{"id":2356,"date":"2019-08-12T12:08:16","date_gmt":"2019-08-12T11:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2356"},"modified":"2019-08-13T14:53:35","modified_gmt":"2019-08-13T13:53:35","slug":"2011-alpenexpedition-ii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2356","title":{"rendered":"2011 Alpenexpedition II"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Tagebuch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0256-klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2368\" width=\"320\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0256-klein.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0256-klein-300x170.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0256-klein-500x283.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ankunft in Pfunds 30.Juli 2011:<\/strong><br>Nach vielen Vorbereitungen und einigen \u00c4nderungen der Expedition geht es endlich wieder los. Martin und Mona gestalten das Begleitteam und werden den Expeditionsbus fahren. Die sind aus Hamburg am Freitagnachmittag bei mir in B\u00fchl angekommen. P\u00fcnktlich trotz Bahn. Dann ging es schon bald los mit Packen, fehlende Dinge noch auf den letzten Dr\u00fccker organisieren und den ersten gro\u00dfen Einkauf f\u00fcr die Expedition. Am Donnerstag habe ich die zus\u00e4tzlichen R\u00e4der geholt und muss zun\u00e4chst einen Satz Bremsbel\u00e4ge organisieren. Samstag hatten wir gegen 12\nUhr alles verstaut, noch etwas chaotisch, aber egal. Auf geht\u2019s etwa 430km bis\nnach Pfunds in \u00d6sterreich auf den Campingplatz. Gegen 19:00 waren wir dort und\nsind sogleich wiedererkannt worden. Letztes Jahr war hier unser letzter\nCampingplatz. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0262.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2369\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0262.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0262-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0262-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2370\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0300.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0300-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0300-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 31.Juli: <\/strong>Jetzt heute am Sonntag, ich schreibe gerade den Text haben wir tolles Wetter und ich kontrolliere nochmals alle Zelte und Tarps, wir packen alles um und bekommen etwas Ordnung ins Gep\u00e4ck und Ausr\u00fcstung. Die ersten Bilder sind gemacht und heute kommen die ersten Teilnehmer f\u00fcr die erste Woche hier an. Heike, Kerstin und Richard. Gegen 17:30 haben sie uns erreicht, gerade als Martin und ich deren Zelte aufbauen wollten. Wunderbar und nach der langen Fahrt war ein letztes zivilisiertes Essen angesagt im Dorf mit vielen Geschichten von der Mongolei bis zu den Karpaten. Jetzt gegen 22Uhr sind alle im Bett und ich schreibe das Tagebuch und suche noch einige Bilder des Tages heraus. So wird es jetzt die n\u00e4chsten 5 Wochen sein.\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.Woche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag 1.August: Pfunds, S-Charl, Scuol,\nZernest, Camping bei Susauna<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0304.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2372\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0304.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0304-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0304-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0343.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2373\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0343.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0343-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0343-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es war angenehm lau in der\nNacht und sowohl Martin als auch Richard sind schon kurz nach 6 Uhr\naufgestanden, noch vor mir. Schon vor 9Uhr war eigentlich alles gepackt. Martin\nund Richard wollen die Strecke nach Scuol mit dem Rad fahren. Das war meine\nletzte Etappe 2010. Dort wollte ich kurz vor S-Charl den B\u00e4renpfad zeigen, der\nletztes Jahr er\u00f6ffnet worden ist. Super Wetter und eine sch\u00f6ne\nEinstiegswanderung. Danach sind wir mit dem Rad von 1600m runter auf 1200m nach\nScuol und weiter \u00fcber Zernest bis zum Campingplatz bei Susauna. Das waren knapp\n\u00fcber 50km. Zum Teil konnten wir auf Radwegen fahren neben dem Inn. Den Rest\nmussten wir auf der Stra\u00dfe fahren und wir haben einige H\u00f6henmeter gemacht, weil\nes st\u00e4ndig 100-200 hoch und dann wieder runter ging und auf dem Asphalt war es\nziemlich hei\u00df. Richard als alter Radrennfahrer ist gleich vorgefahren und\nzwischendurch auf uns gewartet. Ich bin an den Steigungen meistens etwas vor\nHeike und Kerstin gefahren. Jedenfalls sp\u00fcre ich jetzt am Abend die Strecke\nschon deutlich und bin recht m\u00fcde. Unterwegs wollten wir noch einiges einkaufen\nund nach einer neuen Luftpumpe suchen. Leider war alles zu denn es ist ein\nNationalfeiertag in der Schweiz. So viel das Abendessen etwas sp\u00e4rlich aus. Es\nist jetzt 22Uhr und alle anderen sind schon im Bett seit fast 20min. Morgen\ngeht es mit einer zwei t\u00e4gigen Wanderung weiter&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0418-Murmeltier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2374\" width=\"320\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0418-Murmeltier.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0418-Murmeltier-300x251.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0418-Murmeltier-359x300.jpg 359w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag 2.August: <\/strong>So w\u00fcnscht man sich das Wetter, warm sonnig schlicht und sch\u00f6n. Vom Radfahren noch einen steifen Nacken und jetzt den schweren Rucksack geschultert und los ging es. Das Susauna Tal ist lang und angenehm zu laufen. Ohne es wirklich zu bemerken waren wir bei der ersten Pause schon auf 1850m angestiegen. Die Berge ringsherum sind \u00fcber 3000m hoch. Die n\u00e4chste Etappe f\u00fchrte uns in ein Hochtal auf 2200m. Dort wurden wir dann von den Murmeltieren begr\u00fc\u00dft. Urspr\u00fcnglich hatte ich gedacht, dass wir im hinteren Teil von dem Tal unser Biwaklager einrichten. Doch wir waren so fr\u00fch dran, dass ich mich dazu entschieden habe noch bis zu einem See auf 2500m H\u00f6he zu wandern und dort \u00fcbernachten. Bisher habe ich noch kein einziges Schaf gesehen und auf Seeh\u00f6he ein paar Rinder. Auf etwa 2350m H\u00f6he haben wir noch eine Pause eingelegt, und weil es keinen Schatten gab, habe ich ein Tarp schnell aufgebaut. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0425.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2375\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0425.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0425-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0425-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unser Seelager war traumhaft sch\u00f6n. Wir haben ein Tarp aufgebaut und ich habe auf einem h\u00f6heren H\u00fcgel mein Biwakschlafplatz aufgebaut. Abends habe ich im Ger\u00f6ll am Gegenhang Ger\u00e4usche geh\u00f6rt. Eine ganze Gruppe Steinb\u00f6cke ist dort vorbeigezogen. Gegen 22Uhr waren wir alle im Schlafsack. Eine Sternenklare Nacht. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch 3.August: <\/strong>Runter\nnach Berg\u00fcn <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0454.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2376\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0454.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0454-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0454-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0458-1024x729.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2377\" width=\"320\" height=\"182\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es haben alle noch die W\u00e4rme\nim Schlafsack ausgenutzt. Ich konnte von meinem Lager das Tarp sehen. Gegen\n7Uhr bin ich aufgestanden und habe wieder die Steinb\u00f6cke gesehen, die jetzt\netwas weiter unten waren. Auch Shira fand sie spannend. Ach ja, Shira hatte am\nAbend zuvor eine Auseinandersetzung mit der Chilli, der H\u00fcndin von Richard.\nShira wollte spielen und Chilli wollte ihr Fressen verteidigen. Danach hatte\nShira ein Loch im Fell im Nacken und Chilli hat sich dabei vermutlich das\nPfotengelenk verletzt und humpelt seitdem morgen etwas. Sie konnte aber trotzdem\ngut den Berg runtergehen. Auf dem Weg haben wir noch Kot von Mardern und\nF\u00fcchsen gefunden.