Tag mindestens.\nDeswegen sind wir heute und werden morgen ohne Rucksack wandern, um Strecken\nleichter zur\u00fccklegen zu k\u00f6nnen. Von Mittwoch bis Freitag sind wir dann\nau\u00dferhalb der Reichweite des Backup Teams. Entlang der Grenze gibt es praktisch\nnur Wald und kaum irgendwelche besiedelten Gebiete. Das wird ausgesprochen\nspannend. Heute war die Strecke doch \u00fcberraschend einfach. Wir haben auf dem\nWeg Spuren und Losungen von Wolf und B\u00e4r gefunden. Im Moment befinden wir uns\nauf einem H\u00fcgel \u00d6stlich von Kysucke Nove Mesto. Zilina und die\nEntwicklungsachse bis zu dieser Stadt stellt f\u00fcr viele Wildtiere eine fast\nun\u00fcberbr\u00fcckbare Barriere dar. Eventuell gibt es zwei kleine schmale Stellen,\ndie doch noch passierbar sind. Ein genaues Monitoring w\u00e4re aber\nnotwendig.&nbsp; Nur im Norden ist eine gute Passierm\u00f6glichkeit. Der im Moment\nletzte deutliche Hinweis auf einen B\u00e4ren ist nur 2km Luftlinie von unserem\nLager entfernt. Ich w\u00fcrde mich allerdings nicht wundern, wenn die Obstb\u00e4ume in\nStadtrandgebiet im Sommer\/Herbst von B\u00e4ren besucht werden w\u00fcrden. Am Abend habe\nich noch die Marmot und Expedausr\u00fcstung vorgef\u00fchrt, danach haben wir am\nLagerfeuer gesessen und ich habe ein wenig auf meiner Mundharmonika gespielt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_1329.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2147\" width=\"310\" height=\"238\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>09.Mai<\/strong>: Ein\nkalter Wind wehte mir in der Nacht um die Ohren. Ich habe auf dem Autodach\ngeschlafen. Nach dem eher ruhigen ersten Tag steht heute eine lange Strecke an.\nZun\u00e4chst durch die Stadt und dann gleich 330m steil den Berg hoch. Wir sind\nnochmals ohne schweren Rucksack unterwegs. Wir kommen ausgesprochen schnell\nvoran.&nbsp;Wir finden eine unvollst\u00e4ndige Spur, die von einem Wolf sein k\u00f6nnte.\nEtwas sp\u00e4ter eine alte Losung mit Haaren von Reh oder Hirsch die von einem Wolf\nstammen k\u00f6nnte. Also Wolf eventuell. Es fing leicht an zu regnen war aber recht\nwarm. Eigentlich eine sch\u00f6ne Erfrischung, solange es nicht st\u00e4rker regnet. Von\nallen Seiten kamen&nbsp;dunkle Regenwolken, doch wir hatten Gl\u00fcck und wanderten\ngenau hindurch, ohne einen rechten Guss abzubekommen. Die Wege waren zum\ngr\u00f6\u00dften Teil&nbsp;nicht gut f\u00fcr Spuren geeignet, schon zu trocken und hart,\noder dort wo sie weich waren sind Motocrossbiker durchgepfl\u00fcgt oder Traktoren.\nJedenfalls hatten wir eine super Aussicht \u00fcber bewaldete H\u00fcgel mit einer ganz\nd\u00fcnnen Infrastruktur, alte Bauernh\u00e4user und kleine einsame D\u00f6rfer. Drei Rehe\nsprangen durch den Busch und beschwerten sich sp\u00e4ter \u00fcber die Ruhest\u00f6rung. Erst\nam Nachmittag entdeckte ich endlich wieder eine B\u00e4renspur, und 2 Stunden sp\u00e4ter\nnoch eine. Ich bin sicher, es gibt hier auch W\u00f6lfe und Luchse. Anders als\nbisher haben wir jetzt viel mehr Rehspuren und weniger Rotwild. Um 17:00 nach 8\nStunde kommen wir an. Hans und J\u00fcrgen haben schon einen Lagerplatz\ngefunden.&nbsp; In der N\u00e4he von Semetes am Sattel.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7332.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2148\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7332.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7332-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7332-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>10.Mai<\/strong>: Die\nn\u00e4chsten drei Tage sind wir mit unseren Rucks\u00e4cken unterwegs und durchwandern\nein sehr d\u00fcnn besiedeltes Gebiet entlang der slowakisch tschechischen Grenze. Die\nSiedlungen, die wir sehen oder teilweise passieren werden immer kleiner und\nseltener. Immer wieder, speziell dort wo viele Fichten stehen liegen die von\nder Schneelast abgebrochenen Spitzen der Fichten herum oder B\u00e4ume versperren\nden Weg. Dadurch m\u00fcssen wir immer mal wieder ausweichen durch den Wald. Wir\nsteigen auf bis knapp \u00fcber 1000m. Ein kr\u00e4ftiger k\u00fchler Wind bl\u00e4st und von dem\nmorgendlichen strahlend blauen Himmel ist bald nicht mehr viel zu sehen. Wir\nk\u00f6nnen immer wieder weit \u00fcber die bewaldeten H\u00fcgel in alle Richtungen sehen,\ndoch Spuren von Wolf, B\u00e4r oder Luchs haben wir heute keine gefunden. Lediglich\nalte Losungen, die Haare von Reh oder Hirsch beinhalteten, ich aber keinem Tier\nsicher zuordnen konnte. Wir hatten zwei Hinweise die eventuell vom Luchs sein\nk\u00f6nnten, und einen Hinweis der relativ sicher vom Wolf, oder Luchs war. Nur war\ndie Losung schon zu alt und nicht mehr vollst\u00e4ndig, um es genau sagen zu\nk\u00f6nnen, aber voll mit Reh\/Hirschhaaren. Tendenziell w\u00fcrde ich eher auf Wolf tippen.\nDas war kurz vor der Grenze Unser Lager war auf einer fast freien H\u00fcgelspitze\nin einer kleinen Senke. Super Ausblick, Wasser war direkt unterhalb von uns.\nWir sind auf 1000m H\u00f6he und haben beide Tarps aufgebaut. Rehe\nsind auf der Wiese.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_1482.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2150\" width=\"310\" height=\"238\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>11.Mai<\/strong>: Strahlend\nblauer Himmel und wir k\u00f6nne Tarps und Schlafs\u00e4cke w\u00e4hrend dem Fr\u00fchst\u00fcck l\u00fcften\nund trocknen. Leider ist der Boden so trocken, das Spuren kaum noch sichtbar\nsind. An dieser Stelle m\u00f6chte ich darauf hinweisen, dass&nbsp;wir meistens\ninnerhalb eines Schutzgebietes wandern. Jetzt geht es genau auf der Grenze\nentlang. Es ist anfangs hei\u00df doch dann kommen immer mehr Wolken auf. Das\nn\u00e4chste urspr\u00fcnglich geplante Lager, ebenfalls auf der Grenze ist nicht sehr\nweit. Eine kleine Wiese, und entlang der Stra\u00dfe finden wir auf Wasser an einem\nalten Bauernhof. Hier h\u00e4ngt ein Schild, dass die Jagd auf Wolf, B\u00e4r und Luchs\nverboten ist. Deswegen gehen wir davon aus, dass zumindest sporadisch eines der\nTiere hier unterwegs ist. Spuren oder Hinweise finden wir heute allerdings\nnicht. Da es noch recht fr\u00fch ist, hat trotz des schweren Rucksackes keine Lust\nauf der kleinen unsch\u00f6nen Wiese zu campieren. Also entscheiden wir uns noch 3km\nsteil berghoch zulaufen, um eventuell auf der Spitze einen Lagerplatz zu\nfinden. Ich habe meine argen Zweifel, aber man wei\u00df ja nie. In Schwei\u00df gebadet\nund mit m\u00fcden Knochen und h\u00e4ngender Zunge erreichen wir die Spitze. Ein\ntrockener Sitzplatz ist vorhanden aber als Lagerplatz ist es sehr unbequem und\nuneben. Nach Besichtigung der Wanderkarte wollen alle zur n\u00e4chsten Wiese\nrunter, trotz meiner Einw\u00e4nde, dass diese Wiese eventuell v\u00f6llig verbuscht ist.