{"id":2190,"date":"2019-08-07T21:21:15","date_gmt":"2019-08-07T20:21:15","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2190"},"modified":"2019-08-08T15:11:04","modified_gmt":"2019-08-08T14:11:04","slug":"rumaenien-west-und-suedkarpaten-2006","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2190","title":{"rendered":"Rum\u00e4nien West- und S\u00fcdkarpaten 2006"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>1.Woche <\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3277.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2191\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3277.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3277-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3135.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2202\" width=\"309\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"text-align:left\"><strong> <\/strong><strong>25.August. <\/strong>Wir sind in Negreni angekommen und\nhaben unsere Zelte gerade aufbauen k\u00f6nnen bevor es heftig anfing zu regnen. Der\nTag fing schon anders an als erwartet. Wir wollten um uns um 10:00 in Brasov\nmit Antonio und Gruia treffen, um dann gleich fahren zu k\u00f6nnen. wir ben\u00f6tigen\nnoch ein paar Karten, die gestern ausgedruckt werden sollten. Wegen der\nB\u00e4renfangaktion hatte aber dann keiner Zeit und so mussten wir sie am Morgen\norganisieren. Wir kamen erst nach 12:00 von Brasov weg und ben\u00f6tigten fast 8\nStunden f\u00fcr 350km zum Startort im Norden des Apuseni Gebirges. Es wurde gerade\ndunkel und wir haben die Regenwolken kommen sehen. Das ganz neue Zelt Thor 3\nben\u00f6tigt beim ersten Aufbau etwas mehr Aufmerksamkeit, so dass ich mein eigenes\nZelt nicht mehr vor dem Regen aufbauen konnte. Diana, hatte mir unterwegs\ngeschrieben, dass sie mit Thomas, Wolfgang und Thyra schon um 22:00 kommen. Wir\nhatte selber noch nichts gegessen standen im Regen und ich bin um 21.45 nach\nHuedin zum Bahnhof gefahren, um die 4 mit dem Renault abzuholen. Mittlerweile\nhaben wir im Licht der Taschenlampe gesehen, dass zwei der Zelte halb im Wasser\nstehen, dass sich in Pf\u00fctzen gesammelt hatte. Wir sind folglich im\n&#8222;Welcome Rain-Camp&#8220;.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3375.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2204\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>26.August: <\/strong>Die Nacht war durchwachsen, und\neines der Zelte hat entweder geleckt, oder die L\u00fcftung war nicht ge\u00f6ffnet, so\ndass sich Kondenswasser gebildet hat und es im Zelt tropfte. Der Morgen war\nnoch wolkenverhangen und f\u00fcr das kleine Dorf neben uns kam ein Wagen und hat\nBrot verkauft. Wir haben uns in die Schlange eingereiht. Der Tag war mit vielen\nVorbereitungen und kleineren Dingen gef\u00fcllt. Den Computer musste ich mit neuer\nHardware f\u00fcr den Internetzugang vorbereiten, ich habe ein paar Kleinigkeiten an\nden Fahrzeugen repariert und wir haben die Zelte jetzt im trockenen impr\u00e4gniert\nund alles f\u00fcr die n\u00e4chsten 6 Wochen umgepackt. Das sch\u00f6ne ist, es ist selbst im\nRegen nicht kalt, auch gestern Abend im str\u00f6menden Regen konnte man problemlos\nin Sandalen und kurzer Hose herumlaufen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7713.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2205\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>27.August: <\/strong>zwei Wolfslosungen gefunden! Das\nWetter zeigt sich gleich schon am Morgen von der sch\u00f6nen Seite. Um 8:00 wollten\nPaul und Iloana von Apuseni Experience zu uns sto\u00dfen und den Tag mit uns\nwandern. Apuseni Experience ist Mitglied im \u00d6kotourismusverband und\nveranstaltet verschiedene Programme im Apuseni Gebirge, welches wir die\nn\u00e4chsten Tage durchwandern wollen. Zusammen starten wir zur ersten Wanderung,\nzum eingew\u00f6hnen als Tageswanderung. Wir m\u00fcsse gleich \u00fcber 400m ansteigen und\nhaben von oben eine phantastische Aussicht \u00fcber das Tal mit unserem Lager und\ndie H\u00fcgel rings herum. Wir wandern nun fast genau nach S\u00fcden und wollen am\nsp\u00e4teren Nachmittag J\u00fcrgen und Gruia am See Lacul Floroiu treffen. Ich hatte\nkeine Ahnung, dass wir praktisch durch lauter kleine Streusiedlungen wandern.\nEine sehr sch\u00f6ne Wanderroute an vielen einsamen H\u00e4usern und Siedlungen vorbei.\nDas kostete viel Zeit zum Fotografieren. Als wir uns zur Mittagspause\nhingesetzt hatten kam ein Mann und hat uns zu sich genommen, damit wir Wasser\nauff\u00fcllen k\u00f6nnen. Dabei hat er uns gleich mit \u00c4pfeln versorgt. Der Weg wurde\nsehr lang. Gruia kam uns entgegen, denn er musste uns mit dem Renault zum\nLagerplatz bringen das \u00f6stlich auf halber Seeh\u00f6he aufgeschlagen wurde. Es gab\nkam Platz f\u00fcr ein Lager mit 6 Zelten. Also 5 sind in den Renault und der Rest\nist mit mir zur Stra\u00dfe. Auf dem Asphalt habe ich mir dann tats\u00e4chlich gleich\nzwei Blasen gelaufen. Das Lager war mitten im Wald auf einer kleinen Lichtung\nan einem Bach. Paul und Iloana haben uns erz\u00e4hlt, dass Apuseni Gebirge sehr\nbekannt f\u00fcr die vielen H\u00f6hlen ist. Einige befinden sich auf unserer\nWanderroute.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3416.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2206\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7792.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2207\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>28. August: <\/strong>Es ist bew\u00f6lkt und ca. 10 \u00b0C. Die\nn\u00e4chsten drei Tage werden wir ohne Backup Team auskommen m\u00fcssen. Wir wandern\nvon Nord nach S\u00fcd quer durch den Apuseni Nationalpark. Zun\u00e4chst umlaufen wir\nden See und folgen dem Tal im S\u00fcden. es wird w\u00e4rmer und wir kommen gegen 14:00\nan die Abzweigung, die uns auf den Kamm mit einem Panoramaweg bringen soll. Da\nwir nicht wissen ob es oben auf dem Kamm Wasser gibt, schleppen wir zus\u00e4tzlich\n4 l Wasser mit hoch. Antonio, der zweite rum\u00e4nische Student, ist fit und\n\u00fcbernimmt die Last. Nach ca. 45 min sind wir oben angekommen. Es gibt hier\nRinder und Schafe, also auch Wasser. da es nebelig ist, sehen wir nicht viel\nund m\u00fcssen zun\u00e4chst versuchen einen Lagerplatz zu finden. Nach einigen hin und\nher finden wir einen Lagerplatz halb unter einer Fichte und bauen die Tarps\nauf. W\u00e4hrend ich das Essen zubereite wollen Wolfgang, Thomas und Diana Wasser\nholen gehen, doch der Sch\u00e4fer sagt, dass es nicht trinkbar sei. Wir haben\ngerade noch genug bis zum Fr\u00fchst\u00fcck. Kaum hatten wir unsere Suppe fertig fing\nes an zu regnen. In einer Regenpause kamen Rinder an und wollten genau durch\nunser Lager. So mussten wir raus, um die Rinder umzuleiten, was mit ein paar\nSt\u00f6cken in der Hand und wirkungsvoll funktioniert hat. Dann begann der lange\nRegen des Abends, teilweise richtig heftig. Das hat aber im Schlafsack\neingerollt auf der Isomatte niemanden gest\u00f6rt. Sch\u00e4fer sind noch\nvorbeimarschiert und einer der Hunde wollte eine Tasse auslecken als Shira in\nentdeckt und w\u00fctend das Lager verteidigt hat. Diana und Thyra haben ein Lied\nkomponiert. Irgendwann als es dunkel wurde sind alle m\u00fcde geworden und nach ein\npaar Witzen eingeschlafen. In der Nacht kl\u00e4rte es auf und ich konnte den Sternenhimmel\nsehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7797.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2208\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7797.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7797-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>29. August: <\/strong>Wolfslosungen gefunden! Ich wachte\num 6 Uhr auf und bin um 6:30 mit Shira zum n\u00e4chsten Bach gelaufen. Es war\nbew\u00f6lkt, aber trocken und ich hatte eine herrliche Aussicht in die\nNebelverhangenen T\u00e4ler. Die Tarps waren noch nass, und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck haben\nwir alles zusammengepackt und sind aufgebrochen. Das erste St\u00fcck war ganz\nleicht, bis zum Bach. jetzt sollte es noch 250m hoch gehen und dort sollten wir\neine noch sch\u00f6nere Aussicht haben. Leider hing alles in den Wolken. Schon\nw\u00e4hrend dem Anstieg fing es leicht an zu regnen. Ich wollte meine Regensachen\nnicht anziehen und hatte gehofft, dass es bei ein paar Tropfen bleibt. Das\nbleib es nicht, und ich bin in kurzer Hose und Regenjacke weiter, Antonio\nebenso. Der Regen lies aber nicht nach, sondern es wurde immer unangenehmer. Auf\ndem Kamm angekommen, sah man kaum 50 weit, ein starker kalter Wind blies und\nder Regen lief jetzt an meinen Beinen von oben in die Schuhe. keine M\u00f6glichkeit\ndie Regenhose anzuziehen, ohne alles nass zu machen. Ohne eine Pause machen zu\nk\u00f6nnen mussten wir immer weiter. Unterwegs treffen wir noch zwei gro\u00dfe Herden mit\nPferden, die gerade umgesiedelt werden. Man kann nur ahnen welche sch\u00f6ne\nAussicht wir bei gutem Wetter h\u00e4tten. Irgendwann um 3 Uhr h\u00f6rt es auf zu\nregnen, meine Schuhe sind zwar nicht vollgelaufen, aber meine Hose und\nUnterhose ist ziemlich nass. So entscheide ich mich dazu, jetzt schnell die\nRegenhose anzuziehen, was sich kurze Zeit sp\u00e4ter als eine gute Entscheidung herausstellen\nsollte. Auf der anderen Seite des Berges angekommen wird es noch schlimmer. Wir\nwollen zur Bergh\u00fctte Padis, finden aber den rechten Weg nicht und stehen vor\neine H\u00fctte im Nebel. Antonio und ich gehen hin und ein freundlicher Mann kommt\nraus und \u00f6ffnet uns die T\u00fcr zu diesem Forsthaus. Er ist der Aufpasser. Diana,\ndie sehr m\u00fcde war, und eigentlich alle waren froh, dass wir jetzt kein Tarp\naufbauen mussten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7811.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2209\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-neu-1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2210\" width=\"310\" height=\"237\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>30.August: <\/strong>Wir hatten in der H\u00fctte einen\ngeselligen Abend und unser rum\u00e4nischer Freund war froh mal etwas anderes tun zu\nk\u00f6nnen. Mir war es im Haus zu stickig und weil es aufgeh\u00f6rt hatte zu regnen,\nhabe ich auf der Veranda geschlafen. Am n\u00e4chsten Morgen standen wir in einem\nherrlichen Tal. eine Art Steppe mit vielen Wasserl\u00f6chern, teilweise fast wie in\nder Tundra ums\u00e4umt von den Bergen und W\u00e4ldern. Das Grass leuchtet goldgelb. Ich\nbin mit Sandalen auf den n\u00e4chsten H\u00fcgel, um mir von dort eine bessere \u00dcbersicht\nzu verschaffen. Unglaublich sch\u00f6n. Obwohl wir die nassen Sachen zum Trocknen in\ndie H\u00fctte von dem Rum\u00e4nen geh\u00e4ngt hatten, war eigentlich nichts wirklich\ntrocken. Wozu auch, denn ab Mittag sollte es wieder regnen. Am\u00fcsant war, dass\nich hier oben die Erica Stanciu und Mugor Pop sp\u00e4ter an der Padis H\u00fctte\ngetroffen habe. Erica arbeitet f\u00fcr das Donau Karpatenprogramm vom WWF und Mugor\nPop hat einen Reiterhof bei Klausenburg und ist Mitglied im\n\u00d6kotourismusverband. Ich kenne beide. Auf dem Weg von der Padis H\u00fctte zur\nStrasse bei Vartog wollten wir eine der gr\u00f6\u00dften H\u00f6hlen anschauen. Es fing\nallerdings wieder an zu regnen und nicht alle hatten jetzt Lust den Steil Berg\nrunter zu laufen. Antonio, Melanie und Thomas sind runter und ich bin mit Shira\nnoch hinterher. Der Abstieg war aber derartig rutschig auf Felsen und Shira hat\nst\u00e4ndig gezogen, dass ich zur\u00fcck bin. Thomas kam kurz darauf zur\u00fcck, w\u00e4hrend\ndie zwei Anderen noch weiter rein sind. Er erz\u00e4hlt, dass es mit Hund v\u00f6llig\nunm\u00f6glich w\u00e4re dort runter zu gehen. Nach insgesamt fast zwei Stunden warten,\nkam Antonio und Melanie mit Gruia zur\u00fcck. Gruia ist vom Wagen um 7:30\naufgebrochen, irgendwie quer durch den Wald und hat Antonio in der H\u00f6hle\ngetroffen. Es regnet immer st\u00e4rker und wir sind froh, dass es jetzt weiter\ngeht, noch ca. 10km zum Auto. Als wir endlich ankommen sind wir wieder nass und\ndurchgefroren. J\u00fcrgen hat die Zelte schon aufgebaut, aber der Untergrund ist\nziemlich nass.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3568.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2211\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3568.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3568-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>31.August: <\/strong>Sturm, Nebel und Dauerregen, auf der Wiese steht das Wasser teilweise cm hoch und es sind nur 5\u00b0C. Auf 1800m soll der erste Schnee gefallen sein. Da mein Zelt noch gar nicht stand und die Fahrzeuge an der Stra\u00dfe stehen, musste ich im Auto \u00fcbernachten. Nicht unpraktisch, theoretisch, daf\u00fcr konnte ich in dem Wagen mit all den feuchten Sachen, den Socken, die auf der W\u00e4scheleine h\u00e4ngen fast \u00fcber meinem Gesicht nur sehr schlecht schlafen. Obwohl ich nur 20m neben den Zelten und dem aufgebauten Tarps stehe kann ich sie am Morgen fast nicht sehen. Der Wind ist so stark, dass er den Regen durch die L\u00fcftung der Zelte nach innen dr\u00fcckt. Ich entscheide mich dazu, dass wir zum n\u00e4chsten geplanten Ziel mit den Fahrzeugen fahren. Alle bleiben in ihren Zelten und schlafen. Dort ist es wenigstens warm und trocken. Ich koche den Tee und bereiten das Fr\u00fchst\u00fcck, bevor ich mit Gruia losfahre, um die Lage weiter unten zu pr\u00fcfen und einen geeigneten Lagerplatz zu finden. Wir finden einen Platz s\u00fcdlich von Vascau hinter einem abgelegenen ehemaligen Restaurant. Zur\u00fcck im Regenlager wecke ich alle auf und wir versuchen die Zelte unter dem Tarp so abzubauen, dass die Innenzelte nicht v\u00f6llig durchn\u00e4ssen. Da wir im Moment noch viele Marmot Regenjacken dabeihaben, die wir in Rum\u00e4nien verschenken, haben wir dem Wolfgang, der Thyra, Diana und Thomas mit trockenen Regenjacken ausgeholfen. Als wir es geschafft haben, und unten im Tal angekommen sind, fing es auch hier an zu regnen und meine Teilnehmer haben entschieden in eine Pension zu gehen, um wieder halbwegs trocken zu werden. Deswegen sind wir nach Stei in ein Hotel gefahren, haben dort in einem Restaurant vergn\u00fcgt gegessen. Nur ich selber habe dann drau\u00dfen \u00fcbernachtet, an der frischen Luft ohne einen tropfen Regen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pflaumen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2212\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pflaumen.