&nbsp; Da die Strecke bis\nnach Berg\u00fcn nicht sehr lang ist, waren wir mit nur einer Pause schon um 14.Uhr\nunten. Berg\u00fcn selber ist ein sch\u00f6nes Dorf. Die Preise in der Schweiz sind\nallerdings erschreckend. Martin und Mona sind schon gestern bis nach Berg\u00fcn\ngefahren. Bisher konnten wir keinen Simkarte f\u00fcr den mobilen Internetzugang\nbekommen. Auf dem kleinen Campingplatz in Berg\u00fcn haben wir am Abend ein\nleckeres Essen mit Kuskus und Gem\u00fcse zubereitet. Eine schweizer Familie mit\nKindern war daneben und sehr lustig. Ich habe mich mit deren Kindern noch bis\nnach 20Uhr unterhalten und ein paar Bilder und Videos \u00fcber W\u00f6lfe gezeigt. Er\nhat mir seinen Surfstick angeboten, den ich leider nicht installieren konnte.\nAn der Tourismusinfo kosten 30min Internet 5SFR. Unglaublich teuer.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag 4.August:<\/strong>\nBerg\u00fcn nach Thusis<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0515.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2378\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0515.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0515-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0515-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gestern hat es noch heftig\ngeregnet und auch heute fr\u00fch, hat es noch geregnet. Der Vorteil im Sommer, es\nist nicht so kalt dabei. Heute wollen wir mit dem Rad bis nach Thusis fahren.\nDas sind nur etwa 45km. Wir hatten folglich genug Zeit, um den Regen abzuwarten\nund zu fr\u00fchst\u00fccken. Beim Fr\u00fchst\u00fcck haben wir einen schweizer Bergwanderer\ngetroffen, der alleine f\u00fcr 2 Wochen alle Gletscher und Gipfel erwandert ist.\nEine holl\u00e4ndische Familie war auch unter dem \u00fcberdachten Essplatz. Dabei kommt\nman immer ins erz\u00e4hlen und es kamen dann doch viele Fragen zum Wolf auf. Nach\n10 Uhr sind wir dann aufgebrochen und es ging nach Berg\u00fcn steil auf der Stra\u00dfe\nbergab. Recht unangenehm bei dem vielen Verkehr. Irgendwann kam eine Abzweigung\nund eine Mountainbike Strecke. Richard ist die gleich mit vollem Elan gefahren.\nHeike, Kerstin und ich war es zu riskant, denn es war rutschig, viele Wurzeln\nund Steine und wir haben nicht die n\u00f6tige Praxis, um solche schwierigen\nStrecken zu fahren. Nach einem kurzen Versuch und einigen Fotos sind wir wieder\nzur\u00fcck auf die Stra\u00dfe und erst bei Filisur auf einen sch\u00f6nen Radweg mit einigen\nspannenden Abschnitten. In Tiefencastel hat Richard gewartet und wir haben dort\neine Pause gemacht. Dort haben wir unseren Bergwanderer wieder getroffen. In\nder Zwischenzeit hat Martin mir gemeldet, dass der Campingplatz in Thusis\ngeschlossen hat wegen Umbauarbeiten. Er wollte sich im n\u00e4chsten Dorf umschauen.\nWir sind dann mit dem Rad recht z\u00fcgig nach Thusis gefahren. Dort wollte ich\nendlich meine Simkarte f\u00fcr den Surfstick bekommen. Nach einem Versuch bei\nMirgros bin ich bei Weta Radio und Fernseh gelandet. Dort habe ich dann meine\nKarte bekommen und noch gleich 10 SFR Guthaben dazu als Sponsoring geschenkt\nbekommen. Au\u00dferdem habe ich erfahren, dass wir an dem Campingplatz, der\ngeschlossen ist trotzdem \u00fcbernachten d\u00fcrfen. So haben wir es auch gemacht.\nDaneben flie\u00dft der Rhein als Wildbach in dem wir uns gewaschen haben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag 5.August<\/strong> Thusis\nbis Hinterrhein<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0548.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2379\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0548.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0548-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0548-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Nacht war es lau und ich habe offen nur mit dem Biwaksack neben dem Auto geschlafen. Alle anderen haben sich in die Zelte verkrochen. Der Nachteil ist, ich bin dann schon fr\u00fch wach. Dann fing es an zu regnen, als ich gerade mit der Shira einen kurzen Spaziergang gemacht habe. Heute sind alle recht sp\u00e4t aufgestanden. So hatte ich Zeit noch in die Stadt zu gehen, um die n\u00f6tigen Wanderkarten zu kaufen. Erst gegen 11 Uhr sind wir dann mit den R\u00e4dern aufgebrochen. Bis Hinterrhein mussten wir von 720m auf 1600m ansteigen auf etwa 37km Streckenl\u00e4nge. Es war eine sch\u00f6ne und relativ gem\u00fctliche Tour. Als wir auf 1300m eine Pause eingelegt hatten fuhr Martin an uns vorbei. Es ist irgendwie ein seltsames Gef\u00fchl die ganze Zeit am Rhein entlang zu fahren, den ich nur als breiten gro\u00dfen Fluss kenne. Unterwegs mussten wir wegen einem Regenschauer anhalten unter B\u00e4umen. Heike und Kerstin haben gleich einige Himbeeren und Walderdbeeren gepfl\u00fcckt. An unserem heutigen Ziel kurz nach Hinterrhein gibt es keinen Campingplatz. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0571.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2380\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0571.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0571-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0571-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gegen 14Uhr hat Martin mir dann eine sms geschickt, dass der Schiessplatzkommandant uns erlaubt im hinteren Teil zu biwakieren. Wir sind jetzt auf einem Schie\u00dfplatz f\u00fcr Panzer und andere Waffen der schweizerischen Bundeswehr. Noch vor dem Abendessen kam der Regen und Martin und ich haben die Tarps am Pferdeh\u00e4nger, Auto und einer Mauer aufgebaut. Unter diesen Tarps werde ich auch wieder schlafen. Falls es in der Nacht zu feucht wird lege ich mich auf die Bank im Bus. Die angeblich guten Wanderkarten, die ich gekauft habe entpuppen sich als gute topografische Karte auf der man keine Wanderwege erkennen kann. Es ist fraglich ob wir die Wanderung morgen so \u00fcberhaupt machen k\u00f6nnen, da wir mit den Hunden keine Klettersteige machen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag 6.August:<\/strong>\nHinterrhein nach Dangio<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0598.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2381\" width=\"320\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0598.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0598-300x234.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0598-384x300.jpg 384w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Nacht habe ich unter dem Tarp halb auf der Klappe vom Pferdeh\u00e4nger geschlafen. Es hat noch lange geregnet, aber es war toll. So gegen 3 Uhr konnte ich die Sterne sehen und so wurde es dann auch ein warmer Sommermorgen. Noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck um 6:30 bin ich mit der Shira los ins Tal hinein. Im nassen Sand habe ich eine einzelne Rehspur entdeckt. Ich bin bis hinter das Schiessfeld gewandert. Dort war ein schmaler Pfad durch hohes und nasses Gras. Innerhalb von wenigen Minuten war meine Hose komplett durchweicht. Also bin ich zur\u00fcck, vermutlich sind dann auch alle aufgestanden. Kurz vor dem Lager, in der N\u00e4he der Rehspuren ha die Shira das Reh entdeckt, dass dann aus dem Busch sprang. Ein paar Bilder sind mir gelungen. Kaum am Lager angekommen, ruft mich Richard. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0606.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2382\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0606.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0606-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0606-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0095.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2383\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0095.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0095-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0095-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seine H\u00fcndin Chilli hat eine Kreuzotter entdeckt. Ich konnte noch einen Mitarbeiter der Milit\u00e4rstation nach dem Wanderweg fragen. Wie auf meiner Karte angezeigt, scheint es keinen Wanderweg vorbei am Rheinwaldhorn zu geben. Dort w\u00fcrde es \u00fcber Schneefelder und Gletscher gehen. Also haben wir uns dazu entschlossen mit dem Rad zu fahren \u00fcber den San Bernardino Pass auf \u00fcber 2040m. Also nochmals 400m hoch in Serpentinen. Eine sch\u00f6ne Strecke aber auch anstrengend, zumindest f\u00fcr mich, da ich als letzter los bin und nicht als letzter oben ankommen wollte. Martin und Mona haben oben gewartet. Dann ging es bis auf 230m runter bis fast nach Bellinzona. Rasant und zum Teil mit \u00fcber 50km\/h. Schneller habe ich mich nicht getraut. Richard wird sicher full speed gefahren sein. Martin hat immer wieder auf uns gewartet, denn irgendwo wollten wir dann die R\u00e4der einpacken. Doch wir haben es bis unten geschafft obwohl ich dann echt am Limit war nach \u00fcber 60km und die letzten 20km relativ flach immer mit Druck. Mit dem Auto ging es dann nach Biasca, wo wir Richard aufgesammelt haben und dann weiter bis zum Campingplatz bei Aquarossa kurz vor Dangio. Wir wollten dann noch wandern, bis wir aber die Zelte aufgestellt hatten und alles soweit war, hatten wir keine Lust mehr und haben die erste Woche der Expedition gem\u00fctlich ausklingen lassen. Es fing eh an zu regnen. Mit leckeren Spaghetti, Tischtennis und musikalischen Vergn\u00fcgungen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0617.