\nWir steigen ab, und irgendwie verl\u00e4uft der markierte Wanderweg anders als auf\nder Karte. Nach ca. 1 Stunde erreichen wir eine traumhaft sch\u00f6ne Wiese, der\nBauernhof unterhalb ist unbewohnt, und Wasser ist ebenfalls in der N\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kartenlesen-team.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2151\" width=\"310\" height=\"238\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>12.Mai:<\/strong> Da\nwir gestern weitergewandert sind als geplant schicke ich J\u00fcrgen und Hans eine\nSMS, dass wir heute schon um 11 Uhr im Dorf Lysa sein werden. P\u00fcnktlich um\n11:05 erreichen wir den Wagen und nehmen ein zweites Fr\u00fchst\u00fcck. Mein Handy ist\nfast leer und beim Laden entdecke ich, dass es sich nicht mehr laden l\u00e4sst. Ein\nGl\u00fcck, dass ich mein altes Handy als Ersatz noch dabeihabe. Wegen dieser\nProbleme wandern wir erst um 12:30 weiter ohne Gep\u00e4ck \u00fcber Zubak nach Lednica.\nEine sch\u00f6ne halboffene Landschaft mit vielen bl\u00fchenden Obstb\u00e4umen. zwischen den\nD\u00f6rfern m\u00fcssen wir immer \u00fcber einen bewaldeten Kamm. deutliche Spuren von\nW\u00f6lfen, B\u00e4ren oder Luchsen finden wir keine. Daf\u00fcr steht in Lednica eine\nInfotafel mit Bildern von Wildtieren. Dazu geh\u00f6ren auch Bilder von Luchs und\nWolf. Von der Landschaftlichen Struktur und der Anbindung an weitere W\u00e4lder\nsehe ich keinen Grund warum es diese Tierarten hier nicht geben sollte.\nMenschliche Barrieren waren bisher nur St\u00e4dte mehr im Norden unserer Strecke,\ndie aber noch leicht umgangen werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_1630.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2152\" width=\"310\" height=\"238\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>13.Mai:<\/strong> Unser Lager war auf einer Wiese, neben Schafstallungen. Es ist f\u00fcr Hans und J\u00fcrgen wirklich nicht einfach Stellen zu finden, an denen wir mit Zelten \u00fcbernachten k\u00f6nnen. Es ist der letzte Wandertag der zweiten Woche und wir kommen Trencin recht nah. Laut meiner Planung h\u00e4ngen wir im Zeitplan etwa einen Tag. Die heutige Strecke f\u00fchrt eigentlich wieder durch eher sehr d\u00fcnn besiedelte h\u00fcgelige Waldgebiete. Sehr unangenehm wurde eine l\u00e4ngere Strecke durch das Dorf Vrsatske-Podhradie auf Asphalt in der Sonne. Daf\u00fcr sind hier aus den W\u00e4ldern herausstehende Felsformationen, die neben den Blumenwiesen und den Holzh\u00e4usern sehr idyllisch wirken. Unser letztes Camp diese Woche ist 19km von Trencin bei Horne Srnie auf einer wilden Wiese, direkt an einem Bach, am Rand eines Schutzgebietes. Die Forststrasse direkt daneben wird allerdings oft genutzt. Bisher hat aber niemand etwas gesagt. Hans und J\u00fcrgen haben zuvor gefragt, ob wir auf dieser Wiese f\u00fcr zwei N\u00e4chte unsere Zelte aufschlagen k\u00f6nnen. Diese d\u00f6rflichen Strukturen hier in der Region stellen keine Barriere oder direkte Bedrohung dar. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>3.Woche Slowakei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager-Regen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2155\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager-Regen.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager-Regen-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager-Regen-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>14.Mai:<\/strong> Mit\nder dritten Woche kam heute Karin-Maria aus Deutschland und Karin aus\n\u00d6sterreich an. Ich bin schon um 5:30 aufgestanden, um mich im kalten Bach zu\nwaschen. Das war auch nach einer Woche Schwei\u00df dringend n\u00f6tig. Die erfrischende\nK\u00fchle der Morgenluft und das kalte Wasser empfand ich als sehr angenehm. Thomas,\nAnja und Johannes sind gemeinsam von Trencin abgereist. Gerade bekomme ich eine\nSMS, dass Johannes wie bei der Anreise schon wieder Probleme mit der Bahn hat.\nDiesmal ist die Oberleitung defekt und er muss in Bratislava \u00fcbernachten\nschreibt er. Ich sitze am Computer und schreibe Emails, Tagebuch und arbeite.\nEin Gewitter k\u00fchlt die Luft etwas. Alle anderen sind zu einem Ausflug ins n\u00e4chste\nDorf unterwegs. Wir sitzen lange unterm Tarp am Abend bis dem Hans auff\u00e4llt,\ndass die gr\u00fcne Toilettenschaufel weg ist. Hans und J\u00fcrgen suche alles ab,\nfinden sie aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schafe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2156\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schafe.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schafe-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schafe-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>15.Mai:<\/strong> Beim Aufr\u00e4umen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, findet Hans die Schaufel wieder. Sie war zwischen den Boxen im Anh\u00e4nger eingeklemmt. Es ist warm und wir laufen los, am Waldrand entlang von Horne Srnie bis nach Horna Suca. Wir laufen viel in der Sonne m\u00fcssen aber kaum rauf oder runter. Spuren finden wir von Reh, Hirsch, Wildschwein, Dachs, und Fuchs aber keine von Wolf, B\u00e4r oder Luchs. Es ist eine sehr gem\u00fctliche Wanderung und es wird deutlich, dass Karin Maria mit der Wanderstrecken \u00fcberfordert ist. Deshalb entscheide ich, dass J\u00fcrgen uns mit dem Wagen abholen soll, es ist schon 17:00 Uhr und damit ist es zu sp\u00e4t, um die restliche Strecke von mind. 7km noch zu laufen. Hier kommt dann der deutliche Vorteil mit einem Backup Team zu tragen. Karin Maria begleitet das Backup Team diese Woche.