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pflaumen-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>01.September: <\/strong>Um 8 Uhr war ich wieder am Hostel und wir sind gegen 10 Uhr aufgebrochen zum eigentlich geplanten Lagerplatz, dort hatte ich auch \u00fcbernachtet. Von dort konnten wir dann direkt die letzte Etappe der Woche in Angriff nehmen auf einem Forstweg der uns zun\u00e4chst nach Cristioru de Jos gef\u00fchrt hat. Ganz gem\u00fctlich ohne Regen und alle waren bester Stimmung. VOn dort ging es \u00fcber einen schlammigen Weg durch die H\u00fcgel, die sehr extensiv bewirtschaftet sind. Uns kamen zwar Wasserb\u00fcffel entgegen, aber Spuren von Wildtieren waren wegen des vorhergegangenen Regens kaum zu erwarten. Daf\u00fcr sind wir von einem Natursnack zum n\u00e4chsten gewandert. Pflaumen, \u00c4pfel, Beeren, auf dem gesamten Weg bis nach Calugari. Dort rollten uns riesige F\u00e4sser entgegen, die f\u00fcr die ganzen Pflaumen gedacht sind. Das gesamte Dorf war umgeben von diesen Fr\u00fcchten. VOn hier geht es nach S\u00fcden weiter vorbei an dem M\u00f6nchskloster Izbuc. Ein M\u00f6nch mit einem Blaumann, der gerade einen Dacia repariert beschreibt uns, wie wir bis nach Avram Iancu weiter kommen. Die Leute in den D\u00f6rfern sagen uns auch, dass sie hier wenig Wildtiere haben, und W\u00f6lfe und B\u00e4ren oben in den W\u00e4ldern seien. Nur Wildschweine seien hier viele, die sich an den heruntergefallenen Pflaumen bedienen. Um 13:00 schickt mir J\u00fcrgen die Koordinaten vom Lager und gegen 15:00 kommen wir in einem sch\u00f6nen Tal, dort wo zwei B\u00e4che zusammen flie\u00dfen am Lager an. Die Zelte sind zum Trocknen auf den Kopf gestellt und es scheint die Sonne. Hier werden wir bis Sonntag bleiben. Am Abend machen wir ein gro\u00dfes Lagerfeuer und der einheimische Palinka l\u00f6st die Zunge f\u00fcr den n\u00e4chtliche Lagerfeuermusik. W\u00f6lfe haben darauf nicht geantwortet.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>2.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3624.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2214\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3624.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_3624-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>2.September: <\/strong>Nach dem langen Abend, sind\nWolfgang, Diana, Thyra und Thomas um 9:00 aufgebrochen, auf dem Weg nach Deva\nzum Zug. Gruia f\u00e4hrt sie hin und ebenso verl\u00e4sst uns Anotonio f\u00fcr 1 Woche um\nzwei Pr\u00fcfungen an der Universit\u00e4t in Brasov zu schreiben. Karin ist schon in\nDeva und hat sich gestern in einer Pension niedergelassen. Klaus und J\u00fcrgen\nsind noch mit dem Bus unterwegs. Um 13:45 schickt mit Klaus eine SMS, dass der\nBus wohl 4 Stunden Versp\u00e4tung&nbsp;haben wird. J\u00fcrgen und ich haben es uns am\nVormittag im Lager gem\u00fctlich gemacht. Ich habe im Bach gebadet und wir haben\nein wenig Ordnung gemacht in der Ausr\u00fcstung. Um 14:00 bin ich aus dem Tal rausgefahren,\num eine Funkverbindung zu bekommen f\u00fcr den Internetzugang. Seitdem schreibe ich\nam Tagebuch. Der Bus von Klaus und J\u00fcrgen kam ca. um 21:30 Uhr&nbsp;in Deva an.\nWir haben uns schon Sorgen gemacht, dass etwas passiert ist. Kurz vor\nMitternacht bin ich mit dem Land Rover ins Dorf gefahren, weil es rechts schwer\nist sich dort zu orientieren. Da kam mir Gruia m\u00fcde entgegen mit alle Mann an\nBord. Wir haben uns noch ein wenig ans Feuer gesetzt, bevor wir uns in die\nZelte verkrochen haben. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/crossing-a-bridge.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2216\" width=\"300\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/crossing-a-bridge.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/crossing-a-bridge-300x277.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/crossing-a-bridge-325x300.jpg 325w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>3. September: <\/strong>Gem\u00fctlich lies ich den Tag anlaufen.\nDie Sonne schien bald und vertrieb den Nebel im Tal. Erst nach 10:00 sind wir\nlos zun\u00e4chst ein St\u00fcck durch das Dorf Avram Lunca bevor wir uns nach Westen gewandt\nhaben Richtung Zimbru. Ich habe einige Leute fragen m\u00fcssen um den Weg, der ohne\njegliche Markierung war zu finden. Ein gutes St\u00fcck ging durch den Wald und weil\nes sehr warm war, war jeglicher Schatten willkommen. Diesmal war unser Weg mit\nApfelb\u00e4umen ges\u00e4umt, sogar einen Pfirsichbaum hat Klaus entdeckt. Sehr spannend\nwurde es den Pfad durch die W\u00e4lder und \u00fcber die H\u00fcgel nach Zimbru zu finden.\nIch habe nur eine Karte im Ma\u00dfstab 1:200 000, auf dem ein paar Pfade\neingezeichnet sind, aber lange nicht alle. Von der Abzweigung an der Dorfstra\u00dfe\nmussten wir nur nach S\u00fcden laufen. So \u00e4hnlich haben wir es auch getan, bis wir\noben auf dem Kamm des H\u00fcgels waren. Das war ein Anstieg von ca. 280m auf 500m.\nOben war ein Weg und der eigentliche Grund warum ich auf den H\u00fcgel gegangen bin&nbsp;wurde\njetzt deutlich. Nur hier hatte ich eine Handyverbindung. Da es schon 16:00\nhatte ich gehofft, dass J\u00fcrgen und Gruia mir schon die Koordinaten vom Lager\nschicken geschickt haben. Gutes Timing, sie kamen 5 min sp\u00e4ter per SMS. Noch\n4km Luftlinie. Wir mussten im recht gro\u00dfen Bogen auf dem Kamm laufen bis wir an\nder richtigen Stelle ins Tal herunter konnten. Sehr viele Wildschweinspuren.\nWir hatten heute auch zwei Dachsspuren gesehen. Wieder sind wir am Ende ca.\n18km gewandert. Unser heutiges Lager liegt wie geplant&nbsp;im Tal s\u00fcdlich von\nRastoci an einem kleinen Bach. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_7893.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2217\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rad-ab.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2218\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>4. September: <\/strong>Gestern Abend hatte Gruia die Idee,\nvorbeikommende K\u00fche mit Brotresten zu f\u00fcttern. heute Morgen meinten die K\u00fche\nsich an unserem Fr\u00fchst\u00fcck beteiligen zu k\u00f6nnen. Wir hatten M\u00fche, sie aus dem\nLager fernzuhalten. Sp\u00e4ter, nachdem wir schon aufgebrochen waren, kamen noch\nSchweine und eine Kuh hat unseren K\u00fcchenschwamm gestohlen. Wir\nkonnten frohen Schrittes das Tal hoch wandern und mussten dann auf den Kamm\nlinks von uns. Dort sollte ca. 700m links vom Tal ein Weg weiter nach oben\nf\u00fchren. Wir marschierten bis wir irgendwie oberhalb Dumbrava waren. Es gab dort\nnur irgendwelche fragw\u00fcrdigen Pfade und wir gingen bis zum Waldrand hoch nach\nS\u00fcden, unsere Hauptrichtung f\u00fcr heute. Die Aktion wurde eine Quer durch den\nWald Wanderung. Um es etwas einfacher zu machen habe ich versucht Wildwechsel\nzu finden. Dann kamen wir auf den Kamm, auf dem endlich wieder ein Weg weiter\nnach S\u00fcden f\u00fchrte. Hier verabschiedet sich Gruia, der zur\u00fcck zum Lager\nging.&nbsp; Wir kamen auf der Kuppe auf eine Alm durchsetzt mit Brombeerb\u00fcschen\nund Schlehen. Viele Pferdespuren waren hier zu finden und das Gras war kurzgeschnitten,\neinladend f\u00fcr eine Pause. Auf dem Kamm habe ich eine alte Wolfslosung gefunden.\nNur noch Haare waren \u00fcbrig. Der Weg auf meiner Karte war praktisch nicht\nvorhanden. So gingen wir nur meinem Gef\u00fchl und dem Kompass folgend durch die\nW\u00e4lder, folgten Pferdespuren und Wildwechsel. Gelegentlich zog eine Regenwolke\nvorbei. Ich habe f\u00fcr diesen Abschnitt bis zum Lager am n\u00e4chsten Tag nur eine\nKarte im 1:200 000 Ma\u00dfstab, ohne jede H\u00f6henlinie oder sonstigen Hilfen. Wir\numgingen einen 880m hohen H\u00fcgel. S\u00fcd\u00f6stlich davon solle es in ein Bach gehen.\nSo sind wir auch gelaufen, aber der Weg war v\u00f6llig verschwunden. Wir folgten\ndem Tal und Bachverlauf, der zur Talstra\u00dfe f\u00fchren sollte. So war es und nach\neinigen M\u00fchen kamen wir zu einem Rastplatz. Von hier ging es 6km in s\u00fcd\u00f6stliche\nRichtung der Talstra\u00dfe folgend Taleinw\u00e4rts, eigentlich fast bis zum Kamm hoch.\nAls wir auf dem Kamm waren, standen wir im hohen Gras am Rand einer Siedlung\nund am Ende des Rosi Tales. Wir sind ganz richtig gelaufen, waren aber schon recht\nm\u00fcde. Hier wollten wir aber noch nicht lagern. Theoretisch gesehen, h\u00e4tten wir\nnur ins Tal absteigen m\u00fcssen und durch die D\u00f6rfer bis zur A7 der\nHautverbindungsstra\u00dfe zwischen Arad und Deva laufen k\u00f6nnen. Das war uns zu\nlangweilig. Gut das wir nicht ahnten was jetzt kam. Wir gingen am Waldrand\nentlang und fanden einen alten markierten Wanderweg. Super. Der Weg wurde immer\nunwegsamer und wir mussten Wiesen durchqueren, die nicht mehr genutzt waren.\nDort wuchs alles was Stechen kann, Brombeeren, Schlehen, Akazien, Wei\u00dfdorn etc.\nKlaus, Karin und J\u00fcrgen hatten nur kurze Hosen an. Wir mussten die n\u00e4chsten 1,5\nStunden quer durch. V\u00f6llig zerkratzt sahen wir dann eine k\u00fcrzlich gem\u00e4hte Wiese\nan einer alten H\u00fctte. Dort wollten wir lagern. Irgendwo muss es hier auch Wasser\ngeben. Eine Quelle habe ich 100 m unterhalb von uns gefunden im Wald. Nach all\nden Anstrengungen haben wir eine fantastische Aussicht und erholen uns im\nMondschein f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2219\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Lager-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wildsau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2220\" width=\"300\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wildsau.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wildsau-300x229.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wildsau-393x300.jpg 393w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>5. September: <\/strong>Es war eine warme Nacht, kaum Tau,\nkeine M\u00fccken und eine leichte erfrischende Brise. Die Sonne scheint um 8:00 auf\nunser Lager. Nach einem gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcck geht es weiter, Wie schon gestern\nfinden wir viele Spuren von Hirsch, Reh und insb. Wildschwein. Es ist sehr\nsonnig. Um 13:00 machen wir Mittagspause und nach meiner Kalkulation stelle ich\nfest, dass wir nur ca. 5km gewandert sind in fast 3 Stunden. Um mich neu zu\norientieren muss ich h\u00e4ufig Karte, Kompass und Landschaft vergleichen. Der\nmarkierte Wanderweg macht zwar die Sache etwas leichter, doch wir wissen nicht\nwohin der Weg am Ende f\u00fchren wird. Das Gel\u00e4nde ist \u00e4u\u00dferst schwer zu gehen,\nwegen dem st\u00e4ndigen Kampf durch das Gestr\u00fcpp. Die Brombeeren fesseln unsere\nF\u00fc\u00dfe, die Schlehen und jetzt auch noch Rosen zerren an den Hosen und Hemden.\nKarin und J\u00fcrgen haben nach den gestrigen Erfahrungen doch lange Hosen\nangezogen. Am Morgen bekomme ich einen SMS vom J\u00fcrgen, dass die Achse vom\nAnh\u00e4nger gebrochen ist. Die SMS hat er schon gestern losgeschickt, allerdings\nhatte ich fast keinen Empfang. Eine solche Kammwanderung beschert zwar sch\u00f6ne\nAussichten, doch sie geht laufen rauf und runter, und in guter rum\u00e4nischer\nManier, nimmt der Weg jeden Gipfel, jede Kuppe mit. Den markieren Wanderweg\nmussten wir schon verlassen und sind kurze Zeit sp\u00e4ter auf einen noch \u00e4lteren\nWeg gesto\u00dfen. Um 16:00 erfahre ich, dass Achse wieder repariert ist, und\nbekomme die Koordinaten vom geplanten Lager. Noch 12km Luftlinie. In 6 Stunden\nsind wir gerade 7km gewandert. Ich schaue in die Gesichter meiner Mitwanderer\nund entscheide, dass wir den schnellsten Weg auf dem Gestr\u00fcpp ins Tal nehmen\nmit dem neuen Ziel Petris. Kurz darauf sto\u00dfen wir auf einen frisch befahrenen\nForstweg und denken jetzt geht es endlich schneller. Wie man sich doch t\u00e4uschen\nkann. Per SMS gab ich die Mitteilung an das Backup Team, dass uns jemand in\nPetris abholen soll. Der Forstweg f\u00fchrte auf einen Kamm, mit einer Wiese. drei\nandere Wege schlossen sich an. Wir nahmen den vielversprechendsten, zumal er\ngenau in unsere Richtung f\u00fchrt. Das ging nicht lange gut, der Weg war wieder\n\u00fcberwuchert. Dann entschlossen wir uns in den Bach zu gehen und dem Bachlauf\nbis zur Forststra\u00dfe zu folgen. Dort konnten wir dann endlich auch unsere leeren\nWasserflaschen f\u00fcllen. Gut, dass wir den neuen Filter dabei hatten, denn das\nWasser war sehr tr\u00fcb. Der Bach war mit Bruchholz fast unpassierbar und die Ufer\nsteil. Nachdem wir ein paar 100m uns durchgek\u00e4mpft haben sind wir wieder den\nHang hoch, in der Hoffnung oben einen Weg zu finden. Steil, schwitzig und\nrutschig, aber wir kamen bis zu einer Wiese. Es ist wie verhext, dass Grass\nmannshoch, fast unsichtbar darin versteckt die Brombeerranken und wir m\u00fcssen\nnoch weiter steil hoch, mitten in der Sonne. Selbst die Shira schleicht nur\nnoch hinter her. Oben endlich ein Weg, eine kleine M\u00e4hmaschine also sind hier\nLeute. Hei\u00dft, es gibt Wege ins Tal. Auf der Karte kann ich unsere Position\ngenau bestimmen, doch der beste Weg runter ist eher ein R\u00e4tsel. Wir machen eine\nPause und folgen dem Weg und sto\u00dfen v\u00f6llig unerwartet auf einen bewohnten\nBauernhof. Ein alter Mann und eine alte Frau kommen nicht weniger \u00fcberrascht\nheraus. Ich frage nach dem Weg, und neben den sonstigen Geschichten, die er mir\nerz\u00e4hlt, erkl\u00e4rt er mir, dass wir in den Bach \u00f6stlich m\u00fcssen, dann wieder auf\nden n\u00e4chsten Kamm und dort gibt es einen kleinen Pfad runter ins dahinter\nliegende Tal. Dort gibt es eine Talstra\u00dfe, der wir nach Petris folgen k\u00f6nnen.