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2384\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0617.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0617-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0617-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 7.August: <\/strong>Es\nist ein Ruhetag angesagt. Kein Radfahren, keine Wanderung, sondern entspannen,\nBeine hochlegen und Spa\u00df haben. Naja, nicht so ganz. Es hat die ganze Nacht\ngeregnet und auch den gesamten Tag lang. Ich habe morgens Heike, Kerstin und\nRichard nach Biasca zum Bahnhof gefahren und dort wollte ich noch Email checken\nund das Tagebuch bearbeiten. In Bellinzone mussten die drei auf den Bus\numsteigen und dort ist ihnen aufgefallen, dass der Rucksack mit dem Geld und\nPapieren noch am Bahnhof in Biasca steht. Also haben sie mich angefunkt und er\nstand noch dort und ich habe den Rucksack dann noch schnell nach Bellinzone\ngebracht. Gegen 12Uhr war ich dann zur\u00fcck auf dem Campingplatz. Auf der Wiese\nstand jetzt cm tief das Wasser. Wenigstens war es nicht kalt und ich konnte barfu\u00df\nlaufen. Die Zelte bleiben ziemlich trocken bis auf eines. So haben wir dann den\nTag vertr\u00f6delt, W\u00e4sche gewaschen, Tischtennis gespielt und noch mit einigen\nHoll\u00e4ndern gesprochen. Erst am Abend lies der Regen nach, dann kam auch\nChristoph mit seinem Bus an. Er wird uns in der n\u00e4chsten Woche begleiten. In\nder Nacht regnete es wieder. Es war wirklich nass, \u00fcberall. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag 8.August:<\/strong>\nCamping Acquarossa \u2013 Faido Wanderung<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0666.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2385\" width=\"320\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0666.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0666-300x220.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0666-409x300.jpg 409w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Erst gegen 3Uhr morgens lie\u00df der Regen nach und endlich konnte ich den Zelteingang \u00f6ffnen um frische Luft ins Zelt zu lassen. Als ich aufgestanden bin gegen 6:30 konnte ich den Bergr\u00fccken sehen, \u00fcber den ich heute wandern m\u00f6chte. Ziemlich weit oben. Noch hingen viele dichte Wolken tief, aber es lichtete sich zusehends. Kurz nach 9Uhr konnten Christoph und ich aufbrechen. Martin und Mona wollten noch die Zelte trocknen lassen. Es ging relativ bald steil durch die Siedlungen den Berg hoch. Zugleich war es recht schw\u00fcl und die Sonne brannte schon ganz gut. Irgendwo hat die Shira einige Wespen, die am Weg waren vertrieben. Mir stach direkt eine ins Schienenbein und dem Christoph direkt durch den Socken am knapp \u00fcber den Kn\u00f6chel am oberen Stiefelschaft. Nach etwa 1 Stunde anstieg war der Wespenstich beim Christoph geschwollen und muss \u00fcber gebrannt haben. Er kehrte um zur\u00fcck zum Auto. Martin und Mona waren noch dort und haben auf ihn gewartet. So bin ich dann alleine \u00fcber den Pass auf 2140m gelaufen. Das waren etwa 1500m Anstieg. Die ersten 900m fast gerade hoch durch die besiedelten Regionen. Unten gab es noch viele Obstb\u00e4ume, dann sehr viel Haselnuss. Ab 1600m oberhalb des letzten Dorfes wurde es dann leichter und auch k\u00fchler. Die Vegetation \u00e4nderte sich zur alpinen Landschaft. Gegen 13:15 war ich dann oben auf dem Sattel. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0685.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2386\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0685.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0685-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0685-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dort lagerte eine Ziegenherde. Erst rannte sie auf Seite und dann haben sie sich alle um mich gelegt. Selbst Shira blieb ganz ruhig. Eine Pause mit etwa 40 Ziegen sehr am\u00fcsant. Gegen 14Uhr machte ich mich auf den Weg ins Tal nach Faido. Vorbei an Hausschweinen, eigentlich fast wie in Rum\u00e4nien. Auch der Wald war \u00e4hnlich. Ein paar Hirschspuren habe ich noch gefunden. Martin hat die Campingpl\u00e4tze f\u00fcr zu teuer gehalten und dann oberhalb von Faido ein Lagerplatz gefunden mit Genehmigung des Eigent\u00fcmers mit super Aussicht.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag 9.August:<\/strong> von\nFaido \u2013 All-Aqua<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2387\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0683.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0683-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0683-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ich hatte noch bis kurz vor Mitternacht am Computer gearbeitet und dann im Wagen geschlafen. Ich wusste, dass Christoph und ich heute nur eine relativ kurze Strecke mit dem Rad vor uns haben. Etwa 40km. W\u00e4hrend unserem Fr\u00fchst\u00fcck kam jemand angebraust und wollte sich aufregen, dass wir hier \u00fcbernachten. Martin hat ihm kurz erkl\u00e4rt wer uns die Erlaubnis gegeben hat, dann war alles klar. Als ich gerade unsere R\u00e4der herausnehmen wollte kam Christoph zu mir und hat mir erkl\u00e4rt, dass er soeben einen Anruf von zuhause bekommen hat und sofort aus privaten Gr\u00fcnden, die ich hier nicht weiter ausf\u00fchren m\u00f6chte, seinen Urlaub abbrechen muss. Schade, ich w\u00fcnsche ihm aber, dass alles gut geht. F\u00fcr mich bedeutet es, dass ich diese Woche die Radtouren alleine fahren werde.\u00a0 Also habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin nach Faido bergab gerollt. Ganz gem\u00fctlich bin ich dann bis Airolo gefahren. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0703.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2388\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0703.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0703-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0703-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von dort geht es durch den Gottard Tunnel oder \u00fcber den Pass. Auf einer Bank habe ich etwa 30min Pause gemacht, mir dann noch eine Schokolade gekauft und ein Nussgipferl und bin dann Richtung Nufenen Pass aufgebrochen. 2Km weiter kamen mir Martin und Mona entgegen und haben mir gesagt, dass sie einen guten Platz haben auf knapp \u00fcber 1600m H\u00f6he. Sie sind noch tanken gefahren. Damit wurde die Strecke doch nicht ganz so gem\u00fctlich wie gedacht, denn es ging noch ein gutes St\u00fcck hoch. Insgesamt etwa 1000m von Faido bis All-Aqua. Ich war gegen 14:30 oben. Dann fing es leicht an zu regnen und ein sehr k\u00fchler Wind pfiff durchs Tal. Martin hat den Nachmittag genutzt um selber eine kleine Wanderung zu machen und hat dabei auf seinem R\u00fcckweg 3 \u00c4lteren Leuten geholfen vom Berg abzusteigen. Die waren schon sehr ersch\u00f6pft. Sp\u00e4ter, als das Taxi noch immer nicht kam, hat er sie noch nach Ariolo gefahren. Am Abend sind wir dann Essen gegangen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch 10.August:<\/strong>\nWanderung \u00fcber den Nufenen Pass nach Ulrichen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0714.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2389\" width=\"320\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0714.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0714-300x190.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0714-473x300.jpg 473w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wieder ein sonniger Tag, wie im schweizer Radio angek\u00fcndigt. Mona wandert heute mit mir \u00fcber den Pass. Angegeben waren bis Ulrichen etwa 5:30h. Ein recht k\u00fchler Wind bl\u00e4st vom Pass herunter aber durch den Wald sind wir etwas gesch\u00fctzt. Ein super sch\u00f6ner Anstieg, leichter als gedacht und schon bald waren wir aus 2000m und schon begr\u00fc\u00dfen uns die Murmeltiere fast neben dem Weg. Gegen 11Uhr machen wir eine Pause und dabei entdecken wir eine Wieselfamilie. Einen konnte ich fotografieren wie er \u00fcber und zwischen den Steinen herumrennt. Die ganz kleinen hat nur Mona gesehen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0736.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2390\" width=\"320\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0736.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0736-300x213.