\u00a0J\u00fcrgen und Hans haben einen sch\u00f6nen Lagerplatz f\u00fcr uns alle gefunden, bei einem Bauch und jungen Ziegen die ein paar Meter weiterspielen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/waldkorridore.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2157\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/waldkorridore.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/waldkorridore-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/waldkorridore-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>16.Mai<\/strong>: Da\nwir mittlerweile 1,5 Tage im Zeitplan hinterherhinken, entscheide ich mich ein\nSt\u00fcck mit dem Fahrzeug zu \u00fcberbr\u00fccken. Karin, Hans (er m\u00f6chte heute mitlaufen)\nund ich starten am n\u00f6rdlichen Zipfel der Wei\u00dfen Karpaten westlich von Nova\nMesto. Ein super sch\u00f6ner Weg der sich durch diesen ersten Teil dieses\nGebirgszuges zieht. Diesem Ausl\u00e4ufer der Karpaten folgen wir in den folgenden\nTagen bis kurz vor Bratislava. Ich erfahren von der Luchexpertin in der\nSlowakei, dass hier vor 5 Jahren ein Luchs gesichtet worden ist. Allerdings\nw\u00fcrden Luchs, Wolf und B\u00e4r hier im S\u00fcdwesten kaum eine \u00dcberlebenschance haben,\nweil die J\u00e4ger, die sofort schie\u00dfen w\u00fcrden. Landschaftlich und von der\nInfrastruktur her betrachtet sollte es eigentlich kein Problem sein, f\u00fcr die\nGro\u00dfr\u00e4uber hier leben zu k\u00f6nnen. Heute Abend ist unser Lager an einem See mit\nvielen Anglern auf einem ehemaligen Campingplatz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Waldweg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2158\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Waldweg.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Waldweg-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Waldweg-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>17.Mai<\/strong>: Um\n4:00 in der Fr\u00fch werde ich vom Regen geweckt. Dem Land und dem Boden tut es\nsicher gut und ich hoffe, dass es nicht \u00fcber den ganzen Tag so sein wird. Doch\nes soll auf der ganzen Wanderung, die ich mit Karin mache, regnen. In Dorfn\u00e4he\nschliddern wir im Matsch herum auf den Feldwegen. Im Wald geht es daf\u00fcr sehr\ngut. Trotz Regen ist es so warm, dass ich im T-Shirt gehen und kann. Ich\nbenutze dieses mal einen Regenschirm, weil ich noch keinen schweren Rucksack\nauf den Schultern trage. Die W\u00e4lder wirken wie in einem Park. Hohe B\u00e4ume und\nunten alles Gras. Zun\u00e4chst m\u00fcssen wir vom See der Strasse folgen bis zum\nWanderweg. Das ist weniger sch\u00f6n, aber aus meiner Sicht interessant, weil ich\nfeststelle, dass zwischen dem gestrigen Waldst\u00fcck und der Fortsetzung heute ein\nDorf liegt, das direkt durch das Gebiet f\u00fchrt und mindestens auf einer Seite\nGrundst\u00fccke und Wiesen mit hohen Z\u00e4unen gesch\u00fctzt werden. Erst weit hinter dem\nDorf finde ich stellen, die f\u00fcr eine Wildtierpassage geeignet sind. Hier kommt\nes drauf an, dass zuk\u00fcnftig die D\u00f6rfer nicht auf diese Weise zusammenwachsen. Um\n14:15 erreichen wir Dobra Voda. Dort treffen wir uns mit den anderen, um dann\nvon hier mit Rucksack und Tarp bis im Wald zu verschwinden. Es regnet die ganze\nZeit, der Boden wird entsprechend feucht sein.&nbsp;Man glaubt es kaum, aber je\nsp\u00e4ter der Abend wurde umso sch\u00f6ner wurde das Wetter. Karin und ich sind noch\nmit Rucksack ca. 1 Stunde gelaufen um im Wald eine feuchte, aber sch\u00f6ne Wiese\nals Nachtlager zu finden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Strasse.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2159\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Strasse.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Strasse-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Strasse-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>18.Mai:<\/strong> In\nder Nacht kamen die Wildschweine, wir haben sie nicht gesehen aber geh\u00f6rt und\nShira hat st\u00e4ndig warnend in mein Ohr geknurrt. Die Wiese rings um unser Lager\nwar vom Tau und gestrigen Regen sehr feucht. Aber es warm und herrlich zu sehen\nwie der Nebel am morgen aus der Wiese im Sonnenlicht aufstieg. Um 9:00 brechen\nwir auf mit Sack und Pack durch sch\u00f6ne aber wirtschaftlich genutzte Waldlandschaften.&nbsp;\nNeben uns springt pl\u00f6tzlich eine Hirschkuh aus dem Busch. Wie schon die letzten\nTage sind die Bilder kontrastreich. Erst Wald und pl\u00f6tzlich steht man vor der Stra\u00dfe\nund fragt sich wie man denn da jetzt mit Hund und Gep\u00e4ck r\u00fcberkommt. So \u00e4hnlich\nwird es den meisten Wildtieren ergehen. Das Wetter bleibt sch\u00f6n warm und wir\nverschwinden auf der anderen Seite wieder im Wald. Die letzten Kilometer m\u00fcssen\nwir unerwarteter Weise auf Asphalt laufen. Der Wanderweg wurde vom Waldrand auf\ndie Stra\u00dfe verlegt. Sehr ungem\u00fctlich. Daf\u00fcr haben Hans und J\u00fcrgen ein Lager an\neinem See gefunden. Der Campingplatz ist noch nicht ge\u00f6ffnet. Langsam wird es\nschwer noch geeignete Pl\u00e4tze f\u00fcr gemeinsame Camps zu finden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Juergen-am-klettern.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2161\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Juergen-am-klettern.