\nEs ist mittlerweile 18:00 und er sagt, wir ben\u00f6tigen rund 2-3 Stunden. Die Frau\nerkl\u00e4rt dann noch, dass der Weg besser \u00fcber den n\u00e4chsten Kamm f\u00fchrt und wir auf\ndem Kamm bis ins Tal laufen k\u00f6nnen. Ich rufe Gruia an und erkl\u00e4re ihm, er soll\nin ca. 2 Stunden nochmals nach Petris kommen. In den Bach runter war einfach,\ndann ging es wieder hoch, leider wieder ohne Weg. Oben war dann endlich der\nKammweg, der uns zwar noch einiges an nicht mehr vorhandene Energie kostete,\naber abw\u00e4rts f\u00fchrte. Die Motivation bald unten zu sein trieb uns voran. Ich\nhatte keine Ahnung, dass man so lange von 500m auf ca. 150m ben\u00f6tigt. Am Ende\nwarf uns der Wald nochmals ein paar Dickungen entgegen aber als wir rauskamen,\nwaren dort Rinderspuren und sah in der Ferne ein Stra\u00dfenschild mitten in der\nWiese. Noch ca. 3km ging es dann auf der harten Forststra\u00dfe nach Petris, bevor\nGruia uns mit dem Wagen entgegenkam. Diese Tour heute war vermutlich eine der\nschwierigsten Touren. Wir sind insgesamt nur ca. 15-16km gelaufen, aber auf\nfast undurchdringlichen Wegen, Wiesen und W\u00e4lder. Im Gegenzug haben wir eine\nHirschkuh mit Kalb gesehen und Wildschweine direkt vor uns. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/markt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2221\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/markt.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/markt-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>6.September: <\/strong>Nach der Anstrengung der letzten\nbeiden Tage, habe ich entschieden, dass wir heute einen Relaxtag einlegen. Mit\nGruia habe ich die Gl\u00fchkerzen am Renault gewechselt, den rappelnden Auspuff\nanders befestigt und mich wie \u00fcblich an den Computer gesetzt. Wir befinden uns\nzwischen in einem kleinen Tal zwischen Toc und Iltei im Mures Tal. Karin hat\ngeschaut, ob wir Zugang zur Mures haben, um dort eventuell schwimmen zu k\u00f6nnen.\nKlaus und J\u00fcrgen sind das Tal hochgelaufen und haben den Holzf\u00e4llern zugeschaut.\nSp\u00e4ter sind Gruia, J\u00fcrgen und Karin noch in den Wald auf Spurensuche gegangen.\nJ\u00fcrgen kam bald zur\u00fcck, denn es ging wieder nur durch Dornengestr\u00fcpp. Davon\nhatte er jetzt genug. Nach Besichtigung des Kartenmaterials und den Erfahrungen\nder letzten beiden Tage, muss ich feststellen, dass wir keine reelle Chance\nhaben die Strecke so durchzuwandern. Denn vermutlich wird sich in dieser Gegend\ndas Wegesystem nicht verbessern. Wir befinden uns abseits jeglicher aktuellen\nWanderwege und meine Karten sind nicht geeignet, um damit quer durch weglose\nWildnis zu gehen. Folglich werden wir entweder Tageswanderungen machen m\u00fcssen\noder mit dem Fahrzeug die geplanten Lagerpl\u00e4tze anfahren und von dort\nExkursionen in die Umgebung machen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gottesanbeeterin.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2222\" width=\"301\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gottesanbeeterin.jpg 601w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gottesanbeeterin-253x300.jpg 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>7. September: <\/strong>Um 10Uhr hatte wir das Lager\nzusammenger\u00e4umt und sind mit den Fahrzeugen nach Ilteu gefahren, um den Fluss\nMures \u00fcberqueren zu k\u00f6nnen und um uns gute 10km Asphaltstrecke zu ersparen.\n\u00d6stlich von Caprioara sind wir dann von der Mures in ein Tal gewandert nach\nBulza. Wir wollen diesen Wald und die H\u00fcgel durchqueren. Der Weg war zun\u00e4chst\nganz einfach bis nach Bulza. In diesem kleinen abgelegenen Dorf haben wir \u00c4pfel\nund Pflaumen als erfrischenden Snack gegessen, die G\u00e4nse liefen \u00fcber unseren\nWeg und ich konnte nach dem geeignetsten Weg \u00fcber die bewaldeten H\u00fcgel fragen.\nEiner von Baggern zerfahrene Talstra\u00dfe sollten wir folgen. Sie f\u00fchrte uns in\nden Wald und dort verlor sich der Weg in einer Anzahl verschiedener Wege. Am\nEnde sind wir nach Kompass praktisch quer durch den Wald gegangen, bis wir auf\neiner Kuppe mitten im Wald einen Traktorfahrer fragen konnten, wie es am besten\nweiter geht. Wir standen praktisch schon auf dem Pfad, sollten aber besser der\nroten Markierung der Forstgrenze folgen. Der freundliche Mann sprach so schnell,\ndass ich M\u00fche hatte ihn zu verstehen. Er hatte auch vergessen zu erw\u00e4hnen, dass\nes mehrere rote Markierungen gibt. So kamen wir irgendwann ins Dorf Costeiu de\nJos. Damit waren wir fast am gedachten Ziel des heutigen Tages, dachten wir. Ein\nMann kam aus dem Haus mit einem Sch\u00e4ferhund, der mich sofort beruhigen wollte,\ndass er der Shira nichts tut. Diese Bef\u00fcrchtung hatte ich nicht, sondern ich\nhaben ihm erkl\u00e4rt, dass die Shira gerade l\u00e4ufig ist. Ziemlich schnell, hat er\nseinen R\u00fcden wieder in den Hof geschickt. Wir hatten noch ein nettes Gespr\u00e4ch,\nund ich war \u00fcber meine eigenen rum\u00e4nischen Sprachkenntnisse erstaunt. Am Ende\nsagte er noch, dass es hier wohl W\u00f6lfe gibt aber keine B\u00e4ren. Wir zogen entlang\nder Eisenbahn weiter nach Osten. Auf der n\u00e4chsten Wiese entdeckten wir eine\nGottesanbeterin. In\nder Hoffnung, dass wir bald eine SMS bekommen mit den Koordinaten f\u00fcr das Lager\nerreichten wir bald darauf das Dorf Holdea und mussten mitten \u00fcber einen Hof\nlaufen. Kinder kamen, um uns zu sehen und der Vater erkl\u00e4rte uns wie wir am\nbesten zur Hauptstra\u00dfe kommen. Einfach die Dorfstra\u00dfe hoch. S\u00fcdlich davon hatte\nich das Lager angedacht. Kaum waren wie den H\u00fcgel oben, erreicht mich die\nNachricht, dass das Lager noch ca. 6km entfernt ist (Luftlinie), \u00f6stlich von\nOhaba. Es ist schon fast 16:00. Wir nehmen eine Abk\u00fcrzung \u00fcber die Wiesen bis\nOhaba und unbewusst beschleunige ich den Schritt, um nicht noch 2 Stunden\nwandern zu m\u00fcssen. M\u00fcde und schwitzend kamen wir dann in Ohaba an und J\u00fcrgen,\nKarin und Klaus statteten dem einzigen Laden gleich einen Besuch ab, um\nGetr\u00e4nke und Kekse zu kaufen. Dann ging es nochmals quer Feldein fast Luftlinie\nca. 1km&nbsp;zum Lager, dass auch einer Wiese steht und neben dem Bach noch\neinen kleinen Wasserfall mit See hat. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4115.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2223\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4115.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4115-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>8. September: <\/strong>Die Sch\u00e4fer hatten Gruia erz\u00e4hlt,\ndass heute in Dobra, ein Nachbardorf ein Viehmarkt sei. Dort wollten alle hin.\nIch bin am Lager geblieben, habe selbst ein Bad genommen und die Zelte\ngetrocknet und abgebaut. Wir wollten nach dem Markbesuch zum n\u00e4chsten Lager\nfahren und von dort eine Tagesexkursion machen. Auf meinen Karten sind keine\nVerbindungswege eingezeichnet. Als alle zur\u00fcck wahren, haben wir doch\nentschlossen hier zu bleiben und nur mit einem Wagen ins Zielgebiet zu fahren,\num eine Tagesexkursion zu machen. Gesagt getan, sind wir bis nach Luncanii\ngefahren und ins Tal gelaufen. Es sch\u00f6nes Tal, mit mehreren Rastpl\u00e4tzen f\u00fcr\nWanderer, aber noch immer keine Hinweise auf Wolf, B\u00e4r oder Luchs. Gegen 17:00\nsind wir zum Auto zur\u00fcck und waren um 19:00 wieder im Lager. das gesamte Gebiet\ngeh\u00f6rt zur Poiana Rusca. Wir werden hier nicht an einem St\u00fcck durchwandern\nk\u00f6nnen. Quer durch den Busch geht hier nicht mehr, weil die H\u00fcgel jetzt bis auf\n1300m hoch gehen und dicht bewaldet sind mit sehr steilen H\u00e4ngen. In der Nacht\nkonnten wir eine leichte Mondfinsternis beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>3.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Mond.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2224\" width=\"310\" height=\"174\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>9. September: <\/strong>Hier kommt noch der Text. Auf jeden\nFall sind Carina und Matthias in Deva angekommen, und Klaus ist schon fast\nwieder auf der Heimreise. Er f\u00e4hrt morgen von Deva zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Marmorschild.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2225\" width=\"310\" height=\"235\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2226\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wald.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Wald-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>10. September: <\/strong>Wir schaffen es bis kurz nach 9:00\nalles verstaut und verpackt zu haben. Wir fahren zum Dorf Ohaba, f\u00fcllen die\nWassertanks am Brunnen. Danach geht es weiter bis zum Start f\u00fcr den n\u00e4chsten\nWanderabschnitt durch Poiana Rusca. Einen kleinen Teil haben wir ja schon am\nFreitag gesehen. jetzt wollen wir bis auf den Sattel und von dort zun\u00e4chst auf\ndie Spitze Rusca auf fast 1400m H\u00f6he zu wandern. Auf der Karte ist eine Stra\u00dfe\n\u00fcber den Sattel eingezeichnet. Die verwandelt sich allerdings zunehmend zu\neinem Forstweg und Gruia hat alle H\u00e4nde voll zu tun um den Renault \u00fcberhaupt\nheile dort hoch zu kriegen. Irgendwo setzte er mit der \u00d6lwanne auf. Gl\u00fcck\ngehabt, nur eine Beule. Der Land Rover f\u00fchlt sich hier allerdings erst richtig\nwohl, trotz des Anh\u00e4ngers. Eigentlich schaukelt er nur ganz gem\u00fctlich durch die\nSpurrillen und Schlamml\u00f6cher. Oben angekommen, stehen dort Wanderschilder aus\nMarmor. Da es mittlerweile&nbsp;schon Mittag ist, machen wir eine Pause bevor\nwir aufbrechen. Es geht gleich steil hoch aber auf einem gut sichtbaren markierten\nWanderweg. Matthias, gerade aus Hamburg eingetroffen kommt arg ins schnaufen,\ngibt aber nicht auf und schafft es. Ein sch\u00f6ner Mischwald. Der Weg ist nicht\noft benutzt warum die Brombeerranken den Weg schon bedecken. Wir finden einige Losungen,\ndie ich eigentlich einem Hund zuordnen m\u00f6chte, der M\u00e4use und Brombeeren\ngefressen hat. Teilweise ist der Weg etwas weich, und wir finden Spuren vom\nHirsch und Wildschwein. Dann entdecken wir endlich mal eine Wolfsspur. Die\nerste sch\u00f6ne Wolfsf\u00e4hrte der Expedition. Mein Wolfsgeheule bringt leider keine\nAntwort. Nach 3 Stunden kommen wir auf den Kamm der offen ist und nur\nBlaubeeren und Wacholder&nbsp;w\u00e4chst hier. Sehr weit will ich heute nicht mehr\nwandern und Gruia der Mitgekommen ist verl\u00e4sst uns wieder nach der Pause. Als\nwir weiter wandern sind wir entweder nicht aufmerksam oder der Weg ist nicht\nweiter markiert, oder der eigentliche Weg verliert sich in den vielen Pfaden\nzwischen den Baubeeren. Das Resultat, wir kommen vom Weg ab und mit der\nschlechten Karte, die ich von der Region habe, m\u00f6chte ich keine Experimente\nmachen. Auf einer Weise halten wir an, und versuchen den eigentlichen\nmarkierten weg zu finden. Ohne Erfolg. Also entscheide ich mich dazu, dass wir\nhier lagern und am n\u00e4chsten Tag nach S\u00fcden ins Tal absteigen und anstatt in\nMontana Rusca schon in Reschita rauskommen werden. Daf\u00fcr haben wir eine sehr\nsch\u00f6ne Aussicht \u00fcber die bewaldeten H\u00fcgel bis zu den hohen Bergen, der Anfang\nvom Retazatgebirge. Um 20:30 ist es so k\u00fchl, dass wir alle schon im Schlafsack verschwinden\nund die Aussicht von dort genie\u00dfen, bevor wir einschlafen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rusca-Aussicht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2228\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rusca-Aussicht.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Rusca-Aussicht-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4329.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2230\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4329.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-_MG_4329-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>11. September: <\/strong>Die Nacht war lange, und weil unsere\nWiese leicht absch\u00fcssig ist, mussten man regelm\u00e4\u00dfig in der Nacht wieder nach\noben robben. Ich stehe als erster auf, und mache mit der Shira in Sandalen\neinen Spaziergang durch das feuchte Grass. Es gab schon den ersten Raureif, und\nJ\u00fcrgen kommt mit seinem Schlafsack an die Grenzen. Es war ihm jedenfalls nicht\nmehr kuschelig warm. Es gibt M\u00fcsli mit Blaubeeren und nachdem die Tarps fast\ngetrocknet sind geht es bergab. Als wir unten durch den Bach gehen, hat\nMatthias Probleme mit einem Knie. Gut, dass ich die Kniest\u00fctze dabei habe, die\nihm auch hilft. Bis nach Rochita macht der Weg richtig Spa\u00df. Dann geht es \u00fcber\n10km die Asphaltstra\u00dfe runter bis zum Lager direkt hinter Montana Rusca. In\ndiesem gesamten Tal wird Marmor abgebaut und verarbeitet. J\u00fcrgen\nund Gruia hatten eine h\u00f6chst spannende Fahrt vom Kamm bis zu Lager. Die schon\nschlechte Stra\u00dfe nach oben wurde noch schlechter, bzw. ver\u00e4nderte sich zum\nBach. Ich denke die Bilder sagen mehr aus als Worte.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-feilen-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2237\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-feilen-1.