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0736-422x300.jpg 422w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dann waren sie im Bau. Etwas weiter oben habe ich zwei G\u00e4msen gesehen, leider wurden sie von einer Familie, die von oben Abstieg vertrieben und ich konnte keine Bilder machen. Die Aussicht ist gewaltig und ich konnte die Berge sehen, die wir von Hinterrhein aus nicht \u00fcberqueren konnten. Viel Schnee, Eis und Gletscher. Jetzt wei\u00df ich warum dort kein normaler Wanderweg hin\u00fcber f\u00fchrt. Gegen 12:30 waren wir auf dem Sattel und haben einen windgesch\u00fctzten Pausenplatz gesucht. \u00dcbrigens ist hier alles voller Blaubeeren. Selbst der Abstieg war eher gem\u00fctlich, kaum lange steile Abschnitte und wir mussten mehrfach die Passtrasse \u00fcberqueren. F\u00fcr mich war es wieder interessant, dass wir zwar etliche K\u00fche gesehen haben bis auf \u00fcber 2000m H\u00f6he, aber keine Schafe. Die K\u00fche haben uns daf\u00fcr den Weg versperrt. F\u00fcr den ganzen Weg haben wir recht lange gebraucht, weil ich viele Tiere versucht habe zu fotografieren. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0773.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2391\" width=\"320\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0773.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0773-300x276.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0773-327x300.jpg 327w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wir kamen um die Ecke und da stand ein Murmeltier auf einem Stein, hat laut gewarnt und ich konnte sogar noch die Ohren von Shira ins Bild nehmen. Shira h\u00e4tte nur allzu gerne mal ein paar Murmeltiere verscheucht. Weiter unten, kurz vor Ulrichen gab es dann noch viele Himbeerstr\u00e4ucher. Heute sind wir wieder auf einem Campingplatz. Die n\u00e4chsten 3 Tage bin ich mit dem Rad unterwegs und jetzt ist es schon wieder 22Uhr. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag 11.August:<\/strong>\nvon Ulrichen bis nach Visp<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0812.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2392\" width=\"320\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0812.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0812-300x210.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0812-429x300.jpg 429w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ulrichen liegt auf etwa 1350m H\u00f6he. Es war allerdings die k\u00e4lteste Nacht bisher nur knapp 5\u00b0C. Da ich heute eine nur recht kurze Strecke fahre habe ich mir viel Zeit gelassen und beim Trocknen und Abbau der Zelte mitgeholfen. Au\u00dferdem habe ich das dienst\u00e4lteste Zelt impr\u00e4gniert, denn am Samstag bei dem heftigen Dauerregen war es doch nicht mehr ganz dicht. Es ist aber schon seit 2005 auf allen Expeditionen und anderen Aktivit\u00e4ten sozusagen im Dauereinsatz. Kurz vor 11Uhr bin ich dann losgefahren. Ein sch\u00f6ner Radweg zum Teil durch den Wald und dann wieder mit Panoramablick. Heute habe ich die erste Schafherde entdeckt, die sogar ordentlich abgez\u00e4unt war. Alle anderen Schafe werden oben auf den Almen sein. An einigen Infow\u00e4nden war vom WWF ein Aushang, dass es hier im Wallis Herdenschutzhunde gibt und wie man sich ihnen gegen\u00fcber verhalten soll. Die D\u00f6rfer sind wirklich wundersch\u00f6n, fast alle H\u00e4user aus Holz gebaut zum Teil \u00fcber 300 Jahre alt. Irgendwo hatte ich die Auswahl links oder rechts nach Brig zu fahren. Ich entschied mich f\u00fcr den linken Weg und habe dadurch einen Abstecher in die Berge gemacht. Nochmals musste ich auf \u00fcber 1300m ansteigen. Irgendwo in der vorletzten Kurve ging es dann endlich von der Stra\u00dfe runter. Steil! Auf einen alten R\u00f6merweg wie ich den Tafeln entnehmen konnte. Unterwegs traf ich einen Vater mit seiner Tochter und zwei Jungs, die viel Spa\u00df hatten, den steilen Schotterweg runter zufahren um dann mit einer 90\u00b0 Kurve auf die alte Steinbr\u00fccke einzubiegen auf der ich gerade stand. Nach dem R\u00f6merweg ging es dann stetig runter bis nach Brig entlang der Rh\u00f4ne. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0823.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2393\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0823.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0823-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0823-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Martin wartet an einem Pferdehof bei Visp auf den Bauer, um zu fragen ob wir dort auf der Wiese oder am Wegrand \u00fcbernachten d\u00fcrfen. Er kam gegen 15 Uhr und wir d\u00fcrfen f\u00fcr eine Nacht. Es ist deutlich w\u00e4rmer hier unten auf etwa 650m H\u00f6he. Selbst jetzt schreibe ich diesen Text im Campingstuhl im T-Shirt und kurzer Hose, die D\u00e4mmerung bricht herein gegen 21Uhr und der Mond steht \u00fcber den Bergen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag 12.August:<\/strong> von\nVisp nach Sion (Nax)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0831.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2396\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0831.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0831-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0831-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unser Schlafplatz neben den Pferdekoppeln war doch etwas laut. Eines der Pferde hat des \u00f6fteren gegen eine Holzwand getreten. Die heutige Strecke sollte eigentlich besonders einfach sein flach und insgesamt bis auf 550m runter. Etwa 45km, die k\u00f6nnte ich auch in 2 Stunden schaffen. Mit Martin habe ich abgesprochen, dass ich etwa 3-4 Stunden ben\u00f6tige und am Nachmittag noch 3-4 Stunden in den W\u00e4ldern um Sion wandern gehe. Ich bin also ganz gem\u00fctlich gefahren, habe diverse Fotos gemacht und beispielsweise bei einem Modellflugplatz zugeschaut wie jemand seinen Helikopter durch die Luft wirbeln l\u00e4sst. Es war heute nicht so hei\u00df wie gestern, aber es wurde best\u00e4ndig w\u00e4rmer und am Ende fuhr ich an lauter Obstplantagen insbesondere mit Aprikosen vorbei die hier im Wallis \u00fcberall angeboten werden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0864.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2394\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0864.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0864-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0864-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0866.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2395\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0866.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0866-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0866-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch die Vegetation hat sich ge\u00e4ndert. Die S\u00fcdh\u00e4nge der Berge sind deutlich trockener als die Nordh\u00e4nge. Bis nach Sion konnte ich \u00fcberwiegend an der Rhone entlangfahren. Manchmal durch sch\u00f6ne k\u00fchle Auenw\u00e4lder, manchmal durch Industrielandschaften. Als ich gegen 12Uhr in Sion ankam, hat mir Martin gesagt, dass beide Campingpl\u00e4tze bei Sion nicht toll sind und er nach Nax gefahren ist mit einer grandiosen Aussicht \u00fcber das Rhone Tal und Sion. Nun wurde aus der gem\u00fctlichen Radtour doch noch eine Herausforderung. Ich musste auf 1200m hochfahren, also fast 700m. Mit einigen Unterbrechungen wegen einiger SMS kam ich v\u00f6llig verschwitzt nach 1,5h oben an. Der Preis, die Aussicht und der Campingplatz sind die M\u00fche wert gewesen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag 13.August:<\/strong> von\nNax \u00fcber Martigny nach Bourg St. Pierre<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0897.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2397\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0897.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0897-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0897-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0880.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2400\" width=\"320\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0880.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0880-300x173.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0880-500x288.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nach einer gem\u00fctlichen Nacht im Tunnelzelt, meistens baue ich es ohne Innenzelt auf, konnte ich den Berg von gestern wieder runter fahren nach Sion. Auf den Graden mit \u00fcber 50 Sachen gings Talw\u00e4rts. Die Strecke von Sion bis Martigny entlang der Rhone ist fast eben. Eigentlich geht es sogar von 550m (Sion) auf etwa 460m runter. Vorbei an lauter Obstplantagen und Kieswerken. Dabei stelle ich mir vor, wie wohl Braunb\u00e4ren auf dieses Obstangebot reagieren w\u00fcrden, und die Waliser. Mit Martin und Mona wollte ich mich am Bahnhof treffen, um zu besprechen welchen Campingplatz wir \u00fcber das Wochenende nehmen. Mit dem Rad bin ich schnell zum Campingplatz nach Martigny gefahren. Der war aber teuer und nicht sch\u00f6n. Laut Karte sollte bei Sembrancher (etwa 730m H\u00f6he) noch einer sein. Also sind wir dort hochgefahren. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0167.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2398\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0167.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0167-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0167-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es stellte sich heraus, dass auch dieser Campingplatz ungeeignet ist. Nur Dauercamper. Also ist Martin nur mit dem Wagen bis zum h\u00f6chst gelegenen Campingplatz bei Bourg St. Pierre gefahren und hat den H\u00e4nger zun\u00e4chst bei mir stehen lassen. Der war ok, mit einem dicken Bernhardiner im Logo. Das bedeutet f\u00fcr mich jetzt noch 900m Anstieg mit dem Rad. St\u00f6hn, aber das hatte ich nicht anders gewollt. Ein hartes St\u00fcck Arbeit und voll in der Sonne. Mir lief der Schwei\u00df nur so herunter. Besonders unangenehm, nach einer 5min Pause, die ich etwa alle 200 H\u00f6henmeter eingelegt habe den Helm mit den Nassen Polsterstreifen aufzusetzen. Schlussendlich war es geschafft. Insgesamt bin ich heute 86km gefahren. Es war bisher der anstrengendste Tag der Expedition. Morgen kann ich mich erholen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 14.August:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2401\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0914.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0914-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0914-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Erst gegen 7:30 bin ich\naufgestanden. Jetzt ist Shira auch wirklich l\u00e4ufig. Wie ich es mir ausgerechnet\nhatte. Ein Gl\u00fcck, dass wir ab Montag am Wandern sind. Dann ist es leichter.\nKathrin und J\u00fcrgen, haben sich f\u00fcr diese Woche absagen m\u00fcssen wegen einem\nh\u00e4uslichen Unfall mit Knochenbr\u00fcchen. Ich w\u00fcnsche J\u00fcrgen hier nochmals gute\nGenesung. Vielleicht funktioniert es 2012. Das bedeutet es werden in der\nfolgenden Woche nur 3 anstatt 5 Teilnehmer dabei sein. Ute, Ludwig und Elke.\nAlle sind schon da und ich hole sie um 10:30 am Bahnhof in Martigny ab. Heute\nsoll es wieder regnen. Jetzt ist es 10 Uhr und die dunklen Wolken kommen schon\nangerollt. Mittlerweile ist es 21:15. Alle sind angekommen und wir hatten schon\nviel Spa\u00df oben auf dem Campingplatz. Nur ein relativ kurzer Regenschauer am Tag\nohne dem angek\u00fcndigten Gewitter. Doch jetzt beginnt es wieder zu regnen. Ich\nversschwinde jetzt auch gleich im Bett. Es kann etwas dauern bis ich in Italien\nund Frankreich zu einer neuen SIM Karte f\u00fcr meinen USB Surfstick komme um das\nTagebuch weiterzuf\u00fchren.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag 15.August:<\/strong> von\nSt. Pierre \u00fcber den St. Bernard Pass nach St. Oyen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0927.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2402\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0927.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0927-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0927-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Nacht fing es an zu regnen bis in den Morgen. P\u00fcnktlich um 9Uhr waren wir soweit fertig. Die nassen Zelte waren eingepackt und wir marschierten im leichten Regen los. Ein sch\u00f6ner Weg der uns in etwa 5 Stunden zum Pass gef\u00fchrt hat. Zwischendurch immer mit einigen heftigen Regenschauer. Ich hatte meinen gro\u00dfen Regenschirm dabei und blieb eigentlich v\u00f6llig trocken. Dann schien wieder die Sonne und es war sofort warm. Am Pass waren ein See und alte Steinh\u00e4user mit Gastronomie, Souvenirgesch\u00e4ften und ein Museum. Dort haben wir pausiert. Gegen 14Uhr haben wir dann die Grenze nach Italien \u00fcberschritten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0968.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2404\" width=\"320\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0968.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0968-300x243.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0968-370x300.jpg 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Jetzt sind wir im Prinzip in der Wolfsregion der italienischen Alpen. Beim Abstieg haben wir dann auch die erste gr\u00f6\u00dfere Schafherde gesehen, mit Sch\u00e4fern und Eseln. Sie war zu weit unter uns, um mehr erkennen zu k\u00f6nnen. Auf dem Abstieg haben wir in der Felsregion auch ein Bein von einem Reh gefunden. Keine Ahnung woher das kam. Die Murmeltiere pfeifen schon die ganze Zeit, waren aber scher zu sehen. Der Abstieg von 2450m bis auf etwa 1400m runter zog sich lange hin. Dabei haben wir im Tal die D\u00f6rfer durchquert. Erst gegen 18:30 waren wir dann am Lager. Martin und Mona hatten liebenswerter weise schon alles aufgebaut und das Essen war auch schon fast fertig. Ein Nudelsalat mit Thunfisch und Gurke. Sehr k\u00f6stlich. Heute war in Italien ein Feiertag und alle Gesch\u00e4fte waren geschlossen in den D\u00f6rfern. Wir sind jetzt im Aostatal. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag 16.August:<\/strong> von\nSt.Oyen nach Sarre westlich von Aosta<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0981.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2405\" width=\"320\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0981.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0981-300x271.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0981-332x300.jpg 332w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es ist jetzt 7:45 und schon Mittwoch. Gestern Abend war ich schlicht zu m\u00fcde, um noch einen klaren Gedanken zu fassen. Wir kamen erst nach 20 Uhr am Campingplatz an. Das sind mindestens 3 Stunden zu l\u00e4nger als vorgesehen. Entsprechend m\u00fcde sind alle und entsprechend anstrengend war die Tour. Ich hatte die tolle Idee, anstatt \u00fcber den Sattel nach Runaz zu laufen sind wir im Bogen um den Berg gelaufen nach Sarre. Ich fand eine Querung durch den Wald interessanter als \u00fcber den 2500m hohen Sattel. So war es im Prinzip auch, aber der Weg war schwer zu finden und wir brauchten extrem viel Zeit, um durch das Wegegewirr den richtigen Pfad zu finden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0992.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2406\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0992.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0992-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0992-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2407\" width=\"320\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1001.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1001-300x210.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1001-430x300.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wir haben ein lebendes Reh gesehen und ein totes Reh, ein Jungtier. Auf 2000m H\u00f6he sind wir durch einen lichten L\u00e4rchenwald gewandert. Wie ein Fehenwald. Der Abstieg von 1900m auch 600m war steil, ger\u00f6llig und Fu\u00dfmordend und dauerte dadurch ebenfalls lang. Die Landschaft, die wir durchquert hatten war daf\u00fcr abwechslungsreich und sehr sch\u00f6n. Abgesehen davon, dass der Abstieg schwierig war, sind es auch die Stunden die man unterwegs in den Schuhen ist, die dann erm\u00fcdend werden. Wenn die Fu\u00dfmuskulatur m\u00fcde wird, wird das Wandern eine Qual. Zum Zweiten k\u00f6nnen wir die Wanderung zum Startpunkt f\u00fcr die Biwaktour nicht laufen, weil es von Sarre zu weit ist mit \u00fcber 30km. Folglich werden wir heute einen Ruhetag einlegen und ins Tal fahren. Ich nehme vielleicht doch das Rad, allerdings muss ich dann bis auf 1900m H\u00f6he radeln.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch 17.August:<\/strong> von\nSarre nach Camping Gran Paradiso<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0212.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2408\" width=\"320\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0212.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0212-300x227.