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Juergen-am-klettern-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Juergen-am-klettern-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>19.Mai:<\/strong> Heute kommt J\u00fcrgen mit, denn Karin hat sich erk\u00e4ltet und gestern Abend leichten Sch\u00fcttelfrost gehabt. Das erste St\u00fcck geht es mit Tagesrucksack auf einen Grad mit Aussicht \u00fcber die W\u00e4lder bis in die Ebenen. Am Nachmittag treffen wir auf die anderen und nehmen nach einem Picknick unsere Rucks\u00e4cke, um f\u00fcr die Nacht im Wald zu verschwinden. Wir finden ein Lager auf dem Grad in einem Wald. Seit einigen Tagen bekomme ich von mehreren Seiten Meldungen, dass sich ein Braunb\u00e4r in \u00d6sterreich bis kurz vor die Bayerische Grenze gesichtet worden ist. Die Meinungen dazu gehen in unterschiedliche Richtungen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_1000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2162\" width=\"315\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_1000.jpg 420w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_1000-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_0983.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2163\" width=\"315\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_0983.jpg 420w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_0983-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>20.Mai:<\/strong> Der heutige Tag war kurz. Es waren nur 8km Luftlinien zu wandern bis zum anvisierten Lagerplatz kurz vor Bratislava noch immer auf dem bewaldeten Kamm. Wir haben aber festgestellt, dass es hier riesige eingez\u00e4unte Gebiete vermutlich f\u00fcr die Jagd gibt. Am Morgen hat es leicht geregnet, am Nachmittag wurde es warm. J\u00fcrgen wird richtig fit, als er sieht, dass es nur noch 1 Stunde Laufzeit ist. Wir kommen nach 45min an. Am Nachmittag bringen wir Karin Maria, und Karin aus \u00d6sterreich nach Bratislava und holen gelichzeitig Leonard und seine Tochter Christina ab. Beide waren schon im letzten Jahr bei der Expedition dabei. Jetzt habe ich mir auch eine Erk\u00e4ltung eingefangen, kann kaum schlucken, und entsprechend schlecht konnte ich schlafen. Nicht gut, vor der March\u00fcberquerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>4.Woche Slowakei &#8211; \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Marchbesichtigung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2165\" width=\"310\" height=\"241\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>21.Mai:<\/strong> Nach\ndem Fr\u00fchst\u00fcck sind J\u00fcrgen und ich losgefahren um uns einen ersten Eindruck von\nder March, dem Grenzfluss zwischen der Slowakei und \u00d6sterreich anzusehen. Wie\nkommen wir dorthin, wo k\u00f6nnen wir am besten durchschwimmen. Das ist die Aufgabe\nf\u00fcr Dienstag. Schnell wird klar, mit Bergschuhen kommen wir durch das Auenland\nder March nicht trockenen Fu\u00dfes bis zur March. Die Wege stehen teilweise noch\nfast knietief unter Wasser. Die Zeit wird knapp, und wir m\u00fcssen noch nach Bratislava,\num dort Ulrike mit ihrem Hund Lorenzo vom Bahnhof abzuholen. &nbsp;P\u00fcnktlich kommt Ulrike an und wir sind gegen\n14:30 zur\u00fcck am Lager. Birgit die weitere Teilnehmerin aus Sachsen ist\nmittlerweile schon angekommen. Birgit war schon im Januar mit ihrem Mann Rolf\nbei der Feldarbeit in Rum\u00e4nien dabei. Wir sind also vollst\u00e4ndig und genie\u00dfen\nnoch den Abend.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/nebliges-Fr\u00fchst\u00fcck.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2166\" width=\"310\" height=\"228\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>22.Mai:<\/strong> Glas\nklar war die Luft in der Nacht. Ganz anders, als wir aus unseren Schlafs\u00e4cken\nkrochen. Dicke Nebenschwaden \u00fcberall und recht k\u00fchl. Weil es so frisch ist,\nwaren wir schon kurz nach 8:00 fertig, gefr\u00fchst\u00fcckt, gepackt und alles waren in\nAufbruchstimmung, w\u00e4hrend ich noch Brot Wurst und K\u00e4se in den Rucksack warf.\nDas heutige Ziel, die Ebene westlich von Stupava. Laut Wanderkarte \u00fcber 7\nStunden zu wandern. Noch f\u00fcr 8:30 sind wir los, durch den v\u00f6llig neblig dunklen\nWald. Aussicht war gleich null. So ging es den gesamten Vormittag. War es die\nfeuchte und kalte Luft, die alle motiviert haben z\u00fcgig zu gehen? Wir waren\nrecht schnell. Im Nebel haben wir ein Reh gesehen. Erst als wir unter 300m\nwaren, kam die Sonne raus und es wurde warm. Am fr\u00fchen Nachmittag haben wir\ndann noch Damwild mit einem Jungtier beobachten k\u00f6nnen. Schon um 15:30 waren\nwir in Stupava, w\u00e4hrend Hans und J\u00fcrgen noch auf der Suche nach einem\ngeeigneten Lagerplatze waren. Der war am Ende ca. 1,7km westlich von Stupava\nauf einer Wiese, mit ganz vielen M\u00fccken. Am Abend bin ich dann noch mit dem Land\nRover zur March gefahren. Ich wollte absch\u00e4tzen wie lange wir laufen m\u00fcssen,\nund wie denn die March aussieht. Dazu bin ich diesem mal dem Wagen durch die\n\u00fcberschwemmten Wege gefahren. Morgen wird es lustig und nass kalt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/schwimmen-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2167\" width=\"310\" height=\"250\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/willkommen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2168\" width=\"310\" height=\"228\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Film-an-March.