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-feilen-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>12. September: <\/strong>Wie geplant sind wir aufgebrochen. Ich hatte mich daf\u00fcr entschieden, dass wir von Rau de Mori ins Retezat Gebirge starten. Unterwegs wollte ich noch die Nationalparkverwaltung anrufen. Wie es h\u00e4ufig im Leben ist, verlief es anders als geplant. Unterwegs h\u00f6rte ich ein verd\u00e4chtiges Quietschen und hielt mit dem Land Rover an. Das erst was wir sahen, dass die Abdeckung einer Radnabe am H\u00e4nger fehlte. Die Felge war warm, und das Rad sa\u00df lose. Ergebnis, das Radlager ist kaputt. Gl\u00fccklicherweise hat uns Hans, der letztes Jahr und im Mai auf der Expedition dabei war und dem der Anh\u00e4nger geh\u00f6rt noch ein Radlager mitgegeben. Wir konnten so nicht weiterfahren und wir suchten zun\u00e4chst die gesamte Strecke nach der Schutzkappe ab, leider ohne Erfolg. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"100\" class=\"wp-image-2236\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager2.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager2.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"100\" class=\"wp-image-2235\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-rausklopfen.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-rausklopfen.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-rausklopfen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"100\" class=\"wp-image-2232\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-einklopfen.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-einklopfen.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-einklopfen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"100\" class=\"wp-image-2231\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-1.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-1.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Radlager-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Da werden wir eine Alternative finden m\u00fcssen. Dann demontierte ich das Rad, um mir die ganze Sache mal richtig anzuschauen. Ergebnis, wir k\u00f6nnen mit dem H\u00e4nger keinen weiteren Meter mehr fahren. In Rau de Mori warteten schon die Leute vom Nationalpark auf uns und so schickte ich Grui mit dem Renault vor. Ein Gl\u00fcck, dass ich immer einen Werkzeugkoffer mit allen m\u00f6glichen Sachen dabeihabe. Ich musste jetzt zun\u00e4chst die alten Lager heraustreiben. Das hintere Lager war v\u00f6llig zerfetzt. Das war schon nicht einfach, zumal ich mit meinem Werkzeug improvisieren musste. Meine H\u00e4nde waren vom \u00d6l schwarz, ich lag halb unter dem H\u00e4nger, bis wir auf die Idee kamen alles auszur\u00e4umen und den Anh\u00e4nger auf den Kopf zu stellen. Es dauerte seine Zeit, und eines der neuen Lager konnte ich nicht richtig reintreiben. Au\u00dferdem habe ich kein Schmierfett dabei. Jetzt konnten wir zun\u00e4chst bis zur Nationalparkverwaltung fahren und ich konnte mich ein mit dem Ranger und dem Biologen besprechen. Mittlerweile war es nach 16:00 und es macht keinen Sinn jetzt in die Berge zu wandern. Zudem musste ich zum n\u00e4chsten Bankautomaten fahren, um Geld f\u00fcr die notwendige Reparatur zu holen. Also haben wir uns erst ein Lagerplatz gesucht und dann bin ich mit J\u00fcrgen nach Hateg gefahren, um dort Geld zu holen. In den n\u00e4chsten Tagen muss der H\u00e4nger n die Werkstatt sonst h\u00e4lt der neue Radlager nicht sehr lange. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Dornen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2238\" width=\"300\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Dornen.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Dornen-300x281.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Dornen-320x300.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Anhaenger-auf-Rover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2239\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>13. September: <\/strong>Nach dem der gestrige Tag f\u00fcr die\nWanderung ausgefallen ist, sind wir heute mit leichtem Gep\u00e4ck los und wollten\ndie gesamte Tour f\u00fcr 2 Tage an einem Tag machen. Wir hatten unser Tal\ns\u00fcd\u00f6stlich im Tal von Rau de Mori aufgeschlagen. Auf der mit GPS Daten\nversehenen Wanderkarte ging der Weg direkt \u00fcber den Kamm bis zum Ziel nach bei\nder Cabana Gura Zlata. Wir lernten schnell, dass was auf der Karte gut aussieht\nnoch lange nicht leicht zu wandern ist. Die Wiesen und Almen werden seit Jahren\nnicht mehr benutzt und sind v\u00f6llig \u00fcberwuchert. Wo vor einigen Jahren eine Alm\nwar, w\u00e4chst jetzt ein Birkenwald und Gestr\u00fcpp umgeben von 1,50m hohen Grass.\nDer Anstieg vom Tal zum Kamm war derart steil, dass wir oben zun\u00e4chst eine\nPause ben\u00f6tigten. Die Hoffnung, dass der Weg auf dem Kamm besser wird, zerplatz\nschnell als wir bald vor dem ersten Feld aus Brennnesseln standen. Diesmal\nwaren Gruia und ich in kurzer Hose. Der Weg ging wirklich \u00fcber den Kamm, nicht\nnur, dass wir uns fortw\u00e4hrend in der Sonne regelrecht durchschlagen mussten,\nman nicht erkennen konnte wie buckelig der Boden war, sondern dass wir st\u00e4ndig\nrauf und runter mussten. Der zweite Teil der Strecke war mehr im Wald. Dort gab\nes zwar weniger Gestr\u00fcpp, daf\u00fcr dichte Fichtenw\u00e4lder die, nachdem die Beine\nzerkratzt sind nun die Arme zerkratzen. Noch immer hatte ich die Hoffnung, dass\nwir auf dem letzten St\u00fcck \u00fcber die 1800m hohe Spitze einen besseren Weg finden\nwerden. Wir alle wissen mittlerweile, es wird ein langer Tag und keiner schaute\nmehr auf die Uhr. Irgendwann standen wir vor dem 1800m Gipfel, komplett\nbewaldet. Gruia folgte einem erstaunlich gut sichtbaren Weg in den Wald. Ich\nsah noch einen anderen auf der westlichen Seite. Ich hatte bedenken, dass\nGruias Weg nach Osten ins Tal zu einem Hotel f\u00fchrt, weg von unserem Ziel. Also\nhielt ich Gruia an und wollte nochmals zur\u00fcck, um den anderen Weg zu testen.\nAllen gingen zur\u00fcck, Gruia wollte quer durch den Wald auf den Gipfel abk\u00fcrzen,\nwas ich nicht bemerkt hatte. Schnell sah ich jedoch, dass der andere Weg ganz\nfalsch war und programmierte das GPS Ger\u00e4t. Daf\u00fcr war Gruia weg. Wir folgten\nnun dem ersten Weg, der wirklich gut war. Wir fanden sogar noch eine Wolfslosung.\nNach ca. 900m kamen wir auf eine Wiese, von der wir leicht zu unserem Weg\nqueren konnten, ohne \u00fcber die Spitze laufen zu m\u00fcssen. Nur Gruia war nicht da.\nSo musste ich doch hoch und habe Gruia auf dem Gipfel gefunden, der dort\ngewartet hat. Es ging jetzt nur noch Abw\u00e4rts. Allerdings wurde es nicht\neinfacher. Es wurde noch schwieriger, denn es war sehr steil. Selbst Shira war\nam Ende. Nach einem langen rutschigen Abstieg, wie fast den gesamten Tag ohne\nerkenntlichem Weg kamen wir unten an einen Bach. Wie ich Gruia vorhergesagt\nhatte, wir haben Wasser, wenn wir unten sind. So war es kurz darauf standen wir\nauf einem Weg und waren bei Einbruch der D\u00e4mmerung auf der Stra\u00dfe. In dem\nMoment kommt J\u00fcrgen vorbei, um uns abzuholen. Auch die hatten keinen leichten\nTag, obwohl sie nur ca. 20km fahren mussten. Das Radlager am Anh\u00e4nger konnte in\nder Werkstatt geschmiert werden, und das fr\u00fcher schon abgebrochene Rad geradegerichtet\nwerden. Dann auf der Fahrt knirschte es und das Rad war wieder ab, wie J\u00fcrgen\nerz\u00e4hlte haben sie nun den Anh\u00e4nger auf den Gep\u00e4cktr\u00e4ger des Land Rover\ngestellt. Das Lager war noch nicht fertig, zum Essen gab es nur eine schnelle\nSuppe in Dunkelheit, und ich musste mir Gedanken machen wie wir diese Probleme\njetzt l\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/zerlegen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2241\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/zerlegen.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/zerlegen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>14. September: <\/strong>In der Nacht konnte ich nicht gut\nschlafen. Die Beine brannten von den Brennnesseln und den Kratzern und der Kopf\narbeitete wie wir die Expedition ohne gr\u00f6\u00dfere Unterbrechung fortsetzen k\u00f6nnen. Ich\nentschied mich daf\u00fcr, dass wir den Anh\u00e4nger in Einzelteile zerlegen, ich heute\nnicht ins Retezatgebrige wandere, sondern erst alles so geregelt bekomme, dass\nich das Gef\u00fchlt habe so k\u00f6nnte es die n\u00e4chsten 3 Wochen gehen. Gruia ging\nanstatt meiner mit Carina, Karin und J\u00fcrgen in die Berge. Ich wollte dann am\nAbend oder am n\u00e4chsten Tag mit J\u00fcrgen von der anderen Seite entgegen kommen f\u00fcr\nein paar Fotos. Ich fing schon um 7: Uhr an alles zu vermessen und zu planen.\nAlle packten vor dem Aufbruch mit an den Anh\u00e4nger vom Dach zu heben. Matthias\nblieb im Backup Team und half wunderbar mit. Um 11 Uhr war der Anh\u00e4nger\nzerlegt, und der Kasten stand ganz vorne auf dem Dachgep\u00e4cktr\u00e4ger. Es kommt\njetzt drauf an, dass das Gewicht m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfig im Land Rover verteilt wird,\num nicht alles Gewicht auf der Hinterachse zu haben. Die gro\u00dfen Alukisten\npassen genau in den Renault. Um 15:00 ist alles verstaut, verzurrt und wir\nk\u00f6nnen uns auf den Weg nach Petrosani und von dort bis nach Campu lui Neag\nmachen. Unterwegs wollen wir noch eine weitere Wanderkarte kaufen. In Petrosani\nangekommen kaufen wir ein. Es ist unglaublich, aber wir k\u00f6nnen keine\nWanderkarte vom Retezatgebirge finden. Es wird schon wieder dunkel, als wir am Ende\ndes Tals westlich von Campu Lui Neag ankommen. Wir m\u00fcssen noch ein Lager finden\nund in der Dunkelheit verfahre ich mich. Am Ende schlagen wir unseren\nSchlafplatz neben einer geschlossenen H\u00fctte der Bergwacht auf. Ein paar\nSchnitten Brot und ab in den Schlafsack. Am n\u00e4chsten Morgen m\u00fcssen wir fr\u00fch\naufbrechen, um ersten ein Lagerplatz zu finden und noch zum Treffpunkt in den\nBergen zu laufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8021.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2240\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8021.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8021-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Karin schreibt f\u00fcr das Wanderteam:<\/strong> Am\nDonnerstag bringt uns Peter gegen 10.00 Uhr zum Ausgangspunkt unserer Wanderung\nins Seengebiet des Retezat-Nationalpark. Wir finden ohne Probleme einen gut\nmarkierten Wanderweg und laufen zuerst nur leicht, dann etwas steiler durch\neinen Nadelwald bergauf. Nach etwa 2 \u00bd Stunden erreichen wir oberhalb der\nBaumgrenze einen Kamm, wo ein sehr kalter Wind geht. Wir sind froh, dass wir Handschuhe\neingepackt haben. Etwas sp\u00e4ter finden wir entlang des Weges innerhalb einiger\nhundert Meter mehrere Wolfslosungen. Peter hat uns sein GPS-Ger\u00e4t mitgegeben\nund so k\u00f6nnen wir die Fundstellen markieren. Nach einem kurzen Abstieg\nerreichen wir schlie\u00dflich den Zanoaga-See, der tiefste Gletschersee in\nRum\u00e4nien. Hier legen wir unsere Mittagspause ein. Danach geht es weiter\nbergauf, bis wir schlie\u00dflich, nach mehreren Photopausen,&nbsp;einen Kamm auf\n2370 Meter erreichen. Von hier kann man schon das Ziel unserer Wanderung, den\nBucura-See erkennen. Es geht nun \u00fcber Felsger\u00f6ll st\u00e4ndig bergab, und um 18.00\nUhr sind wir am See angekommen. Hier befinden sich auch eine H\u00fctte der\nBergwacht und einige Zelte von anderen Wanderern. W\u00e4hrend Gruia noch etwas\nzur\u00fcckgeblieben ist, um Blaubeeren zu pfl\u00fccken, bauen Carina, J\u00fcrgen und ich\nschon mal unser Tarp hinter einer sch\u00fctzenden Felsmauer auf. Die anderen Camper\nsowie die Leute von der Bergwacht fragen mehrmals nach, ob wir wirklich nur\nunter dem Tarp schlafen wollen, da es nachts sehr kalt werden k\u00f6nnte. Sie\nbieten uns an, jederzeit in ihre H\u00fctte zu kommen. Nachdem auch Gruia im Lager\nangekommen ist, kochen wir unser Abendessen. Spaghetti mit So\u00dfe f\u00fcr\nGeschnetzeltes. Die Konsistenz erinnert J\u00fcrgen an Klebstoff, aber es schmeckt\nganz gut. Da es au\u00dferhalb des Tarps nun sehr kalt wird, verkriechen wir uns\nbald in unseren Schlafs\u00e4cken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Retezat-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2244\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>15. September: <\/strong>Es ist noch dunkel, 6:30 als ich\nalle wecke, wir schnell alles packen und uns mit dem ersten Licht auf die Suche\nmachen. Ein Gl\u00fcck, dass ich Wanderkarten auf meinem Rechner habe, und so konnte\nich feststellen wo wir hinfahren m\u00fcssen. Auf einer poltrigen und steinigen Stra\u00dfe\nschafften wir es bis die Schlucht Butii zu umfahren bis zum Ende der Stra\u00dfe.\nVon hier gingen wir alle drei los, nach einem schnellen Fr\u00fchst\u00fcck bis zur\nCabana Buta, die nur noch 45min entfernt war. Matthias wollte nicht weiter\nmitkommen, denn wir m\u00fcssen jetzt bis auf 2050m ansteigen, um den Treffpunkt am\nBergsee Bucura zu erreichen. Das sind ca. 4 Stunden Wanderung. J\u00fcrgen und ich\nkletterten zun\u00e4chst auf 1880m hoch und hatten von hier eine phantastische\nAussicht. Allerdings mussten wir zun\u00e4chst bis auf 1600m wieder runter, um von\ndort zum See zu wandern. F\u00fcr J\u00fcrgen eine gro\u00dfe Anstrengung, da er im Backup\nTeam nur selten l\u00e4ngere Wandrungen machen kann. Aber wir schafften es und kamen\ngegen 13:30 am See an. Dort warteten die anderen schon. Wir machten eine Pause,\nbadeten die F\u00fc\u00dfe im kalten Bergsee, bevor wir uns auf den Weg zum Auto machten.\nDer gesamte Wanderweg, ist der sch\u00f6nste den ich bisher auf der Expedition hatte\nund war gut markiert.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8043.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2242\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Karin\nschreibt auch heute f\u00fcr das Wanderteam: <\/strong>Am n\u00e4chsten Morgen hat es etwas\nBodenfrost gegeben, aber keiner von uns hat gefroren. Noch von unseren\nIsomatten aus k\u00f6nnen wir mit dem Fernglas einige G\u00e4msen am gegen\u00fcberliegenden\nKamm beobachten. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck laufen Carina und ich zu einem weiteren\nkleinen Bergsee wo wir einige Fotos machen. Schlie\u00dflich genie\u00dfen wir wieder die\nherrliche Aussicht von unserem Lagerplatz aus und warten auf Peter und J\u00fcrgen,\ndie uns hier treffen wollen. Gegen 14.00 Uhr treffen sie am See ein. Auch\nJ\u00fcrgen macht noch einige Fotos, wir essen noch etwas Brot und K\u00e4se und machen\nuns schlie\u00dflich auf den Weg ins Tal, wo Matthias auf uns wartet. Immer wieder\nbieten sich wundersch\u00f6ne Ausblicke. Unterwegs machen wir kurz Pause an einer\nbewirtschafteten H\u00fctte und folgen dann einem Fahrweg. Hier treffen wir dann auf\nMatthias, der bei den Autos auf uns gewartet hat und fahren zum Lagerplatz. Die\nTour war ausgesprochen sch\u00f6n, die Gegend ist wirklich herrlich und zudem war es\nsehr angenehm, zur Abwechslung mal auf einem durchgehend markierten Weg laufen\nzu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>4.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1652.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2247\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1652.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1652-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>16. September: <\/strong>Schon um 4:45 musste ich aufstehen\nund habe die Anderen geweckt. Carina, Matthias und J\u00fcrgen mussten um 7:30 am Bahnhof\nin Petrosani sein. Also Abfahrt vom Lager um 6:00. Um 10:12 sollte der Zug mit\nThomas und Irene ankommen. Doch sie kamen erst um 12:45. Nachdem wir wieder am\nLager waren habe ich mich gleich an den Rechner gesetzt, um Bilder und Tagebuch\nzu bearbeiten. Das wollte ich eigentlich schon in Petrosan machen, war aber so\nm\u00fcde, dass mir die Tastatur vor den Augen verschwommen ist. So habe ich ein\nruhiges Pl\u00e4tzchen gesucht und versucht zu schlafen. Also zur\u00fcck am Lager konnte\nich mich an die Arbeit machen, allerdings konnte ich nichts ins Internet\nhochladen, weil die Verbindung zu schlecht war. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1656.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2248\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1656.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1656-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Hallo\nzusammen mit Irene bin ich (Thomas) am Mittag gut aus Hamburg in Petrosani\nangekommen. Peter hat&nbsp;uns in gewohnter Zuverl\u00e4ssigkeit und Herzlichkeit am\nBahnhof in Empfang genommen und uns zum Lager gefahren \u2013 traumhafte Lage auf\neiner sch\u00f6nen Wiese im Wald! Die Reise im Nachtzug von Wien war \u2013zumindest f\u00fcr\nuns \u00e4ltere Semester- schon ein Abenteuer f\u00fcr sich und wir waren froh, als wir\nmit nur 3 Stunden Versp\u00e4tung unser Ziel erreicht hatten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8066.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2250\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8066.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8066-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>17. September: <\/strong>Von unserem sch\u00f6nen Lager konnten\nwir starten und folgten einer Forststra\u00dfe in den Wald. Eigentlich sollte ein\nPfad \u00fcber den Kamm in die Berge f\u00fchren, doch der sehr steil. So gingen wir nach\nBesichtigung eines kleinen Wasserfalls direkt den Hang durch den Wald hoch. Das\nwar allerdings auch nicht besser. Nach 2 Stunden kamen wir endlich auf einem\nWeg an, der gut aussah, aber wie wir bald merkten nicht in die richtige Richtung\nf\u00fchrte. Also zur\u00fcck und auf einen fast unsichtbaren Weg auf dem Kamm hoch. Von\n1000m bis auf 1700m. Nachdem wir die Waldgrenze \u00fcberschritten haben mussten wir\nden richtigen Pfad durch die Blaubeeren und Latschenkiefern finden. Es gab\nviele Pfade, weil die Einheimischen hier Blaubeeren pfl\u00fccken. Laut Karte gab es\neine alte Sch\u00e4ferh\u00fctte auf 1500m mit Quellen. Dort kamen wir gegen 18:00 an und\nbauten oberhalb unsere Tarps auf. Als ich den Kocher angeworfen hatte fing es\nan zu regnen und ein k\u00fchler Wind zerrte an den Tarps. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1693.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2251\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1693.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1693-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Thomas\nerz\u00e4hlt:<\/strong> Es ging gleich ohne Schonzeit f\u00fcr uns Neulinge mit\nGep\u00e4ck f\u00fcr drei Tage los; am Anfang der Tour stand auch noch ein steiler\nAnstieg quer durch den Wald, f\u00fcr den wir mehr als 2 Stunden ben\u00f6tigt haben. Das\nhat viel Kraft gekostet! Auch der \u00fcbrige Weg gestaltete sich teilweise\nschwierig. So waren wir dann froh, als wir 8 Stunden unseren ersten Rastplatz\nerreicht hatten. Er lag sehr sch\u00f6n oberhalb einer verlassenen H\u00fcttengruppe mit\nherrlicher Aussicht auf die Berge, die uns am n\u00e4chsten Tag erwarteten. Leider\nzog schon bald Regen auf, der die ganze Nacht anhielt. In der Nacht waren\nmehrfach r\u00f6hrende Hirsche zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1725.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2252\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1725.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1725-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>18. September: <\/strong>Es regnete fast die ganze Nacht,\naber nur leicht. Am fr\u00fcher morgen konnten wir das Spiel der Sonne mit dem Nebel\nund den Wolken beobachten. Zwischendurch hatten wir immer wieder Sicht \u00fcber die\nbewaldeten H\u00fcgel und W\u00e4lder. Heute m\u00fcssen wir bis zum markierten Wanderweg\nkommen, der vom Retezatgebirge runterkommen sollte. Wir fanden Wolfs- und recht\nfrische B\u00e4renlosungen, wir fanden auch einen Weg, der mit der Karte\n\u00fcbereinstimmte, nur fehlte jegliche Markierung. Der Weg war recht leicht zu\nfolgen, da er durch Almweiden ging und im Prinzip dem Kammverlauf folgte. Nach\n16:00 wurde es immer k\u00fchler und dicke dunkle Wolken folgten uns. ich\nbef\u00fcrchtete, dass wir bald im nasskalten Regen wandern w\u00fcrden, und so entschied\nich, dass wir ca. um 17:00 unser Lager aufschlugen, direkt neben einigen\nWasserl\u00f6cher und einem kleinen Bach. Das Wasser war wegen der genutzten Schafweide\nnicht perfekt, aber unser Filter verwandelte es in trinkbares Wasser.&nbsp;Abgesehen\nvon einem kurzen Spr\u00fchregen, hatten wir aber Gl\u00fcck, daf\u00fcr wurde es so nebelig,\ndass man kaum 30m weit sehen konnte. Wir lagerten mitten auf dem Weg, da es\ndort eben war. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas\nberichtet:<\/strong> Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es wieder eines der bekannten\nHighlights von Peters Touren: M\u00fcsli in Pfefferminztee! Damit starteten wir\nvergn\u00fcgt in den neuen Tag. Wegen des noch leichten Regens und des Wassermangels\nwurde die Morgenw\u00e4sche sehr verk\u00fcrzt, aber das konnten wir verschmerzen. Schon\num 8.40 Uhr starteten wir auf einem Weg in den Wald.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1754.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2253\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1754.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1754-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>19. September: <\/strong>Kein Regen die ganze Nacht, aber der\nNeben kroch fast bis in die Schlafs\u00e4cke. Die Temperatur sank auf ca. 7\u00b0C. Es\ndauerte eine Weile, bis die Sonne die Nebelfelder aufgel\u00f6st hatte. Unser Plan\nwar, dem Weg bis nach Vulcan zu folgen, doch mussten wir daf\u00fcr lange seitlich\nam Hang gehen. Das war f\u00fcr Irenes Fu\u00dfgelenke zu viel. Der Weg war eh nicht zu\nfinden. Wir haben auf der gesamten markierten Strecke ganze 2 Markierungen\ngefunden. Ich entschied mich daf\u00fcr, dass wir fr\u00fcher vom Berg ins Tal gehen. Das\nsind noch immer 500mm Abstieg nach Lupeni. Ich teilte Gruia, der uns abholen\nsollte mit wo wir ungef\u00e4hr in Lupeni runterkommen werden. Da Irene nur noch sehr\nlangsam gehen konnte, bin ich vorgeeilt, um Gruia den Weg zu zeigen. Allerdings\nwar er schon auf der Suche nach uns und es dauerte gute 10 Minuten bis er bei\nmir war. Mittlerweile waren alle anderen auch unten und so fuhren wir ins\nLager. Allerdings fuhr Gruia nicht in die Richtung, in der ich das Lager\ngeplant hatte. Ich wollte Petrosani s\u00fcdlich umgehen und Gruia fuhr direkt durch\nPetrosani. J\u00fcrgen hat ausversehen das Wochenendlager angesteuert, und so hatten\nsie ein Lager fast dort aufgebaut, wo ich erst am Freitag ankommen wollte. Sie\nwaren wegen der Funkverbindung nur etwa 10km unterhalb. Nun denn, so werde ich\ndie Route f\u00fcr die folgenden Tage umgestalten. Unser Lager ist auf der Stra\u00dfe\nzum See Vidrei, zwischen dem Lotru Gebirge im Norden und dem Parang Gebirge im\nS\u00fcden. Wir lagerten direkt an einem breiten Bach. In der Dunkelheit war ich abends\nnochmal am Wasser, damit Shira etwas trinken konnte. Auf der anderen Uferseite\nsah ich ein Tier entlanglaufen, dass einem Wolf sehr \u00e4hnlich sah, sich auch\nsehr \u00e4hnlich scheu verhalten hat. Ich habe die Stadtw\u00f6lfe von Brasov schon oft\nam Bachufer durch die Stadt laufen sehen. Dieses Tier bewegte sich \u00e4hnlich, und\nals es sich entdeckt f\u00fchlte rannte es schnell weg. Da meine Kopflampe f\u00fcr diese\nEntfernung nicht stark genug war, konnte ich leider nicht genau erkennen, ob es\nich nur um einen scheuen Hund gehandelt hat oder tats\u00e4chlich um einen Wolf.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8091.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2254\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8091.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8091-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_1815.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2255\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>20. September: <\/strong>Ich wollte in dieser Nacht meinen\nBiwaksack ausprobieren. Gegen 6 Uhr morgens fing es auch an zu regnen. Es war\nlauschig warm und trocken. Ich habe meinen Schlafsack und auch den Biwaksack\nimmer offen und nutze ihn wie eine Decke. Das sollte sich bald r\u00e4chen. Denn\nirgendwann f\u00fchlte ich es auf der Isomatte unter meinem Schlafsack pl\u00f6tzlich\nkalt und feucht an. Der Regen ist auf der Isomatte unter den Biwaksack und den\nSchlafsack geflossen. Schnell packte ich alles zusammen und legte mich unter\ndas Tarp, dass wir am Abend am Land Rover aufgebaut hatten. Die heutige\nWanderung sollte zu den Seen im Pangragebirge f\u00fchren. Da wir nicht das\nvorgesehene Lager hatte w\u00e4hlte ich einen anderen Weg. Blauer Punkt. Steil ging\nes nach oben, fast 800m H\u00f6henunterschied. Es war derartig schw\u00fcl, dass man\nschon im Stehen schwitzt. Irgendwann kamen wir an ein verlassenes Sch\u00e4fercamp\nund der bisher gut markierte Wanderweg war verschwunden. Bl\u00f6derweise kam Nebel\nauf und ich konnte auch kaum erkennen, wo wir denn weiter m\u00fcssen. Also gingen\nwir auf den Kamm vor uns. Dort sollten wir auf einen anderen aber schlecht\nmarkierten Weg sto\u00dfen. Ich musste immer ein wenig abwarten bis ich Sicht hatte,\nda ich auf der Karte keine GPS Koordinaten hatte und vor uns lauter\nLatschenkiefern den Weg versperrten. Im Nebel w\u00fcrden wir kaum einen Pfad durch\ndieses Dickicht finden. Einmal mussten wir umdrehen. Dann fand ich einen Durchlass\nund wir kamen in einen super sch\u00f6nen Kessel unterhalb der Felsen, mit goldenem\nGrass und einigen gr\u00fcnen Latschenkiefern besprenkelt. Es war so sch\u00f6n, in dem\nMoment hatte wir gerade Sicht, dass wir uns spontan entschieden hier zu\nbleiben, auf ca. 1930m H\u00f6he. Alles \u00fcber 2000m war in dicken Wolken geh\u00fcllt.\nOhne Sicht, und ohne Weg wollte ich nicht \u00fcber die glitschigen Steine \u00fcber die steil\nabfallenden Gipfel steigen. Wir bauten schon um 15:00 unser Tarplager auf, und\nwollten dann in zwei Gruppen herausfinden, ob es einen anderen Weg zu den Seen\ngibt. Antonio und Karin sind los, um den eigentlichen Weg zu suchen. Thomas und\nich sind los um einen direkten Weg \u00fcber die Almwiesen und um die Felsnasen\nherum zu finden. Thomas und ich endeten im Gestr\u00fcpp als es anfing zu regnen.\nSchon bald konnte man kaum noch 20m weit sehen. Schon vorher machte Thomas die\nBemerkung, dass man sich hier sehr leicht verlaufen kann, wenn es nebelig ist. Dar\u00fcber\nmachte ich mir weniger Gedanken, ersten habe ich Shira dabei, die uns\nzur\u00fcckf\u00fchren w\u00fcrde und zweitens habe ich ein gutes Orientierungsverm\u00f6gen. Wir\nkamen auch ohne Umwege wieder zur\u00fcck. Bei Antonio und Karin sah die Sache etwas\nanders aus. Erst gegen 18:30 kamen sie patsch nass zur\u00fcck. Karin erz\u00e4hlt, dass\nsie in einen Bach gefallen ist. Ein Schneefeld haben sie oben auf dem Berg\npassiert und einen See haben sie gesehen. Sie sind im Nebel an unserem Lager\nvorbeigelaufen und kamen weiter unten auf den Weg, den wir vorher hochgekommen\nwaren. Erst dort erkannten sie den Fehler. Es regnete den ganzen Abend bis in\ndie Nacht. Um Z\u00e4hne zu putzen etc. bin ich im dunklen nochmals raus und habe\nmich keine 10m vom Lager entfernt. Vom Lager war absolut nichts mehr zu\nerkennen. Eine unbedachte Drehung und man w\u00fcrde sich unweigerlich verlaufen und\nohne es zu merken 2 m am Lager vorbeilaufen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8098.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2256\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8098.