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0212-397x300.jpg 397w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>So war es auch, ich bin mit dem Rad vorgefahren allerdings nur bis auf etwa 1800m H\u00f6he. Das ging eigentlich relativ gut, aber ich war ja auch ausgeruht. Unterwegs habe ich Hinweisschilder gefunden, die auf eine Wolfsausstellung vom Nationalpark Gran Paradiso hinweisen. Einige Esel und ein Pferd waren mit einem Elektrozaun gesichert und dahinter war eine Ziegenherde sowohl von einem Sch\u00e4fer als auch von mehreren Hunden bewacht. In der Nacht mit einem Elektrozaun gesch\u00fctzt. Auf dem Campingplatz habe ich gefragt ob es hier W\u00f6lfe gibt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0245.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2409\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0245.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0245-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_0245-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es gibt W\u00f6lfe und die Betreiberin hat einmal im Winter einen Luchs gesehen. Davon hat sie ganz stolz erz\u00e4hlt. Es schien, dass man sich der touristischen Attraktivit\u00e4t der W\u00f6lfe und Luchse durchaus bewusst ist und eine negative Einstellung konnte ich nicht feststellen. Gran Paradiso ist eine absolute Tourismusregion. Die Italiener scheinen keine nennenswerten Probleme zwischen Tourismus und W\u00f6lfe zu erkennen. Den restlichen Tag haben wir am Campingplatz verbracht und jeder ist nach eigener Laune spazieren gegangen. Mittlerweile haben wir uns alle eingelebt und die Abendessen sind meistens besonders kreativ und lecker. Heute gab es erst Tomatenbrot mit Zwiebeln danach Salzkartoffeln mit ged\u00fcnstetem Lauch und Pilzen in einer Rahmso\u00dfe. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag 18.August:<\/strong>\nGran Paradiso<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1042.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2410\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1042.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1042-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1042-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gestern Abend habe ich noch einen Blick auf eine andere Wanderkarte werfen k\u00f6nnen. Dort war die Passage \u00fcber den Pass, den ich mit der Gruppe vorhatte als Gletscher\u00fcberquerung und Klettersteig eingetragen. Nach einer Besprechung der neuen Informationen mit der Gruppe habe ich mich dazu entschieden, dass mir das Risiko zu gro\u00df ist diese 2 t\u00e4gige Tour nach Frankreich \u00fcber den 3000m hohen Pass zu riskieren. Also folgte eine Plan\u00e4nderung und wir sind heute mit einer Tagestour alle zusammen bis zu den Seen auf 2500m H\u00f6he gewandert und wieder zur\u00fcck. Morgen schauen wir uns den Berg von der anderen Seite an, dort wo wir normalerweise wieder heruntergekommen w\u00e4ren. Monas Vorschlag war heute schon um 8:30 zu starten. Wir mussten auf 2300m Ansteigen in ein wundersch\u00f6nes Hochtal. Diesem Tal sind wir dann gefolgt bis zur Mittagspause. Unterwegs haben wir wie \u00fcblich die Murmeltiere geh\u00f6rt und gesehen, aber diesmal auch eine kleine Gruppe mit G\u00e4msen mit 2 Jungtieren. Das Wetter war sehr sonnig, allerdings zogen sich hinten im Talkessel, dort wo wir urspr\u00fcnglich unser Biwakcamp eingerichtet h\u00e4tten am (Lago Serru) dunkle Wolken auf. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1096.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2411\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1096.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1096-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1096-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am See (Lago Laghi) hatten wir unsere Mittagspause und Mona und ich sind Barfu\u00df ins Wasser. \u00dcberraschend warm. Hier oben gibt es mindestens 9 Seen. Auch der R\u00fcckweg war locker und sch\u00f6n. Am Campingplatz angekommen grollte es und kurz darauf gab es ein Gewitter mit heftigem Regen. Martin, Mona und ich haben noch am Kicker gespielt und Tischtennis, auch mit einigen italienischen Jungs. Wegen dem Regen haben wir dann im Lokal ein Sandwich gegessen. Ich finde es sehr spannend die Wolfsregionen hier mit den Wolfsregionen in den Karpaten zu vergleichen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1127.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2412\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1127.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1127-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1127-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dazu werde ich aber noch einen eigenen Bericht schreiben. Ach ja, wir haben eine Gruppe von Raben gesehen am Hang die wohl einen Kadaver gefunden haben. Es war aber zu weit weg, um es zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die heutige Wanderung hat mir gezeigt, dass sich W\u00f6lfe hier auf \u00fcber 2000m zwischen den Felsen und Steinen fast unsichtbar w\u00e4ren und es w\u00e4re nicht zu steil. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag 19.August:<\/strong> Gran\nParadiso nach Val-d&#8217;Iser (mit dem Auto)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1143.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2413\" width=\"320\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1143.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1143-300x214.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1143-420x300.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Sehr schlecht habe ich geschlafen im Auto. Der Boden war nach dem Regen so nass und voller Nadeln, dass ich keine Lust hatte dort jetzt auf meiner Isomatte zu liegen. V\u00f6lligen M\u00fcll habe ich getr\u00e4umt. Vielleicht auch deswegen, weil ich unzufrieden damit bin nicht \u00fcber die Berge zu laufen, sondern drum herum fahren zu m\u00fcssen. \u00dcber 3 Stunden haben wir gebraucht. An der Grenze von Italien nach Frankreich auf 2200m H\u00f6he haben wir eine Pause eingelegt. Mein Bus muss ganz sch\u00f6n arbeiten, um mit dem vollen H\u00e4nger und allen Leuten die P\u00e4sse rauf zu fahren. In Frankreich wollten wir noch etwas einkaufen. Doch die Gesch\u00e4fte machen erst um 15:00 auf. Also haben wir kurz hinter Val-d&#8217;Iser (ein v\u00f6lliges wenig sch\u00f6nes Touristendorf) nochmals eine Pause eingelegt und besprochen was wir jetzt am Nachmittag machen. Utes H\u00fcndin, Lilly war nicht angeleint und ist quer \u00fcber die Stra\u00dfe gerannt hinter einem Murmeltier her. Ein Gl\u00fcck, es ist nichts geschehen. Ich w\u00e4re gerne \u00fcber die Berge weitergewandert und h\u00e4tte irgendwo \u00fcbernachtet. Wir haben uns entschieden den Wanderweg, den wir eigentlich von Italien heruntergekommen w\u00e4ren hoch zulaufen und dann auf dem Parkplatz zu \u00fcbernachten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1157.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2414\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1157.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1157-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1157-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Leider sind wir nicht weit gekommen, denn wir waren im Nationalpark De La Vanoise und ein Ranger hielt uns an und hat erkl\u00e4rt, dass Hunde nicht erlaubt sind, auch nicht an der Leine. Also sind wir zur\u00fcck. Der Ranger hat aber noch erkl\u00e4rt, dass manchmal auch Wolfsspuren gesichtet werden. Auf Stein sind Wolfsspuren nur schwer zu finden. Ich denke, dass die gelegentlich dieses Gebiet durchqueren werden. Wir konnten bis zum Gran Motte ein 3800m Hoher Berg mit Gletscher hin\u00fcberschauen.\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag 20.August:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1166.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2416\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1166.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1166-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1166-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der letzte Tag dieser Woche. Die Nacht unter freiem Himmel mit Tarp oder ohne haben alle als sehr sch\u00f6n empfunden, obwohl wir eigentlich auf einem Parkplatz waren. Wegen der klaren Luft und dem Mondschein war es ziemlich hell und man konnte auch in der Nacht die dunklen Schemen der Berge sehen. Gegen 9Uhr sind wir dann aufgebrochen auf einem Wanderweg parallel zur Stra\u00dfe bis zum Pass auf 2760m H\u00f6he. Der erste Abschnitt war noch sehr nett und sch\u00f6n, bis zu den Pferden mit Fohlen, die wir getroffen haben. Eines der Fohlen hatte eine Augenentz\u00fcndung. W\u00f6lfe sind durchaus in der Lage auch Pferde, insbesondere Fohlen anzugreifen. Pferde als Fluchttiere verteidigen zwar ihren Fohlen, doch W\u00f6lfe k\u00f6nnen Erfolg haben, wenn sie fliehen oder in Panik geraten. Das ist bei Pferden ja nicht so schwer zu erreichen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1182.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2418\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1182.