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2169\" width=\"310\" height=\"228\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>23.Mai:<\/strong> Die March. Ich bin schon fr\u00fch wach, die Erk\u00e4ltung ist am Abklingen, aber daf\u00fcr sind jetzt die Nebenh\u00f6hlen nicht frei. Ist egal. Christina, Leonard, Ulrike und Birgit haben sich entschieden mit mir die March zu durchqueren. Wir  fr\u00fchst\u00fccken und schon um 8:30 ist alles verpackt und verstaut. Wir haben nur die notwendigsten Sachen gegen M\u00fccken und zum Laufen dabei. In Sandalen geht es los ca. 6km durch die Marchauenlandschaft. Erst um 12.Uhr k\u00f6nnen wir r\u00fcber, so haben wir viel Zeit. Wir wandern durch Schlamm und \u00fcberschwemmte Wege. Im Wasser finden wir Urzeitkrebse und viele Fische, die uns um die Beine schwimmen. Blutegel gib es auch. Das letzte St\u00fcck ist auf trockenem Weg und wir kommen um 10:45 an die March, wo gleich der M\u00fcckenalarm anschl\u00e4gt. Jetzt hei\u00dft es warten, J\u00fcrgen uns Hans sind auch eben gerade angekommen. Um 11:30 signalisiert mir Michael Proschek vom WWF \u00d6sterreich, dass alle da sind und ich bespreche den Startpunkt und die Stelle, an der ich m\u00f6glichst ankommen soll. Die Str\u00f6mung der March ist nicht unerheblich ca. 50m breit. Wir haben die Idee, unsere Sachen in einen Beutel zu tun und am Ende r\u00fcber zuziehen. Ich hake mir die Schnur (wir haben ca. 80m) am Karabiner ein. mache mich nass und falle dabei fast in die March. Um 12:14 steige ich in das kalte Wasser und schwimme los. Zun\u00e4chst habe ich das Seil fast zwischen den Beinen, kann mich aber schnell befreien. Bis zur Mitte der March komme ich gut voran, merke aber deutlich den Zug des Seiles in der Str\u00f6mung. Ich sch\u00e4tze gerade ab, ob ich das Ziel so erreiche, als ich nicht mehr weiter schwimmen kann und schnell von der Str\u00f6mung mitgerissen werde. Das Seil h\u00e4ngt fest. Viel Zeit bleibt mir nicht und en Blick zur\u00fcck zum Ufer ist nicht hilfreich. Also muss ich den Karabiner l\u00f6sen, was nicht ganz leicht war mit einer Hand r\u00fcckw\u00e4rts greifen und den erst den Zug aus dem Seil nehmen, um den Karabiner \u00fcberhaupt los zu bekommen. In der zwischen dr\u00fcckt mich der Fluss weiter abw\u00e4rts. Endlich kam ich los und konnte weiter schwimmen. Den Zielpunkt konnte ich aber jetzt nicht mehr erreichen, au\u00dferdem hat diese Aktion Kraft gekostet. Ich kam ca. 20m unterhalb ans Ufer ziemlich au\u00dfer Atem. Die Anderen waren mittlerweile im Wasser und kamen r\u00fcber. Der Sack mit unseren Sachen schwamm langsam Flussabw\u00e4rts, keiner hatte die Leine mitgenommen. Leonard war noch nicht ganz da und ist nochmals r\u00fcber, um die Sachen zu retten. Allerdings musste Hans ihn jetzt auf der anderen Seite abholen. In der Zwischenzeit bin ich zu den Kindern mit ihren wunderbaren Masken f\u00fcr einige Bilder und habe die ersten Fragen beantwortet. Dann konnte ich mich endlich umziehen. Auf der Pressekonferenz ging es um die Bedeutung der Marchregion und um die Verantwortung den Korridor zwischen den Alpen und den Karpaten wiederherzustellen. Interessant war, dass uns der Vizeb\u00fcrgermeister von Marchegg erz\u00e4hlt hat, dass vor 4 Jahren ein B\u00e4r die March \u00fcberquert hat. Das ORF Fernsehteam hat unsere weitere Wanderung noch bis zum Abend verfolgt und Christina, Ulrike und mich interviewt. Die Sendung wird am 11.Juni im ORF &#8222;Sch\u00f6ner Leben&#8220; ausgestrahlt, und danach noch auf 3 Sat. Wir lagern heute auf dem Gel\u00e4nde des Barockschlosses Schlosshof.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Reh.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2170\" width=\"310\" height=\"232\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>24.Mai:<\/strong> Heute\nsind wir 20 Kilometer auf einem Damm neben einem Seitenarm der Donau,\ngewandert. Wir haben aber leider nur Spuren von Rehen, Hirschen und Hasen\ngesehen. Teilweise wurden wir von M\u00fccken gebissen und abends kamen wir an dem\nJugendlager an, unserem Ziel der heutigen Wanderung. Dort haben wir noch\ngegrillt und bekamen riesige Zelte zur Verf\u00fcgung gestellt. (hier schreibt\nChristina) Der Tag war wenig ereignisreich. Wir haben zwar etliche Hasen und\nRehe gesehen. Wir sind zun\u00e4chst dem Damm entlang der March und sp\u00e4ter der Donau\ngefolgt bis nach Eckertsau. Der harte Bode auf dem Damm hat unsere F\u00fc\u00dfe nicht geschont.\nDort waren wir eingeladen im Jugendlager zu \u00fcbernachten, in riesigen Zelten. Es\ngab Grillw\u00fcrste und am Abend habe ich mich 20min zu den Jugendlichen gesetzt\nund ein wenig \u00fcber B\u00e4ren, W\u00f6lfe und Luchse erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ellender-Wald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2171\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ellender-Wald.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ellender-Wald-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ellender-Wald-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>25.Mai:<\/strong> Am Morgen war irgendwie der Wurm drin. Sonst haben wir alles schon gepackt vor 9:00. Heute war eigentlich viel weniger zu tun und um 9:00 waren wir noch immer nicht fertig. Daf\u00fcr standen schon zwei Journalisten bereit. Der Chefredakteur von der J\u00e4gerzeitung Hubertus kam bis zum F\u00e4hrenhaus an der Donau mit. Wir hatten sehr interessante Gespr\u00e4che auf dem Weg. Stehen bleiben konnte man nicht, wenn man nicht von M\u00fccken aufgefressen werden wollte. Mit einer kleinen F\u00e4hre sind Christina, Leonard, Birgit und ich mit Shira \u00fcber die Donau gebracht worden. Auf der anderen Seite sind wir nach Haslau auf den Ellender Wald gesto\u00dfen. Ein Wald der fast komplett mit diversen Jagdgehegen abgez\u00e4unt war. Wir wussten, dass es eine Passage gibt, die sogar von Hirschen genutzt wird. allerdings war es nicht einfach diese zu finden. Fast 1 Stunde sind wir dann zwischen den Z\u00e4unen bis auf die andere Seite gewandert und bei Arbesthal ausgekommen, direkt vor der Autobahn A4. Hier stellt sich die Frage wie man diese jetzt \u00fcber oder unterqueren kann. Wir haben eine Unterf\u00fchrung, die f\u00fcr uns geeignet ist gefunden. Ob die von Wildtieren genutzt wird ist fraglich, schon allein wegen der v\u00f6llig ver\u00e4nderten Akustik. Hans und J\u00fcrgen haben mittlerweile einen Lagerplatz gefunden ca. 1km s\u00fcdlich von der Autobahn neben einen Windpark und Weinst\u00f6cken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/A4-unterfuehrung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2172\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/A4-unterfuehrung.