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8098-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>21. September<\/strong>: Es regnete am Morgen wieder, es\nwaren ca. 6\u00b0C. Da wir uns entschieden haben bei dem Wetter und ohne Sicht nicht\nzu den Bergseen zu wandern mussten wir wieder runter und hatte daher viel Zeit.\nErst gegen 7:30 ging ich in Sandalen das Teewasser holen. Das Nasse Gras wirkt\nwie ein Fu\u00dfbad, uns solange ich mich bewege werden die F\u00fc\u00dfe auch nicht kalt.\nZur\u00fcck am Lager steckte ich die F\u00fc\u00dfe wieder in den Schlafsack und wir machten\nuns gem\u00fctlich ans Fr\u00fchst\u00fcck. Erst recht sp\u00e4t, nachdem es aufgeh\u00f6rt hatte zu\nregnen hatten wir die Sachen gepackt und machten uns auf den Weg ins Tal. In\nder N\u00e4he eines Sch\u00e4fercamps fand Shira noch eine Wolfslosung und einige Knochenreste,\ndie erst k\u00fcrzlich abgenagt wurden. Schade, dass das Wetter nicht mitspielte und\nwir dieses sch\u00f6ne Gebirge nicht l\u00e4nger erleben konnten. Gegen 15:00 waren wir\nam Lager am Westende vom See Vidrei. Stellenweise sieht es hier aus wie in\nKanada.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8148.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2257\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8148.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8148-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>22. September: <\/strong>Ich habe heute meinen Biwaksack neu\ngetestet und die ganze Nacht im Regen im Freien geschlafen. Es war super warm\nund es blieb trocken im Schlafsack. Erst gegen 10:00 sind wir wegen des\nschlechten Wetters aufgebrochen, um das erste St\u00fcck des Lotru Gebirge in\nAngriff zu nehmen. Wir sind fast 10km in einem immer sch\u00f6ner werdenden Tal\ngewandert bis wir auf 1700m H\u00f6he waren. Jetzt mussten wir noch auf ca. 1900\nrauf auf die Almwiesen. Ein kalter Wind blies uns um die Ohren und so sind wir\nnicht sehr lange oben geblieben. Sch\u00f6n war es trotzdem und wir haben\nB\u00e4renlosungen gefunden und eine Losung von einem Fuchs mit Rotwildhaaren drin.\nEr hat wohl ein Wolfsriss gefunden und sich dort bedient. Ich habe einige male\ngeheult, aber ohne Antwort zu bekommen. Der\nAbstieg sollte auf einem Weg erfolgen, der aber nicht zu finden war. So ging es\nmal wieder quer durch den Wald, bis wir auf eine matschige Forststra\u00dfe kamen.\nWir brauchten noch eine ganze Weile, bis nachdem wir wieder am See angekommen waren,\num bis zum Lager zur\u00fcckzulaufen. Die Wanderung wurde somit viel l\u00e4nger als\ngeplant. J\u00fcrgen war die ganze Zeit am Lager und konnte nicht wirklich weg.\nGegen Nachmittag kamen Sabine und Alex mit ihren Hunden im eigenen Auto an. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>5.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schmetterling-auf-Blume.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2261\" width=\"300\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schmetterling-auf-Blume.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Schmetterling-auf-Blume-300x221.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>23. September: <\/strong>Es regnete, diesmal hatte ich den\nBiwaksack ganz geschlossen, so dass kein Tropfen Wasser hineinlief. Im Regen\naufzustehen macht allerdings nicht viel Spa\u00df. Nachdem Sabine und Axel schon da\nsind bin ich um 8:00 Uhr nach Simeria aufgebrochen, um Karin und Irene zum Zug\nzu bringen und gleichzeitig den Markus aus der Schweiz, Mona, Martin und Regina\nabzuholen. Die Fahrt nach Simeria dauerte l\u00e4nger als geplant, aber wozu gibt es\nSMS. Als wir angekommen sind, ging ich eben auf den Bahnhof und dann rief mich\nMarkus. Da ich noch am Computer arbeiten wollte, am Lager hatten wir keinen\nEmpfang, habe ich alle ins Kaffee geschickt. ich konnte mich bald anschlie\u00dfen,\nweil der Adapter f\u00fcr den Computer abgefallen war, und ich ihn nicht an die\nAutobatterie anschlie\u00dfen konnte. Nach dem Kaffe verabschiedeten wir uns und mit\nvollen Wagen ging es zur\u00fcck zum Lager. Mittlerweile hat sich das Wetter\ngebessert und f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ist sch\u00f6nes Wetter angesagt. Da ich selber\nnoch nicht ins Internet konnte, bin ich diesmal mit dem Land Rover losged\u00fcst,\nund musste tats\u00e4chlich 28km bis nach Petrosani fahren, um eine Verbindung\naufbauen zu k\u00f6nnen. 28km h\u00f6rt sich nicht weit an, solange man nicht an eine Bergstra\u00dfe\nmit den Serpentinen und den Schlagl\u00f6chern denkt. Erst mit der D\u00e4mmerung war ich\nzur\u00fcck im Lager und konnte noch das lauwarme Abendessen genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8189.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2262\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8189.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8189-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>24. September: <\/strong>Ich hatte mich dazu entschieden, dass wir denselben Aufstieg ins Lotrugebirge nehmen, wie am Freitag. Nur die Stra\u00dfe haben wir uns gespart und haben sie mit dem Fahrzeug \u00fcberbr\u00fcckt. So waren wir nach ca. 2,5 Stunden schon auf 1900m und hatten herrliches Wetter. Nicht zu hei\u00df und nicht zu kalt. Ab jetzt sollte der Weg \u00fcber die Bergkuppen gehen. Alle die neu dazukamen klagten \u00fcber Atemnot. Auf 2000m ist die Luft doch etwas d\u00fcnner als auf Meeresh\u00f6he. Eine Vorbereitung f\u00fcr das Fagarascher Gebirge, das in der zweiten Wochenh\u00e4lfte ansteht. Auf der Karte sieht es so aus, als ob man nur \u00fcber runde Buckel l\u00e4uft. Wenn man aber den 3. Buckel hochl\u00e4uft geht einem langsam die Puste aus. Als Entlohnung steht man dann unerwartet vor einer Landschaft und einem Ausblick, die keiner von uns erwartet hat. Wir finden immer wieder Losungen von Wolf mit Haaren vom Hirsch, vom Wildschwein und von Schafen. Die Losungen der B\u00e4ren machen deutlich, dass Meister Petz&nbsp;\u00e4hnlich wie wir die Blaubeeren bevorzugt. Der Wind frischt auf und wird immer k\u00e4lter. Nach der Umgehung eines weiteren Buckels sind alle sehr m\u00fcde und wir bauen mit drei Tarps eine Art Kuppel, die dem kalten Wind die ganze Nacht \u00fcber trotzen soll. Problem Wasser. F\u00fcr 8 Personen ben\u00f6tigt man einige Liter Wasser, erstens f\u00fcr die Suppe, zweitens f\u00fcr den Tee\/Kaffee. Thomas, Martin und ich machen uns auf die Suche der Quelle, die am Hang seitlich ca. 1,5km entfernt angegeben ist. Kaum das wir loslaufen, zieht Nebel auf, und die Sicht sink auf wenige Meter. Sehr ung\u00fcnstig denn so k\u00f6nnen wir unter Umst\u00e4nden direkt an der Quelle vorbeilaufen. Nach ca. 20min erkenne ich einen Seitenkamm mit einer Sch\u00e4ferh\u00fctte. Gerade rechtzeitig, denn dort finden wir auch Wasser. Der Weg zur\u00fcck, fast in Dunkelheit und im Nebel war nicht einfach, weil man leicht am Lager vorbeilaufen konnte. Doch wir kamen genau richtig aus und es gab jetzt warme Suppe mit vielen Nudeln.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8194.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2263\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8206.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2264\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>25. September: <\/strong>Die Nacht war unruhig und kalt. Die\nganze Nacht flatterte das Tarp im Wind, der doch recht stark war. Der Morgentau\nfroh am Tarp. Regina, die Kopfschmerzen hatte hat sich erholt, und nach dem\nFr\u00fchst\u00fcck schien die Sonne. Wir gingen immer weiter nach Osten, wieder an der\nQuelle vorbei. Dort verstaucht sich Axel den Fu\u00df. Mit Bandage und fester Schuhbindung\nkonnte er zwar weitergehen, doch ich machte mir Sorgen ob wir jetzt absteigen\nkonnten. Doch Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck es ging gut. Wir kamen zwar langsamer voran,\naber ich hatte Hoffnung, dass wir nicht abbrechen m\u00fcssen. Der Wanderweg an sich\nwar ganz leicht zu folgen, obwohl ich nur eine topographische Karte hatte\nfanden wir sogar alte Markierungen. Es gab noch eine neue Markierung in Form\nvon Plastikb\u00e4nder. Erst sp\u00e4ter entdeckte ich, dass dort KTM draufstand. Das\nerkl\u00e4rte auch die Spuren von Motor\u00e4dern, die sich teilweise durch die Wiesen\ngegraben hatten. Zum Ende des Wandertages kamen wir an einer Sch\u00e4ferh\u00fctte\nvorbei, an der wir die zwei einzigen Wanderer begegnet sind, die uns entgegenkamen.\nWir mussten zum Sattel absteigen, von 2100m auf 1600m. Wir waren gegen 17:00\nunten als Axel erkl\u00e4rte, dass er nicht mehr weiterlaufen kann. Nun, wir waren\nhalbwegs in dem Gebiet, dass ich f\u00fcr das heutige Lager anvisiert hatte. Nur\nLagerplatz war auf einer halbwegs frei ger\u00e4umten Lichtung, die durch einen\nWindwurf in den Fichten entstanden ist. Wir fanden Wasser, und bauten die Tarps\nauf. ich selber ging noch den Weg weiter, da er nicht so leicht zu erkennen war\nund hoffte, dass ich hoch genug komme, um noch eine SMS an J\u00fcrgen zu schicken.\nIch befand mich auf alten Wanderwegen, sehr sch\u00f6ne sogar, die mich auf 1750m\nhoch brachten auf eine Kuppe. Dort erwartete ich eine Abzweigung, die ich\nallerdings nur wegen der KTM F\u00e4hnchen fand. Kurz nach 18:00 war ich wieder\nunten. Ein Rum\u00e4ne hat ein Lager zwischen den am Gegenhang bezogen. Wohl um\naufzupassen, dass niemand das Holz stiehlt. Er schlief neben einem Feuer am\nBoden und war ausgesprochen Scheu.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8191.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2265\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8220.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2266\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>26. September: <\/strong>Es ging zwar kein Wind in der Nacht,\naber es hat leicht gefroren, und es sammelte sich viel Kondenswasser und\nMorgentau am Tarp. Kurz nach 9:00 war alles verstaut und wir nahmen den\nAufstiegt auf knapp \u00fcber 2000m in mehrere Etappen in Angriff. Wir kamen gut\nvoran, Axel hatte kaum Probleme und alle hatten wieder Kraft getankt \u00fcber\nNacht. Ein strahlend blauer Himmel am Morgen, aber auf 2000m H\u00f6he pfiff der\nWind kalt um die Berge und verdeutlicht den nahenden Winter. Ich hatte gehofft,\ndass ich eine Abk\u00fcrzung zu dem Kamm finde, auf dem ich ins Tal und zum\nTreffpunkt mit Gruia absteigen wollte. Das ging leider nicht, weil die\nBergseite zu steil war, um sie queren und voller Latschenkiefer, Blaubeeren und\nWacholder. Also mussten wir auf dem Wanderweg den Berg umgehen. gegen Mittag\nmerkte ich deutlich, dass sich die Anstrengung in der Gruppe bemerkbar machte.\nGegen 13:00 waren wir dann trotzdem auf dem Sattel, von dem der Abstieg\nbeginnen sollte. Allerdings musste ich eine Alternative Route nehmen, da der\nangedachte Weg nicht erkennbar war. Ab jetzt wurde der Weg deutlich schwieriger,\nund es ging nur langsam voran. Ich hatte J\u00fcrgen mittlerweile eine SMS\ngeschickt, dass wir zwischen 14:00 und 15:00 auf der Forststra\u00dfe ankommen\nsollte, und eine zweite SMS, dass es sp\u00e4ter wird. Die Handyverbindung war\nleider sehr schlecht. So sch\u00f6n die Aussicht ist, so schwierig waren die\nQuerpassagen am Hang durch Gestr\u00fcpp. Ich ging meistens voran und suchte einen\nhalbwegs machbaren Wildwechsel. Die Ersch\u00f6pfung machte sich immer deutlicher\nbemerkbar, auch als wir auf Schafalm ankamen. Von hier sollte der Weg durch den\nWald recht steil bergab gehen. Den Weg hatte ich bald gefunden und es wurde\nzun\u00e4chst etwas leichter. Jetzt ging es nur noch darum so schnell wie m\u00f6glich\nauf die Stra\u00dfe zu kommen und Gruia mit dem Wagen zu treffen. Bis zum Lager sind\nes auf der Forststra\u00dfe vom Treffpunkt noch 15km. Das w\u00e4re zu weit. Es waren\nmehrere Wege nach unten vorhanden. Wir nahmen eine und kamen auf einen\nWaldarbeiterweg, der in einem Bach zur Stra\u00dfe f\u00fchrte. Der Bach war frei, aber\nrutschig und f\u00fcr unge\u00fcbte steil. Ich war als erster unten. Dort reagierte Shira\ndirekt und ich sah ganz frische Reifenspuren. Vermutlich war Gruia schon hier\nund hat uns gesucht, weil wir ca. 2 Stunden sp\u00e4ter unten waren als geplant. Ich\nbin noch zweimal den Bach wieder hochgelaufen, um die Rucks\u00e4cke von Regina und\nMona zu nehmen. Sabine war mit den Hunden ebenfalls recht schnell unten und\nwusch sich im kalten Bachwasser die Haare. Thomas baute Trittsteine \u00fcber den\nBach. Den Markus habe ich die Stra\u00dfe runter geschickt, um Gruia zu zeigen wo\nwir sind. Ich bin dann selbst ebenfalls runter gelaufen. Es waren gute 4km bis zum\nTreffpunkt, doch Gruia war nicht da. Zus\u00e4tzlich fing es an zu regnen. Ich bat\nMarkus hier zu warten, vielleicht kam Gruia bald aus einem anderen Tal zur\u00fcck.\nDa ich skeptisch und ver\u00e4rgert war, machte ich mich auf dem Weg zum Lager und\nhoffte irgendwann wieder eine Handyverbindung zu bekommen. Als ich laut GPS\nnoch ca. 7km entfernt war (Luftlinie), kam mir J\u00fcrgen im Renault entgegen.\nGruia hat zwei Stunden gewartet und ist in die T\u00e4ler gefahren und dann wieder\nzum Lager, weil er uns nicht gefunden hat. Das war nat\u00fcrlich der gr\u00f6\u00dfte Unsinn,\nden er machen konnte, und zum ersten mal war ich ziemlich am kochen. J\u00fcrgen ist\ndann hoch und hat so viel abgeholt wie m\u00f6glich. Wegen der schlechten Stra\u00dfe\nkonnte er nur sehr langsam fahren, dann werden selbst 15km sehr lang, zumal es\ndunkel wurde. Ich machte 20min Pause, aber mir wurde kalt und so ging ich\nweiter. Irgendwann kam J\u00fcrgen zur\u00fcck und fuhr weiter zum Lager. Jetzt war es\nfast ganz dunkel und Markus, Thomas und Martin liefen in einer Gruppe ca. 5km\nhinter mir dem Lager entgegen. Als ich noch ca. 3,5km vom Lager entfernt war\nkam J\u00fcrgen zur\u00fcck, jetzt mit dem Land Rover, dass ging dann etwas flotter. Auf\njeden Fall war ich selber jetzt m\u00fcde, hatte nochmals eine Tagesstrecke auf\neiner harten Forststra\u00dfe zur\u00fcckgelegt und ich sp\u00fcrte jeden Schritt. Ich glaube\nich habe nur 2min gebraucht, um eine ganze Tafel Nussschokolade zu\nverschlingen. Wir gabelten noch die drei anderen auf und fuhren zum Lager\nzur\u00fcck. Dort stellte sich heraus, dass J\u00fcrgen in der Hektik den Land Rover f\u00fcr\nden Transport frei zu bekommen beim R\u00fcckw\u00e4rtsfahren eine Primusbenzinflasche\n\u00fcberfahren hat. Die war nun arg verbeult. Ich wusch dem Gruia jetzt noch den\nKopf, warum er nicht auf uns gewartet hat, denn dann w\u00e4ren wir alle bei\nTageslicht unten gewesen. Alle waren wirklich ersch\u00f6pft und ich entschied schon\nam Abend, dass wir morgen einen Ruhetag einlegen werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3577.