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1182-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1182-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Rest des Weges war im Prinzip eine Skipiste und war mit Masten und anderen Infrastrukturen v\u00f6llig verunstaltet. Val-d&#8217;Iser ist auf dieser Expedition der bisher schrecklichste Ort mit der zerst\u00f6rten Berglandschaft drum herum. Die Murmeltiere waren allerdings allgegenw\u00e4rtig. Kurz nach 12Uhr waren wir auf dem Sattel. Martin und Mona haben schon gewartet. Der Blick auf die n\u00e4chsten Berge mit Schneefeldern und Gletscherresten war nach der Skipistenw\u00fcste zuerst grandios. Erst bei der Abfahrt ist Tal \u00fcber Tralenta wurde es sch\u00f6ner und richtig lieblich bis nach Lanslevillard. Nach einer l\u00e4ngeren Pause auf dem Sattel und einem Gespr\u00e4ch mit einem deutschen Radfahrer, der vor 3 Wochen noch in Hamburg mit dem Rad war, ging es weiter. F\u00fcr mich mit dem Rad alle anderen sind mit dem Auto gefahren. F\u00fcr den Expeditionsbus und den H\u00e4nger haben sich mehrere interessiert, insbesondere die Motoradfahrer. Jetzt ging es von 2760m zun\u00e4chst 1000m runter. Mit dem Bike bin ich deutlich schneller als Martin mit dem Bus. Das hat richtig Spa\u00df gemacht. Ziel ist der Campingplatz in Lanslevillard. Zum Abendessen gab es ged\u00fcnsteten Lauch in Rahmso\u00dfe mit Thunfisch und Spaghetti. Laut einem Holl\u00e4nder war es heute der w\u00e4rmste Tag in Frankreich. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 21.August:<\/strong>\nRuhetag<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2419\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1200.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1200-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1200-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ute, Elke und Ludwig hat\nMartin gegen 8:30 zum Bahnhof nach Modane gefahren. Es wurde wieder sehr warm\nund ich war ausgesprochen m\u00fcde heute. Also habe ich mich in meinem Stuhl\ngesetzt und versucht etwas zu schlafen und zu relaxen. Mona hat ihre W\u00e4sche\ngewaschen und \u00fcber den Zaun geh\u00e4ngt. Als Martin wieder zur\u00fcck war habe den\nWagen sauber gemacht. Und ansonsten haben wir gelesen oder einfach nichts\ngetan. Gegen 18:30 bin ich nach Modane gefahren und habe Hieronymus, unseren\nStudenten f\u00fcr die kommende Woche abgeholt. Etwa um 20:15 waren wir zur\u00fcck und seine\nPizza essen gegangen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag 22.August:<\/strong> von\nLanslevillard zum Stausee Lac du Mont Cenis<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kopie-von-IMG_1244-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2420\" width=\"320\" height=\"171\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zu dritt, Mona, Hieronymus und\nich sind wir auf eine zwei t\u00e4gige Tour mit kompletter Ausr\u00fcstung aufgebrochen.\nEs ist sehr warm und wir mussten praktisch 400m auf einer Skipiste geradewegs\nhochwandern. Das war der Wanderweg und ziemlich schlecht gekennzeichnet als\nsolcher. Das sollte f\u00fcr heute die einzige wirkliche Steigung sein. Gerade als\nwir oben angekommen sind und Pause machen wollten, kam Martin vorbei mit dem\nWagen. Es waren noch etwa 15min bis wir den Stausee sehen konnten. Wow ein\nunglaubliches blau, teilweise t\u00fcrkis. Wir folgten dem Weg westlich um den\nStausee. Der Wanderweg f\u00fchrte \u00fcber mehrere Rinderweiden alle mit einer. Elektrolitze\ngesichert. Trotz Wanderstock, mit dem ich Draht anhob, hat es mir voll in den\nArm geschlagen, als ich mit dem Knie den Boden ber\u00fchrt habe. Strom war also\ndrauf. Schon gegen 15Uhr haben wir direkt am See einen Platz gefunden f\u00fcr unser\nBiwaklager an einem Bach. So hatten wir auch Trinkwasser. Wir sind auf 2000m\nH\u00f6he und ringsherum sind hohe Berge. Trotzdem sind viele B\u00e4che ausgetrocknet.\nDunkle Wolken zogen auf und ein Gewitter zog in der Ferne vorbei. Aber mehr als\nein paar Regentropfen kamen nicht runter. Beim Vorbereiten des Abendessens viel\nMona auf, dass wir 2 Salami und 4 d\u00fcnne Salami dabeihatten und nur einen K\u00e4se.\nSie ist vor Lachen fast aus dem Tarp gepurzelt. Hieronymus hatte ein Kartenspiel\ndabei. So haben wir dann bis in die Dunkelheit Skat gespielt. Als alles Klamm\nwurde haben wir uns in unsere Schlafs\u00e4cke verkrochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag 23.August:<\/strong> vom\nStausee nach Susa (Italien)<\/p>\n\n\n\n<p>Es war zum Teil nebelig in der\nNacht und der Tau tropfte gegen Morgen vom Tarp auf unsere Schlafs\u00e4cke. Doch\ngegen 8Uhr kam die Sonne raus und trocknete alles rasch. Jetzt wollten wir um\nden Stausee gehen und einen Weg bis nach Susa runter finden. Wie es hier so\n\u00fcblich zu sein scheint sind auf den Wanderkarten von Frankreich die\nitalienischen Wege kaum eingezeichnet und umgekehrt. Nur die Stra\u00dfen waren\nvorhanden aber kaum Wanderwege. Die Murmeltiere sind zum Teil sehr dicht am\nWeg. Der Erste Teil des Abstiegs war sehr sch\u00f6n und gelegentlich habe ich im\ntrockenen Sand Spuren von Rehen und sp\u00e4ter im Wald auch von Hirschen gefunden.\nDas wir ein echtes Kunstst\u00fcck hier auf diesen harten und trockenen B\u00f6den\n\u00fcberhaupt Spuren sind finden, erste recht die von W\u00f6lfen. Ab der Grenze mussten\nwir auf der Stra\u00dfe gehen, was wirklich unangenehm ist. Also wollten wir\nversuchen ob die ganz schwach eingezeichneten Wege auf der Karte uns irgendwie\ndurch den Wald zumindest zum Teil nach unten bringen. Auf der Stra\u00dfe w\u00e4ren es\nnoch etwa 10km bis zum Treffpunkt mit Martin gewesen. Der hat sich abgem\u00fcht\neinen Lagerplatz zu finden. Einen Campingplatz gab es gar nicht. Wir sind dann\nalso von der Stra\u00dfe runter auf einen befestigten Weg abgebogen. Haben einen Bew\u00e4sserungskanal\ngefunden, dem wir folgen wollten. Nachdem wir an einem gottverlassenen Bauernhof\nvorbei waren mussten wir an einem Wasserfall und \u00fcber Nasse Steinplatten\nvorbei. Laut meiner Karte sollte der Kanal praktisch am Ende auf einen Pfad\nsto\u00dfen. Doch wir kamen in einen steilen Wald. Am Kanal, der pl\u00f6tzlich steil\nnach unten ging konnte man nicht mehr laufen. Also haben wir versucht quer\ndurch den Wald die steilen Stellen zu umgehen. Spuren, die im Zickzack runter\ngehen waren sichtbar. Doch mit den schweren Rucks\u00e4cken kam bald das Ende und\nmir wurde es zu kritisch und schwierig. Also alles wieder zur\u00fcck. Monas Kr\u00e4fte\nnicht mehr ganz frisch. Nach dieser Wildnisaktion und erfolglosem Abstieg,\nhatten wir keine Lust die Stra\u00dfe zu laufen. Martin hat uns abgeholt und zu\nseinem \u00dcbernachtungsplatz gebracht, etwa 5km westlich von Susa, auf einer\nObstbaumwiese.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch 24.August:<\/strong> von\nSusa nach les Iscles<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist wieder Radwandern\nangesagt. Am Anfang denke ich immer, sch\u00f6n jetzt mal wieder gem\u00fctlich\nRadfahren. Doch dieses Gef\u00fchl verliert sich bei mir immer schon nach 10km. Es\nmacht Spa\u00df aber nicht gem\u00fctlich. Hieronymus und ich sind also los und hatten\netwa 85km vor uns mit einem Pass \u00fcber 1850m H\u00f6he, der Grenze von Italien nach\nFrankreich. Es war wieder br\u00fctend hei\u00df.&nbsp;\nDie gesamte Strecke mussten wir auf der Stra\u00dfe fahren, leider mit recht\nviel Verkehr. Hieronymus ist es gew\u00f6hnt viel mit dem Rad zu fahren, auch lange\nDistanzen \u00fcber 100km. Ich brauchte zun\u00e4chst die erste Stunde, bei der wir\ngleich mal von 700m auf \u00fcber 1100m ansteigen mussten um \u00fcberhaupt warm zu\nwerden. Mir brannten die Oberschenkel und ich habe tats\u00e4chlich noch die letzte\nWoche gesp\u00fcrt. Doch mit der Zeit ging es immer besser. Hieronymus hat dann\nirgendwann festgestellt, dass der Unterschied zwischen Bergfahren und relativ\nflach fahren doch erheblich ist, zumal er noch nicht auf die H\u00f6henluft\neingestellt war. Gegen Mittag waren wir auf dem Pass. Unsch\u00f6nes Touristennest.\nDann kam die Abfahrt. Anfangs noch toll, doch kaum waren wir unten hatten wir\nmit sehr starkem Gegenwind zu k\u00e4mpfen. Das war fast so anstrengend wie vorher\nden Pass hochzufahren. Kurz nach 15Uhr waren wir dann am Campingplatz les\nIscles angekommen. Hier sitze ich nun im Cafe, trinke eine Cola um ein Passwort\nf\u00fcr den Internetzugang zu bekommen.&nbsp;\nMorgen steht wieder eine zweit\u00e4gige Tour an. Die Vegetation ist hier\nsehr mediterran und trocken.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag 25.August:<\/strong> Les Iscles \u2013 Col de Vars<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten beide Tage wollen\nHieronymus und ich mit dem Tarp in den Bergen \u00fcbernachten. Weil es so warm und\nschw\u00fcl war und Martin mit dem Bus praktisch parallel zu unserer Wanderstrecke\nfahren musste \u00fcber den Pass, haben wir einen Treffpunkt bei Vars vereinbart.