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/A4-unterfuehrung-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/A4-unterfuehrung-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wasserdurchquerung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2173\" width=\"310\" height=\"227\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>26.Mai:<\/strong> Es rauschte die ganze Nacht. J\u00fcrgen dachte immer, es w\u00e4re schon morgen und ich h\u00e4tte schon den Kocher f\u00fcr den Tee angeworfen. Nein es waren die Windr\u00e4der, unter denen wir lagerten. Mit unseren Rucks\u00e4cken machten wir uns auf den Weg um den letzten Abschnitt der Karpaten, das Leithaugebirge westlich von Neusiedler See zu durchqueren. Zun\u00e4chst mussten wir noch ein paar Kilometer durch die Eben, und einen Kanal Barfu\u00df durchqueren. Auf der Dorfwiese von Sommerein haben wir unsere Mittagspause eingelegt. Mit einer gl\u00fccklichen Eingebung habe ich in dem Sparmarkt nach einem M\u00fcckenabwehrendem Gebr\u00e4u geschaut und bin tats\u00e4chlich f\u00fcndig geworden. Dann ging es ab in den Wald, zwei Schritte und wir bewegten uns auf einem fliegenden Teppich bestehend aus Moskitos. Wer stehen bleibt hat Pech gehabt. Anfang ging es auf Forststra\u00dfen bergan. Als wir oben waren, kamen wir zur Quelle des Baches und mussten das Wasser auff\u00fcllen. Um halbwegs sauberes Wasser zu bekommen, durch das nicht vorher schon eine Horde Wildschweine getrampelt ist, musste ich ein wenig graben und dann tropfenweise mehrere Liter Wasser abzuf\u00fcllen. Sehr am\u00fcsant, mit den Moskitos, w\u00e4hrend ich mit einer Hand die Flasche in richtiger Position halte und mich nicht bewege wetzen sich die kleinen Vampire ihre Saugr\u00fcssel. Dann nehme ich eine Abk\u00fcrzung, \u00fcber den Kamm. Eine sumpfige v\u00f6llig zertretene Wildschweinautobahn. Wir stellen fest, dass es pro Kubikmeter Luft noch eine Steigerung der fliegenden R\u00fcsseltiere gibt. Gegen\n16:00 finden wir eine kleine Wiese, zum Lagern. Doch Christina und ich gehen\nnoch bis zur Franz-Josef-Warte. Ein viel sch\u00f6nerer Lagerplatz mit Aussichtsturm.\nWir ziehen um. W\u00e4hrend Leonard und ich unterm Tarp schlafen wollen, schlagen\nUlrike, Birgit und Christina ihre Schlafpl\u00e4tze oben im Turm auf. Die\nDurchquerung von der Donau bis ins Leitha Gebirge ist f\u00fcr Wildtiere nicht\neinfach. Ersten ist der Eellender Wald, fast komplett abgez\u00e4unt, zweitens\nstellt die Autobahn A4 zwischen Wien und Bruck eine Barriere dar, die kaum zu\n\u00fcberwinden ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Christina-kocht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2174\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Christina-kocht.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Christina-kocht-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Christina-kocht-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Storch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2175\" width=\"310\" height=\"210\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>27.Mai:<\/strong> Es regnete und st\u00fcrmte fast die ganze Nacht. Ich wollte endlich mal den Biwakschlafsack testen und habe mich zur H\u00e4lfte in den Regen gelegt. Er hielt dicht. Um 2:30 drehte der Wind und ich musste das Tarp auf meiner Seite runterziehen und neu spannen. Die Nacht war eher unruhig und die B\u00f6en knallte richtig ins Tarp. Das Wasser war knapp und ich konnte ca. 2 Liter Wasser vom Tarp in der Nacht zu sammeln. Das schmeckte etwas komisch. Wasser mit Tarp-Geschmack. Die M\u00fccken kamen wieder mit dem ersten Schritt in den Wald. Wir wanderten los und der Weg ging praktisch gerade wie ein Strich durch die Landschaft. Rauf und wieder runter um gleich wieder rauf zu d\u00fcrfen. Um 12.30 kamen wir an den n\u00e4chsten Aussichtsturm &#8222;Buchkogel&#8220;. Gerade wollen wir eine Pause machen, da kam die SMS, dass das heutige Basislager in einer Grotte ist an der K\u00fcrschner Grube, nur noch 2km entfernt. Allgemeine Erleichterung, nur noch ein kurzes St\u00fcck. Es ist wirklich eine Grotte, eigentlich ein super Lager mit Feuerplatz. Leider mitten im Wald fast ohne Netzverbindung, ohne Wasser und ohne Aussicht in einem Meer von Moskitos. Christina und Leonard bringe ich noch heute zum Flughafen, hole dabei Christa ab. Sie kommt gerade aus Rum\u00e4nien und durch sie bin ich auf J\u00fcrgen und Hans gesto\u00dfen. Auf dem Weg zur\u00fcck in den Wald treffe ich noch Rolf und seinen Sohn Stephan, die Birgit mit dem Wagen abholen wollten. Der Weg durch den Wald zur Grotte ist lustig und irgendwo verfangen sich unsere Haselnussstangen in einer Liana und werden vom Dach gerissen. Au\u00dfer Geklapper merken wir nichts. Erst am Lager f\u00e4llt es dem Hans auf, dass die Stangen fehlen. Das Leitha Gebirge selbst ist zwar forstwirtschaftlich und jagdlich stark genutzt, aber sehr dicht bewaldet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>5.Woche \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Grotte-Lager.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2177\" width=\"310\" height=\"245\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>28.Mai: <\/strong>Wir\nhaben am Samstag von dem J\u00e4ger Johann die Grotte als Lagerplatz im Wald\nempfohlen. War ein super Lager und ungew\u00f6hnlich. Es hatte die letzte Nacht wieder\nheftig geregnet. Obwohl heute ein Ruhetag ist, habe ich mich entschiede heute\nnoch nach Hornstein zu laufen, um morgen weniger weit laufen zu m\u00fcssen. Johann\nist von der Gloggnitzer J\u00e4gerrunde und ist als J\u00e4ger von unserem Projekt und\nder Idee die dahinter steckt begeistert und hat uns am Nachmittag bei unserem\nLager am Friedhof unterhalb einer alten Burgruine besucht. Am Mittwoch werden\nwir von der J\u00e4gerrunde in Kranichberg erwartet.&nbsp;Wir haben eine gute\nAussicht auf die Alpen, die nach der Durchquerung der Ebene bevorsteht. Den\nletzten Zipfel der Karpaten haben wir heute sozusagen erreicht. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ohne-Schuhe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2179\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ohne-Schuhe.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ohne-Schuhe-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ohne-Schuhe-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><figcaption>Wenn die Schuhe dr\u00fccke, zieht man sie aus und l\u00e4uft in Socken. Logisch oder!<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>29.Mai:<\/strong> Heute\nhaben wir die Karpaten verlassen. und wandern im Regen durch die Ebene zwischen\ndem Leitha Gebirge und dem Rosaliengebirge. Eine Landschaft, die von zwei\nAutobahnen durchschnitten ist. Im Moment noch eine Barriere f\u00fcr alle Wildtiere.\nBeide Autobahnen sollen allerdings f\u00fcr Wildtiere mit Hilfe von Gr\u00fcnbr\u00fccken\ndurchl\u00e4ssig gemacht werden. Aus meiner Sicht, muss zus\u00e4tzlich noch eine\nWiederaufforstung zumindest in Form von &#8222;Trittsteinen&#8220; f\u00fcr Wildtiere\nentwickelt werden. Die Baumreihen als Windschutzstrukturen entlang der Felder,\nw\u00fcrde ich schon als Hilfe f\u00fcr Wildtiere betrachten, sind aber nicht\nausreichend. In P\u00f6ttsching sind Michael Proschek vom WWF \u00d6sterreich und Fritz\nV\u00f6lkl von der \u00f6sterreichischen Bundesforste AG zu uns gesto\u00dfen und haben uns\nbis zum Lager bei Wiesen begleitet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gruenbruecke.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2180\" width=\"310\" height=\"245\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>30.Mai:<\/strong> Um\n10:00 war eine Pressekonferenz zum Gr\u00fcnbr\u00fcckenstandort Sigles mit Dem WWF\n\u00d6sterreich, der \u00f6sterreichischen Bundesforste AG, der ASFINAG und dem ehemalige\nJagdobermeister aus der Region. Einstimmig wurde deutlich, wie wichtig alle\nBeteiligten die Entwicklung des Korridors zwischen den Alpen und dem&nbsp;Leitha\nGebirge und in der Verl\u00e4ngerung bis in die slowakischen Karpaten ist. Wir sind\ndanach von Wiesen erst nach 12:00 aufgebrochen und um ca. um 19:00 in Bromberg\neingetrudelt. Es ist merklich abgek\u00fchlt und Temperaturen unter 5\u00b0C in der Nacht\nsind zu bef\u00fcrchten. Wir haben heute einen Schwarzstorch aus ca. 25m im Baum\nbeobachten k\u00f6nnen. Sehr sch\u00f6n und recht seltene Begebenheit. Hier kommt jetzt\nUlrikes und Christas Beitrag zum Tagebuch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wolfsweg-Survival-Lexikon:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcdiger\nNehbergs Survival-Lexikon ist out, ab jetzt gelten die Tipps vom Wolfs-Team\nPeter, Hans-J\u00f6rg und J\u00fcrgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp\nNr. 1: nasse Socken m\u00fcssen im Schlafsack, am K\u00f6rper trockengeschlafen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp\nNr. 2: gegen kalte F\u00fc\u00dfe, Wollsocken und Neopren\u00fcberzieher.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp\nNr. 3: beste Aufw\u00e4rmungsmethode \u2013 Ganzk\u00f6rperw\u00e4sche im eiskalten Fluss. Gef\u00fchlte\nTemperatur danach 30\u00b0C plus. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp\nNr. 4: Die Schmerztherapie &#8211; in den Schmerz hineinatmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp\nNr. 5: kreatives Beschwerdemanagement: \u201eWas wollt ihr? Ihr habt Adventure\ngebucht!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere\nTipps sind zu bef\u00fcrchten&#8230;&#8230;<strong> &#x263a;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tagesspruch<\/strong>: Wir\nsind am Ende des Winters aufgebrochen und kommen am Anfang des Winters hier an.\n<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Hornblaeser.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2181\" width=\"310\" height=\"245\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Jaegerabend.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2182\" width=\"310\" height=\"245\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>31.Mai:<\/strong> Von Bromberg sind wir heute bis nach Kranichberg gewandert. Der Anfang war sehr leicht und wir haben herrliches Wetter, die Luft war allerdings recht k\u00fchl. Im letzten Teil mussten wir dann durch den Wald auf ca. 850m ansteigen. Unterwegs haben wir wieder einen Schwarzstorch gesehen. Der Wald ver\u00e4ndert sich. Hier steht wieder mehr Hochwald und es gibt fast keine M\u00fccken. Bei Warth verl\u00e4uft die Autobahn in Nord-S\u00fcd Richtung. Sie steht aber auf mehreren Br\u00fccken und sollte damit f\u00fcr Wildtiere passierbar sein. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass unter den Br\u00fccken nicht alles zum Siedlungsgebiet umfunktioniert wird. In Kranichberg angekommen, wurden wir von den Bl\u00e4sern der J\u00e4gerrunde Gloggnitz begr\u00fc\u00dft und zum Abendessen eingeladen. Johann hat alles organisiert. Es war ein toller Abend und sehr s\u00e4ttigend. Ich halte es f\u00fcr ausgesprochen wichtig ersten die Sichtweise der J\u00e4ger zum Thema meiner Arbeit zu erfahren und habe mich \u00fcber die interessierten und lockeren Gespr\u00e4che sehr gefreut. Der randalierende B\u00e4r war nat\u00fcrlich ebenfalls ein Gespr\u00e4chsthema.\u00a0Die Wichtigkeit des nat\u00fcrlichen genetischen Austausches und der Wanderbewegungen wurde besonders betont. F\u00fcr alle Wildtiere. Ich bin sicher es wird nicht unsere letzte gemeinsame Gespr\u00e4chsrunde in geselliger Atmosph\u00e4re gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Korridor.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2183\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Korridor.