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2268\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3577.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_3577-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>27. September: <\/strong>In der Nacht bin ich die ganze\nStrecke nochmals gegangen. Das ist eine Art von meinem K\u00f6rper die Belastung zu\nverarbeiten. Das bedeutet allerdings auch, dass ich nicht gut schlafen konnte.\nEs war bew\u00f6lkt aber die Stimmung besserte sich und ich plante eine neue Route.\nAlle waren ziemlich froh \u00fcber diesen Pausentag. gem\u00fctlich packten wir das Lager\nzusammen und machten uns auf den Weg in die Ebene n\u00f6rdlich vom Fagaras. Von\ndort m\u00f6chte ich morgen zur Negoiu H\u00fctte aufsteigen und am Freitag bis nach\nBalea Lac wandern. Allerdings verschlechtert sich das Wetter, es regnet und die\nWolken h\u00e4ngen tief. Es ist allerdings nicht sehr kalt. Ich bin noch skeptisch,\nob wir morgen in die Berge wandern werden, denn bei dem Wetter, werde ich keine\n2300m Passage im nassen Felsgestein wagen. Das ist eine Entscheidung, die ich aber\nerst morgen treffen werde.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_2273.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2269\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>28.September: <\/strong>Das Wetter blieb schlecht und wir\nsind auf ca. 500m H\u00f6he in den Wald gegangen. Ich wollte mir mehrere kleine\nWaldabschnitte, T\u00e4ler und K\u00e4mme ansehen. Gem\u00fctlich marschierten wir los und\nwurden auf der Forststra\u00dfe von einem Forstarbeiter angehalten, dass wir hier\nnicht sein sollten, weil irgendeine wichtige politische Delegation hier heute herkommen\nw\u00fcrde. Er meinte dann noch, dass wir im Wald bleiben und \u00fcber die K\u00e4mme in\neinem anderen Tal wieder absteigen sollen. Das hatte ich eh vor. Der Wald\nentpuppte sich bald zu einem Forstwirtschaftlichen Musterwald in dem nicht nur\nsehr artenreich war, sondern auch alle Altersstufen der verschiedenen Baumarten\nvorhanden waren. Ich machte den Tag zu einem Exkurionstag und konnte auch Gruia\neinige Dinge zeigen und erkl\u00e4ren. Wir fanden viele Spuren von Hirsch und\nWildschwein, und ich hatte die gro\u00dfe Hoffnung, dass wir auch mal einen\nB\u00e4renabdruck finden, da der Boden sehr weich war. Zun\u00e4chst fanden wir nur\nLosungen, doch dann an einer Pf\u00fctze auch die B\u00e4renspur. Wir kamen wirklich nur\ngem\u00fctlich voran, weil es vieles zu sehen gab, wie Schlafst\u00e4tten und B\u00e4ume, an\ndenen man die Schlammspuren von Wildschweinen und sogar Haare der B\u00e4ren finden\nkonnte. Wir gingen auf die Forststra\u00dfe runter, um jetzt auf der anderen Seite\nden auf den Kamm zu klettern. Dann kam der Anruf vom J\u00fcrgen, dass wir nicht in\ndem besagten Tal runterkommen sollten, weil wichtige Pers\u00f6nlichkeiten hier\nheute anreisen. Ich konnte J\u00fcrgen wegen der schlechten Verbindung kaum\nverstehen. Wir gingen also auf den n\u00e4chsten Kamm hoch als es zu regnen begann.\nIm Wald hat es wenig gest\u00f6rt, aber alle B\u00fcsche und junge B\u00e4ume waren halt nass.\nVon hier sollte ein Weg ins n\u00e4chste Tal \u00fcber den Kamm runter f\u00fchren, Als wir\nhalb unten waren, merkte ich, dass wir auf einem Seitenkamm sind und genau dort\nrunterkommen w\u00fcrden, wo wie nicht sein sollten. Also wieder rauf und den\nn\u00e4chsten nehmen. Jetzt wurde es heute doch anstrengender als geplant. Wir\nfanden einen weiteren Pfad. Er war streckenweise nicht leicht und als wir unten\nwaren, waren wir wieder genau dort wo wir nicht sein sollten. Jetzt war es mir\negal. Im Tal trafen wir ein paar F\u00f6rster sonst niemanden. Zur\u00fcck am Auto,\nerz\u00e4hlt mir J\u00fcrgen, dass hier alles abgesperrt wurde und dann zwei Busse mit\ninternationalen G\u00e4sten kamen und \u00fcberall wichtige Aufpasser herumliefen. Ich\nsollte mich am n\u00e4chsten Morgen bei der \u00f6rtlichen Forstbeh\u00f6rde melden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_2305.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2270\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_2305.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-DSC_2305-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>29. September: <\/strong>Kurz nach 8:20 kam ein F\u00f6rster\nvorbei und sagt uns, dass sein Chef auf uns in der Forstbeh\u00f6rde in Avrig\nwartet. Gruia, Antonio und ich fuhren hin. Ich habe mir noch schnell die Haare\ngewaschen und eine saubere Hose angezogen. Dort angekommen mussten wir ein paar\nMinuten warten, dann wurden wir zum empfangen. Der Forstbeamte sprach sehr\nfreundlich mit uns und sagt, dass er von unserer Anwesenheit nichts wusste. Ich\nbekam das Gef\u00fchl, dass er aber auch nicht wusste wie er uns einsch\u00e4tzen sollte,\nweil ich ihm erkl\u00e4rt hatte, dass ich von der Forstverwaltung in Bukarest\nunterst\u00fctzt werde. Er hat uns dann noch erkl\u00e4rt, dass er gerne einen lokalen\nF\u00f6rster mitgeschickt h\u00e4tte. Er erwartet, dass ich daf\u00fcr sorgen, dass sein Chef\nin Sibiu ein offizielles Dokument o.\u00e4. bekommt. Das habe ich ihm zugesagt und\nihm erkl\u00e4rt, dass wir nur wegen des schlechten Wetters kurzfristig umplanen\nmussten und deswegen hier unten und nicht oben in den Bergen auf dem Wanderweg\nsind. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_0070.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2271\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_0070.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_0070-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ich\nrief Mihai Zota von der Nationalparkverwaltung an und kurze Zeit sp\u00e4ter rief er\nzur\u00fcck, dass in Sibiu mein Erscheinen offiziell bekannt gegeben worden ist. Also\nkonnten wir loswandern und weil das Wetter noch immer sehr schlecht war, sind\nwir weiterhin durch die unteren W\u00e4lder bis zur Stra\u00dfe, die zum See Balea Lac\nf\u00fchrt gewandert. Diesmal machte ich eine Art GPS Kurs und nach einigen Meter\ndurch schlammige Wege sind wir auf die Forststra\u00dfe ausgewichen und fanden den ganzen&nbsp;Tag\nsehr viele B\u00e4renspuren und Losungen, dazu noch Spuren vom Dachs, Wildschwein\nund Hirsch. Heute hatten wir eine gem\u00fctliche Wanderung und kamen am Ende noch vor\ndem Backup Team im Zielgebiet an. Jetzt ging es nur noch barfu\u00df durch den Bach\nund dort bauten wir das Lager auf. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>6.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5230.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2272\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>30. September: <\/strong>Das Wetter wird gut und ich hoffe,\ndass es die n\u00e4chsten Tage so bleibt. Thomas und Regina verlassen uns gegen 10\nUhr mit Gruia der die Beiden nach Sibiu zum Flughafen bringt. Sabine und Axel\nfahren erst gegen 14:00. Axel war vorher noch unterwegs, um den platten Reifen\nreparieren zu lassen. Um 13:30 kommen Valeska und Jannik um sich mit mir \u00fcber\nM\u00f6glichkeiten f\u00fcr den \u00d6kotourismus in den rum\u00e4nischen Karpaten zu unterhalten.\nSie sind aus M\u00fcnchen und wollen sich so eine neue Existenz aufbauen. Mal sehen\nwas sich daraus noch ergeben wird. Am Vormittag hatte ich Martin und Mona\ngebeten, doch mal nachsehen zu gehen, ob ei irgendwo frische B\u00e4renspuren\nfinden. Haben sie unweit vom Lager und so konnten wir einen kurzen Spaziergang\nzu diesen Spuren machen. Ca. um 14:00 rief Dorothee an, dass sie heute nicht\nankommen wird, weil sie erst am fr\u00fchen Morgen aus Hamburg losfahren konnte. Nun\nwir werden morgen schon, bei gutem Wetter den h\u00f6chsten Berg in Rum\u00e4nien\nerreichen, hoffentlich. Dann werden wir \u00fcbermorgen daf\u00fcr sorgen, dass Dorothee\nmit Robert und dem Hund Kira von Gruia oder Antonio zu uns in die Berge gef\u00fchrt\nwerden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5311.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2273\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>1. Oktober: <\/strong>Es wurde recht warm in der Nacht und\nam Morgen hatten wir strahlend blauen Himmel. Perfekt f\u00fcr die Berge.&nbsp;Obwohl\nwir eigentlich um 9:00 schon fertig sein wollten kamen wir erst nach 10:00 vom\nLager. Ich selber wollte den ganz neuen Rucksack mit \u00fcber 100 Liter Volumen\ntesten. Ich packte in voll und er wog am Ende gute 25kg, da ich einen gro\u00dfen\nTeil des Gep\u00e4cks selber genommen habe. Um 11:00 waren wir oben auf 2020m am See\nBalea Lac. Von hier wollten wir nun starten, direkt steil den Berg hoch auf ca.\n2300m. Von hier geht es im Prinzip stur nach Osten, zun\u00e4chst wieder runter zum\nn\u00e4chsten See, an dem wir eine kleine Pause einlegen. In kurzer Hose und T-Shirt\nwandere ich, so warm ist es und eine herrliche Fernsicht dazu. Zum ersten Mal\nauf der gesamten Tour habe ich das Gef\u00fchl wir sind in einem touristischem\nBergwandergebiet. Wir treffen regelm\u00e4\u00dfig Wanderer und alle Wege sind sehr gut\nmarkiert. Das Fagarascher Gebirge ist eines der wichtigsten Wanderregionen in\nRum\u00e4nien. Es gibt zwei Wege die zum Moldoveanu, dem h\u00f6chsten Berg Rum\u00e4niens\nf\u00fchren. Einer geht \u00fcber den Grad mit fixierten Seilen und Leitern, der Andere\netwas tiefer \u00fcber die die seitlichen K\u00e4mme und T\u00e4ler. Wegen der Shira und weil\nmir Martin und Mona nicht trittsicher genug sind, nehmen wir den tieferen Weg,\nder aber wegen der st\u00e4ndigen Ab- und Anstiege recht anstrengend ist. Auf fast\njeden Kamm und Tal legen wir eine Pause ein. Trotzdem sind wir sogar schneller,\nals ein anderes Wanderpaar. Gegen 15:00 steigen immer mehr Wolkenfetzen und\nNebelschwaden auf&nbsp;und nehmen uns die Sicht. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010199.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2274\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010199.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010199-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gegen\n17:00 erreichen wir den letzten Kamm direkt \u00fcber der Bergh\u00fctte mit einem See.\nDa wir gerade so sch\u00f6n in der Sonne sind, und es am See sehr schattig aussieht\nbleiben wir fast 30min oben und genie\u00dfen die Abendsonne. Dann steigen wir ab\nund finden zwei Pl\u00e4tze f\u00fcr unsere Tarps am See. Wir lagern auf etwa 2150m H\u00f6he.\nMona ist sichtlich ersch\u00f6pft. Bis zum h\u00f6chsten Berg haben wir es nicht\ngeschafft, daf\u00fcr sind wir 2 Stunden zu sp\u00e4t los und kommen nicht schnell genug\nvoran. Luftlinie sind wir nur etwa 4km weit gelaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010207.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2275\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010207.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010207-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>2. Oktober: <\/strong>Es wird kalt in der Nacht mit leichtem Bodenfrost und nur wenige Wolken sind am Himmel. Wie auch gestern m\u00fcssen wir direkt wieder auf den Kamm hoch. Als wir an der H\u00fctte vorbei kommen frage ich die H\u00fcttenwirtin, warum denn hier \u00fcberall der M\u00fcll herum liegt und keine Tafel aufgestellt werden um die Leute zu bitten ihren M\u00fcll wieder mitzunehmen. Sie antwortete eher sehr wenig konstruktiv und wartet darauf, dass irgendjemand kommt und daf\u00fcr sorgt. Sie selber sah sich nicht in der Verantwortung und schien sich nicht daran zu st\u00f6ren, dass rund um ihre Bergh\u00fctte lauter kleine M\u00fcllpl\u00e4tze sind. Ich gebe das Gespr\u00e4ch auf und folge Markus, Mona und Martin auf den Kamm. Heute will Antonio mit Robert und Dorothee zu uns sto\u00dfen. Das bedeutet, dass wir bis zu&nbsp;einem bestimmten Treffpunkt laufen m\u00fcssen, oberhalb vom Sambata. Zun\u00e4chst steht jetzt aber der Moldoveanu, der h\u00f6chste Berg Rum\u00e4nien mit 2544 m an. Im Wesentlichen k\u00f6nne wir dem Kammverlauf folgen, der aber auch auf und ab geht, bis wir vor dem steilen 250m Anstieg zum Gipfel stehen. Von unten sieht es so aus, als ob der Bergweg, direkt auf einem Grat hochf\u00fchrt. Doch am Ende ist es halb so wild, und Mona, die etwas H\u00f6henangst hat schafft es auch. SO stehen wir um 13:00 auf dem Berg und Martin l\u00e4uft noch bis zur Topspitze hoch, die 400m weiter ca. 20 m h\u00f6her ist. Ein k\u00fchler Wind kommt auf und nach der Mittagspause geht es ziemlich steil runter. Diese steilen Abstiege bereiten Mona Probleme und wir kommen eigentlich eher langsam voran. Noch mehr Probleme bekommt Mona, weil es noch immer st\u00e4ndig rauf und wieder runter geht. Sie ist mir ihrer Kraft ziemlich am Ende. Ich muss es ihr aber zugestehen, sie gibt alles was sie kann. Ca. um 15:45, als ich davon ausgehen konnte, dass es keine gef\u00e4hrlichen Passagen mehr gab, wollte ich vorauseilen, um Antonio am Treffpunkt abzupassen, da ich bef\u00fcrchte, dass wir es heute nicht bis dorthin schaffen werden. Ein weiteres Problem kommt dazu, denn wir finden lange kein Wasser, bis auf eine kleine Pf\u00fctze, von der wir dann das Wasser mit dem Filter abpumpen k\u00f6nnen. Im Laufschritt beeile ich mich mit 25kg auf dem Buckel zum Treffpunkt zu kommen. Es weht ein sehr kalter starker Wind und der Nebel wird immer dichter, wodurch ich nichts mehr sehen kann. Schon sehr bald fange ich an zu fluchen, weil es noch immer nur 150m rauf und wieder runter geht. Es wird mir beim Laufen ganz klar, dass Mona und Martin es niemals bis zum gelangten Treffpunkt schaffen. Vom J\u00fcrgen erfahre ich dann per SMS, dass Antonio, mit Gruia und Dorothee und ihrem Sohn Robert erst nach 14:00 losgewandert sind. Damit wird mir klar, dass ich vor denen am Treffpunkt sein werde. Dort angekommen und nach einer kurzen Verschnaufpause lasse ich Shira und den Rucksack dort und wandere Markus, Mona und Martin entgegen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010209.