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Korridor-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Korridor-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>01.Juni:<\/strong> Trotz\nder schlechten Wetterprognosen schien die Sonne und Christa ist mit mir vom\nFriedhof aufgebrochen, um Semmering zu erreichen. Es war eine herrliche Tour\n\u00fcber Raach, Maria Schutz und irgendwann standen wir sozusagen \u00fcber der Autobahn\nbzw. der S6, die genau unter unserem Wanderweg durch den Berg gef\u00fchrt wird. Semmering\nselber ist ein reiner Touriort, an dem die Natur nur noch Kulisse ist. Dort haben\nHans, J\u00fcrgen und Ulrike auf uns gewartet. Ulrike wollte ihre Blase schonen und\nnicht mit nassen Schuhen laufen. Jetzt waren sie trocken und wir ging von\nSemmering hoch zur Kampalpe, wo wir mit Tarp \u00fcbernachten. Ein sch\u00f6ner\nWanderweg, der sich aber ordentlich zieht. gegen 17:30 waren wir oben und ein\nziemlich kalter Wind pfiff \u00fcber die Almwiesen. Der Himmel verdunkelte sich und\nnachdem wir endlich einen Lageplatz gefunden hatte haben wir schnell das Tarp\naufgebaut. Kaum das wir fertig waren fing es tats\u00e4chlich an zu schneien, nur\nganz leicht als Graupel. Ulrike habe ich meine Warmwohlf\u00fchljacke gegeben, denn\nIhr Schlafsack ist schon bei 5\u00b0C unzureichend. Wir haben uns in unsere\nSchlafs\u00e4cke gekuschelt, nach der warmen Suppe und noch lange gequatscht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ulrike-und-Lorenzo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2184\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ulrike-und-Lorenzo.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ulrike-und-Lorenzo-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Ulrike-und-Lorenzo-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>02.Juni<\/strong>: Erst\nist es nebelig um 5:00 morgens und gegen 6:30 f\u00e4ngt es wieder an zu schneien.\nrichtig nasskalt, sehr ungem\u00fctlich. Wir haben nur noch wenig Wasser, und wir\nmussten feststellen, dass es auf der gesamten Strecke runter nach Kapellen kein\nWasser gab. Selbst an den H\u00fctten, die wir passiert haben gab es kein Wasser,\nund ein F\u00f6rster hat es best\u00e4tigt. Ich dachte eigentlich, dass wir nach 1,5\nStunden unten sind. Weit gefehlt, der Weg zog sich lange hin und nahm fast jede\nKuppe mit. Um 10:30 wollte ich unten sein, gegen 12:00 waren wir unten. Zwischen\ndurch hat es immer ein wenig geregnet. In Kapellen angekommen regnete es sich\nrichtig ein. Da J\u00fcrgen und Hans n\u00f6rdlich von Kapellen eine Lagerplatz vom\nForstbeamten bekommen haben, musste ich J\u00fcrgen rufen denn die n\u00e4chsten 7km\nentlang der Bundestrasse bis nach Krampen wollte ich nicht mit dem Rucksack\nlaufen, au\u00dferdem hatten wir ja kein Wasser mehr. Ulrike und ich sind dann\nentlang der Stra\u00dfe gewandert. In Krampen wollte ich alleine weiter \u00fcber\nHinteralm. Ulrikes Schuhe waren v\u00f6llig durchweicht. J\u00fcrgen uns Hans haben mich\ndann \u00fcberzeugt, dass ich bis nach M\u00fcrzsteg laufen sollte und von dort am\nSamstag \u00fcber die H\u00fcgel nach Mariazell. Insbesondere bei dem Wetter k\u00fcrzer und\nviel angenehmer zu laufen. Also bin ich nach M\u00fcrzsteg getigert und von dort geht\nes morgen weiter. Wenn das Wetter so bleibt, werden wir schon am Samstagabend\nin Mariazell ankommen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/letzes-Lager.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2185\" width=\"310\" height=\"245\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Mariazell-letze-Kilometer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2186\" width=\"308\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Mariazell-letze-Kilometer.jpg 410w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Mariazell-letze-Kilometer-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Mariazell-letze-Kilometer-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>03.Juni:<\/strong> Es\nregnete die ganze Nacht. Da mein Extrem Tarp noch nass war, habe ich es \u00fcber\nmein Zelt gespannt, was den Vorteil hatte, dass ich den Eingang offenlassen\nkonnte. Da keine Besserung des Wetters in Sicht ist, und die B\u00e4che \u00fcberquellen,\ndie Wiesen unter Wasser stehen, habe ich mich dazu entschieden heute bis\nMariazell zu laufen. Christa ist mitgekommen, Ulrike hatte sich mit ihren\npatschnassen Schuhen Blasen gelaufen. Leider war auch kaum Sicht und mit dem\nRegenzeug sieht und h\u00f6rt man kaum etwas von der Umgebung. Diese letzte Strecke\nnach Mariazell hat nochmals meine Orientierungsf\u00e4higkeit und unser Schuhwerk\ngefordert. Bei dem konstanten Regen, waren nat\u00fcrlich alle Spuren die eventuell\nvon einem B\u00e4ren h\u00e4tten sein k\u00f6nnen hin und weggesp\u00fclt. Jedenfalls sind wir ca.\num 16:00 in Mariazell angekommen und jetzt sitze ich in einer kleinen Pension. Morgen\num 17:30 halte ich im Hotel Goldenes Kreuz einen Vortrag \u00fcber die Erlebnisse\nund Ergebnisse der Expedition. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>04.Juni:<\/strong> Um\n6:30 bin ich schon mit der Shira spazieren gegangen. Es war wohl der einzige\nMoment am heutigen Tag, an dem es nicht geregnet hat. An dem spontanen Vortrag\nhabe ich bis 17:20 gearbeitet, und dann ist der Computer mit der Power Point\nPr\u00e4sentation abgest\u00fcrzt. Da ich in 10min nicht in der Lage war, Vortrag wieder\nwunschgem\u00e4\u00df zum Laufen zu bringen, musste ich improvisieren, und habe mir spontan\nBilder herausgesucht in einer halbwegs logischen Abfolge. Wir haben derzeit ca.\n3000 Bilder von der Expedition. Ein Eis zum Abschluss. Danach haben wir uns in\nden Land Rover gestopft und sind in der Nacht zur\u00fcck nach Deutschland gefahren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"461\" height=\"346\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-J-Eis.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2187\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-J-Eis.jpg 461w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-J-Eis-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-J-Eis-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Woche Slowakei 30.April: Gestern sind J\u00fcrgen, Hans und ich in der Hohen Tatra angekommen. Wir haben ein Lager zwischen der Hohen Tatra und der Niedrigen Tatra aufgeschlagen. 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