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2276\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010209.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010209-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ich hatte Gl\u00fcck, denn kaum war ich den ersten H\u00fcgel wieder oben kl\u00e4rte sich alles auf und ich sah unter mir einen m\u00f6glichen Lagerplatz mit Wasser und konnte gleichzeitig auf der anderen Seite Shira beobachten. Als ich Markus sah, wie er gerade den Hang runter geht rufe ich ihm zu, dass wir dort unten unser Lager aufschlagen werden, als es wieder v\u00f6llig nebelig wurde. Von Markus erfahre ich dann, dass Mona schon oben aufgeben wollte, v\u00f6llig fertig ist, jetzt aber den H\u00fcgel runterkommt. Ich laufe schnell wieder zur\u00fcck zur Shira um jetzt auf Neuank\u00f6mmlinge zu warten. Kaum bin ich da, h\u00f6re ich Stimmen aus dem Tal und erkenne zwei Personen auf dem Wanderweg. Antonio kommt nur mit Robert, der allerdings ebenfalls sehr ersch\u00f6pft aussieht. Dorothee hat beim Anstieg aufgegeben und Gruia ist mit ihr zum Auto zur\u00fcck. Ich f\u00fchrte dann alle ins gemeinsame Camp, wo Mona schon wirklich m\u00fcde aussehend im Schlafsack liegt. Wir bereiten das Essen und der kalte Wind und die Dunkelheit treiben uns noch vor 21:00 in unsere Schlafs\u00e4cke.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8301.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2277\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8305.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2278\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>3. Oktober: <\/strong>Mona und Martin entscheiden sich\nabzusteigen. So geht Antonio mit den zweien wieder runter. Robert, der in der\nNacht nicht gut geschlafen hat, will auch wieder runter, doch Markus und ich\nk\u00f6nnen ihn davon \u00fcberzeugen nicht aufzugeben, nur weil es mal anstrengend und\nungem\u00fctlich war. Ein Teil seiner Ausr\u00fcstung war im Rucksack seiner Mutter, so\nhelfen wir ihm aus, damit er Essbesteck, Tasse und einen warmen Pullover\nbekommt. Wir verabschieden uns und folgen unserem Bergpfad. Am Vormittag\nscheint die Sonne, aber der Wind ist k\u00fchl. Wie schon die ganze Zeit, pendeln\nwir zischen 2000m und 2300m H\u00f6he, doch die Wege werden leichter und weniger\nsteil. So kommen wir dann z\u00fcgig voran. Robert hat gar keine Probleme mitzuhalten\nmit seinen 17 Jahren. Wir finden wie an den vergangenen Tagen immer mal wieder\neine alte Losung von W\u00f6lfen und manchmal vom B\u00e4r und n\u00e4her uns allm\u00e4hlich den\nGebieten die ich Teilweise von meiner Telemetriearbeit her kenne. Um 17:00 sind\nwir vor dem letzten 2300m Gipfel Berevoescu Mare. Ich schlage vor, dass wir\nschon hier das Lager aufschlagen, obwohl jeder von uns noch weiterlaufen\nk\u00f6nnte. Der Grund daf\u00fcr war, dass wir hier Wasser hatten und ich, wie sich\nsp\u00e4ter herausstellen sollte, die Reststrecke bis zum Piatra Craiului\n(K\u00f6nigstein) v\u00f6llig untersch\u00e4tze. Jedenfalls haben wir ein sch\u00f6nes Lager,\nWasser ist in der N\u00e4he, wir m\u00fcssen es allerdings abfiltern. Ein recht starker\nWind pfiff \u00fcber die Kuppe und wir bauten unser Tarp hinter einer Bodenwelle\nauf.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8328.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2279\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8328.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8328-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>4. Oktober: <\/strong>Wir genie\u00dfen den Sonnenuntergang und schlafen irgendwann ein. Gegen 23:00 wache ich auf. Der Wind scheint sich zu drehen und kommt immer \u00f6fter mit leichten B\u00f6en von vorne. Dann gegen Mitternacht wird der Wind st\u00e4rker und ich entscheide mich dazu, dass wir das Tarp umbauen. Auch der Markus wird wach, und in Unterhose und T-Shirt stellen wir uns in den Wind und wurschteln am Tarp herum, w\u00e4hrend Robert gem\u00fctlich weiterschl\u00e4ft. Die ganze Nacht r\u00fcttelt der Wind am Tarp, aber alles bleibt stehen. Gegen 7 Uhr stehe ich auf und wandere mit Shira zum Wasser. Auf dem Weg findet Shira ganz frische Losung vom Wolf, von zwei W\u00f6lfen. In der Nacht sind tats\u00e4chlich W\u00f6lfe hinter unserem Tarp vorbeimarschiert. Vielleicht war das der Grund warum Shira in der Nacht geknurrt hat. Unser Lager ist auf \u00fcber 2200m H\u00f6he unterhalb des Berevoesco Mare. Strahlend blauer Himmel mit einer klaren Fernsicht am fr\u00fcher morgen garantieren uns einen sch\u00f6nen Tag. Wir um runden den Berg und beginnen nun den Abstieg zum Treffpunkt mit allen anderen inklusive dem Backup Team. Der Treffpunkt liegt auf einem Sattel direkt am Rand vom Nationalpark Piatra Craiului. Meine Wanderkarte h\u00f6rt auf, nachdem wir den Wald erreicht haben. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8343.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2280\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8343.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_8343-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am gestrigen Abend hatte ich noch gesagt, dass es nicht mehr sehr weit sei. Welch ein Irrtum, ich h\u00e4tte doch nochmals einen Blick auf eine Wanderkarte werfen sollen, die den vor uns liegenden Abschnitt zeigt. Der Kammweg vom Fagarasch bis Piatra Craiului schwankt zwischen 1600m und 1400m, einfach ausgedr\u00fcckt es geht st\u00e4ndig auf und ab und zieht sich trotz hohem Wandertempo sehr lang. Weil wir in Rum\u00e4nien sind, sollte man beim Wandern niemals denken, es wird einfach. Der Weg war teilweise mit Wacholder zugewachsen und durch mehrere kleinere Windw\u00fcrfe waren wir immer wieder gezwungen einen Weg durch die umgefallenen B\u00e4ume zu finden oder den Kammweg zu verlassen und seitlich am schr\u00e4gen Hang uns durch junge Fichten und Gestr\u00fcpp zu&nbsp;k\u00e4mpfen. Eigentlich war geplant, dass die Anderen uns entgegenkommen w\u00fcrden. Markus, Robert und ich wir haben wegen Ersch\u00f6pfung und dem unerwarteten schwierigem Weg geflucht wie Rohrspatzen. Als wir die Kammspitze Tamasului auf knapp \u00fcber 1600 erreicht haben, habe ich J\u00fcrgen angerufen und gefragt, ob Gruia oder Antonio zu uns sto\u00dfen k\u00f6nnen, um eventuell einen Rucksack \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen. Markus und Robert haben mich entsetzt angeschaut, da wurde mir klar, dass wir niemanden ben\u00f6tigen der uns hilft und wir eher auf dem Zahnfleisch kriechend im Lager ankommen, als den Rucksack abzugeben. H\u00e4tte ich mir denken k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5492.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2281\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5492.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5492-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Lebensmittel im Baum wegen der B\u00e4ren.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Jedenfalls\nkamen wir gegen 17:30 im Lager an, nach einem weiteren Kampf durch umgefallene\nB\u00e4ume. Der Sattel war nicht ideal, aber wir konnten hier lagern. Allerdings\nmussten war das Wasser ca. 20min entfernt. 10min nachdem wir angekommen waren\nhatten wir uns alle schon wieder erholt bauten das Lager auf, w\u00e4hrend J\u00fcrgen,\nAntonio, Gruia und Dorothee zur Quelle laufen. Ein Lager mitten im Wald und es\nwar recht warm.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5501.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2282\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5501.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5501-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>5. Oktober: <\/strong>In der Nacht war es etwas unruhig\nweil mehrfach Wildtiere unser Lage rumgehen mussten und die Hunde angeschlagen\nhatten. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck haben wir uns getrennt. Markus und ich wollten\ndirekt nach Plaiul Foii gehen und von dort weiter zur Wolfsh\u00fctte mit Poiana und\nCrai. alle anderen wollten seitlich am Piatra Craiului \u00fcber die Bergh\u00fctte\nSpirlea nach Plaiul Foii absteigen, und dann mit dem Wagen nachkommen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5499.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2283\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5499.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5499-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Markus und ich hatten eine sehr gem\u00fctliche Wanderung bei herrlichem Wetter entlang dem Piatra Craiului bis zur Wolfsh\u00fctte durch das Burzental. Dort warteten Poiana und Crai, die beiden zahmen W\u00f6lfe, \u00fcber die ich mein aktuelles Buch geschrieben habe auf uns. Wir lagen uns auf die Wiese vor den W\u00f6lfen und genossen den warmen &#8222;Indian Summer&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5571.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2284\" width=\"310\" height=\"200\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-P1010227.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2285\" width=\"310\" height=\"225\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Heute ist als Ausklang der Expedition eine Grillparty an der H\u00fctte von Gigi Popa geplant, die genau gegen\u00fcber unterhalb von Piatra Craiului gegen\u00fcber von der Wolfsh\u00fctte steht. Als wir uns gerade auf den Weg machen wollten, um r\u00fcber zu gehen, kamen die Anderen&nbsp;mit dem Wagen. Martin und Mona, die sich in der Pension von Gigi Popa einquartiert hatten warteten schon auf uns. Gigi hat uns einen gro\u00dfartigen Ausklang beschert mit rustikalem Grill und Musik. Mit Einbruch der D\u00e4mmerung bauten wir unser Lager an der Burzen auf. F\u00fcr den morgigen Tag, dem letzten Tag der Expedition war geplant bis in die Schlucht vom Piatra Craiului &#8222;Prapestilor Zarnestilor&#8220; zu wandern. Zu dem Punkt, an dem ich am 1.April 2005 meine erste Expedition gestartet habe. Damals war Markus ebenfalls dabei. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2286\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5600.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_5600-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>6. Oktober: <\/strong>Die Nacht war extrem unruhig. Unweit\nvon uns war eine Sch\u00e4fercamp. Dort haben die Hunde st\u00e4ndig gebellt und die\nSch\u00e4fer hatten wohl eine Party und waren sehr laut. Ich habe nur im Biwaksack\ngeschlafen. Gegen 3 Uhr morgens fing es kurz leicht an zu regnen. Um 5 Uhr\nregnete es erneut, diesmal schon st\u00e4rker f\u00fcr 1,5 Stunden. Kurz vor 7Uhr bin ich\ndann aufgestanden. Ich hatte gerade meine Z\u00e4hne geputzt und hatte \u00fcberlegt zur Sicherheit\nein Tarp aufzustellen, als es wieder zu regnen begann, jetzt aber richtig. Ich\nbefestigte schnell das Extrem Tarp von Exped am Wagen, so dass wir halbwegs\ntrocken Fr\u00fchst\u00fccken konnten. Um 9 Uhr wollte ich die letzten 10km bis zur\nSchlucht in Angriff nehmen. Mein Biwaksack mit Schlafsack lag noch im Regen,\ndarum machte ich mir aber keine Gedanken, denn der h\u00e4lt dicht. Kurz vor 9:00\nkamen Martin und Mona aus Zarnesti anmarschiert, wie angek\u00fcndigt. Kurz nach 9\nmachten Markus, Gruia, Martin, Mona und ich mich auf den Weg durch den Regen\nbis zur Schlucht. Erst als wir die Schlucht erreichten h\u00f6rte es auf zu regnen.\nDann kamen auch J\u00fcrgen und Dorothee und holten uns mit den Fahrzeugen ab. Vor\netwa 1,5 Jahren bin ich in der Schlucht bei -15\u00b0C und Sonnenschein losgewandert\num die Nordkarpaten und die Mittelgebirge bis nach Deutschland auf \u00fcber 2000km\nL\u00e4nge kennen zu lernen. Jetzt habe ich die Westkarpaten und S\u00fcdostkarpaten\ndurchwandern. Damit habe ich in den rum\u00e4nischen Karpaten eine Gesamtstrecke von\n\u00fcber 1000km zur\u00fcckgelegt. Insgesamt bin ich mit meinen drei Expedition \u00fcber\n3000km gewandert. Dabei habe ich viel erlebt und gesehen kann mir ein Bild\nmachen vom \u00f6kologischen Zustand, von Barrieren und Korridoren aber auch von den\ntouristischen Infrastrukturen von positiven und negativen Elementen. Dar\u00fcber\nwerde ich nun einen Bericht schreiben, denn gleichzeitig haben wir \u00fcber weit\n10.000 Bilder gemacht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"332\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Piatra-Craiului-Nelke.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2288\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Piatra-Craiului-Nelke.jpg 400w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Piatra-Craiului-Nelke-300x249.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Piatra-Craiului-Nelke-361x300.jpg 361w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Piatra Craiului Nelke<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Woche 25.August. Wir sind in Negreni angekommen und haben unsere Zelte gerade aufbauen k\u00f6nnen bevor es heftig anfing zu regnen. Der Tag fing schon anders an als erwartet. 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