\nVon dort wollen wir dann mit dem schweren Rucksack weiter. Bis dahin mit\nTagesrucksack. Die Talebene vom Campingplatz bis Guillestre haben wir mit dem\nAuto \u00fcberbr\u00fcckt. Zun\u00e4chst mussten wir den Einstieg auf unseren Wanderweg\nfinden. Dann ging es die meiste Zeit durch einen Wald. Erst um eine Schlucht\nund dann im Zickzack fast bis nach Risoul. Immer wieder mit einer \u00dcbersicht\n\u00fcber das Tal von der gestrigen Radtour. Der Waldboden wirkt sehr trocken, fast\nohne Humusschicht und steinig. Trotzdem haben wir Wildwechsel gefunden und auch\neinige Spuren von Rehen, aufgew\u00fchlte stellen die ich so nur von Wildschweinen\nkenne und Hirschspuren. Allerdings scheinen die Hirsche hier etwas kleiner zu\nsein. Nach dem Zickzackkurs bis auf etwa 1600m ging es \u00fcber alte nur noch wenig\ngenutzte Almwiesen. Schaf und Rinderspuren wiesen auf die Haustiere hin.\nAllerdings nicht sehr viele. Fast schon in Vars angekommen haben wir dann auf\n1900m die v\u00f6llig ungesch\u00fctzte kleine Schafherde gefunden, die im Schatten unter\nden B\u00e4umen ruhte. Nach Vars mussten wir absteigen und haben Martin und Mona am\nOrtsausgang gefunden. Nach einer l\u00e4ngeren Pause und einen Regenschauer haben\nwir dann unsere Sache gepackt und sind noch auf 2200m gestiegen, um dort an\neinem Bachlauf unterhalb einer Felswand zu biwakieren. Es kamen immer wieder\nleichte Regenschauer und ein kr\u00e4ftiger Wind blies talw\u00e4rts. Im Schotter\noberhalb von konnten wir 9 Gemsen beobachten und in der letzten Thermik einen\nAdler kreisen sehen. Ein Gewitter war in der Ferne zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag 26.August:<\/strong> von\nCol de Vars nach Gleizolles<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bleiben von weiterem Regen\nund Gewitter in der Nacht verschont. Eigentlich fast schade. Das ist immer ein\nspannendes Erlebnis unterm Tarp in den Bergen. Es war aber sehr k\u00fchl, und\nHieronymus h\u00fcpfte von einem zum anderen Bein irgendwie. Gegen 7:30 war alles\nverpackt und wir sind zum Sattel Col de Vars abgestiegen. Dort haben Martin und\nMona \u00fcbernachtet und das Fr\u00fchst\u00fcck schon vorbereitet. Endlich mal ein sch\u00f6ner\n\u00dcbergang der nicht touristisch v\u00f6llig verhunzt ist. Von hier sind wir dann mit\ndem Tagesrucksack den Berg runter gelaufen. Das sind etwa 17km und ich hatte\ndas Gef\u00fchl, dass es ein recht einfacher Weg sein wird. Zun\u00e4chst \u00fcber die Wiesen\ndirekt runter ins n\u00e4chste Dorf und dann einer Forststra\u00dfe folgend bis zum\nTagesziel. Auch heute haben wir Spuren von Rehen gefunden, an sandigen Stellen\nder Forststra\u00dfe. Martin hat einen m\u00f6glichen Biwakplatz f\u00fcr uns alle gefunden am\nBach. Doch es war sehr steinig, der Bach war begradigt und befestigt und\nirgendwie nicht so sch\u00f6n. Hieronymus und ich waren gegen 13 Uhr an diesem\nPlatz. Weil der Campingplatz nicht weit weg war, habe ich nach der Mittagspause\ndas Rad genommen und habe es mir angeschaut. Sehr viel besser und fast leer.\nWir sind also auf den Campingplatz umgezogen direkt unterhalb von Fort de\nTournoux, einer alten Festungsanlage, die von unten bis oben in den Berg\ngearbeitet ist. Die Betreiber des Campingplatzes haben mir best\u00e4tigt, dass es\nhier W\u00f6lfe gibt und die Sch\u00e4fer diese nicht sehr m\u00f6gen, weil die W\u00f6lfe die\nSchafe fressen. Ansonsten scheinen die W\u00f6lfe den Leuten eher egal zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag 27.August:<\/strong>\nGleizolles nach Vinado<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Zelt hatte ich ohne Plane\naufgebaut. Mit dem alten Swallow Marmotzelt geht es gut und es ist sehr luftig\nich kann direkt die Sterne sehen. Doch in dieser Nach fing es an zu regnen.\nAlso musste ich gegen 1:30 aus dem Zelt und doch die Zeltplane spannen, um\ntrocken zu bleiben. Am Morgen war es noch k\u00e4lter und feucht. Etwa 8\u00b0 empfunden\nwie 4\u00b0C. Selbst ich musste dann eine warme Jacke \u00fcberziehen. Wir wollten\neigentlich warten bis die Sonne unseren Platz erreichen w\u00fcrde, doch es dauerte\nlange. So sind Hieronymus und ich dann mit dem Rad losgefahren um irgendwie\nwarm zu werden. Wir mussten jetzt \u00fcber 17km von 1250m auf 1980m hochfahren. Eine\nnicht sehr steile Stra\u00dfe. Doch bei der kalten Muskulatur brauche ich meine Zeit,\num auf Arbeitstemperatur zu kommen mit dem Rad. Hieronymus ist gleich\nlosged\u00fcst. Ich war erst ab etwa 1700m warm genug, um das Tempo zu erh\u00f6hen.\nFolglich musste Hieronymus bei sehr kaltem Wind oben auf dem Kamm Colle de\nMaddalena gut 10min auf mich warten. Und es war richtig kalt. Hieronymus habe\nich gleich runter geschickt. Er soll in einem Dorf weiter unten warten, dort wo\nes w\u00e4rmer ist. Ich wollte noch einige Aufnahmen mache. Das war leichter gesagt\nals getan, denn obwohl kein W\u00f6lkchen am Himmel war habe ich bei jedem Stopp\nwirklich gefroren. Die Abfahrt war zwar toll, aber bei einer Tunneldurchfahrt\nwar ich echt am Schlottern und hoffte auf jedes bisschen Sonne. Ganz anders als\nsonst, dann waren wir immer froh im Schatten fahren zu k\u00f6nnen. Oben am Kamm\nhabe ich die erste Schafherde mit Sch\u00e4fer und H\u00fctehunden gesehen. Allerdings\nkonnte ich keine Schutzhunde feststellen. Wir sind jetzt wieder in Italien im\nPiemont. Auch hier gibt es W\u00f6lfe und der Nationalpark Mercantour ebenfalls mit\nW\u00f6lfen ist praktisch neben an auf franz\u00f6sischer Seite. Gegen 13:30 waren wir in\nVinadio. Hier steht ebenfalls eine riesige Burganlage, praktisch das ganze\nDorf. Daneben der einfache, aber gro\u00dfe Campingplatz mit Hanglage, direkt am\nBach.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 28.August:<\/strong>\nRuhetag<\/p>\n\n\n\n<p>Gleich morgens um 7:30 als ich\naufgestanden bin finde ich ein sch\u00f6nes Fotomotiv. Eine Libelle, die die Nacht\nan meinem Expeditionsbus verbracht hat und auf die ersten Sonnenstrahlen\nwartet. Viele Italiener sind um uns herum, die meisten mit einem Wohnmobil und\ngenie\u00dfen den warmen Tag mit einem Campingplatz weitem Grillgeruch. Hieronymus\nhabe ich um 9Uhr nach Borgo San Dalmazzo zum Bahnhof gebracht. Als ich\nzur\u00fcckkam fuhr eine Oldtimerrally am Campingplatz vorbei, leider habe ich\nverpasst die sch\u00f6nsten alten Autos zu fotografieren. So d\u00f6sten wir den\nNachmittag herum und machten einfach nichts und ein wenig im Buch lesen. Gegen\n16Uhr wurde ich dann unruhig und musste irgendetwas arbeiten. Also baute ich\ndas Tunnelzelt auf. Irgendwann kamen dann Dajana, Martin und deren Mirra auf.\nSie sind mit dem Wagen gekommen. Gegen 18Uhr wollte ich losfahren und die\nCarmen vom Bahnhof abholen. Auf dem Weg zum Bahnhof rief sie mich an und\nmeinte, dass es keine Verbindung von Cuneo nach Borgo San Dalmazzo gibt. Also\nbin ich direkt nach Cuneo gefahren, dass etwa 10km weiter war. Bis wir zur\u00fcck\nwaren wurde es schon etwas d\u00e4mmerig. Das Licht reichte noch f\u00fcr das Abendessen.\nAbends bin ich dann noch zum Internethotspot ins Dorf gelaufen und wollte das\nTagebuch verschicken. Bl\u00f6d, ich hatte den USB Stick vergessen wo alles drauf\nist und konnte nur die Bilder schon mal hochladen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag 29.August:<\/strong> von\nVinadio zum See auf 2160m H\u00f6he Biwak<\/p>\n\n\n\n<p>Heute bin ich fr\u00fch\naufgestanden, um nochmals zum Internethotspot zu kommen und diesmal die\nB\u00fcroarbeit zu erledigen. Ein strahlend blauer Himmel. Es wird warm werden. Dann\nmussten wir alles packen, denn es steht eine zweit\u00e4gige Tour mit Biwakcamp au\ndem Plan. Wir stehen zudem vor dem Problem, dass wir eigentlich von Italien\nnach Frankreich wandern und in Frankreich den Nationalpark Mercantour\ndurchqueren. Doch Hunde sind dort absolut verboten. Also habe ich Alternativen\nausgesucht, die wir besprechen und planen m\u00fcssen. Martin muss am n\u00e4chsten Tag\nin jeden Fall auf dem Sattel Col de Lombarde auf uns warten. Wir sind dann\nzun\u00e4chst mit vollem Gep\u00e4ck und zwei Hunden nach Partolungo und ins wenig\nbefahrene Tal gelaufen bis auf 1600m hoch. Dort haben wir dann bis 15:20 pausiert,\num die Hitze etwas abzuwarten. Dann ging es im G\u00e4nsemarsch wie angeschrieben 2\nStunden steil durch einen Wald hoch. Im oberen Teil standen nur noch wenige\nB\u00e4ume. Dann kam der kleine See. Alle glaubten wir m\u00fcssen noch weiter, doch hier\nwollten ich \u00fcbernachten. Die Murmeltiere haben uns gleich begr\u00fc\u00dft und am\nhinteren Ende sind 2 G\u00e4msen gem\u00fctlich durchs Talende gelaufen. Wir haben erst\neine Weile nur ruhig gestanden und beobachtet und die Stimmung aufgenommen.\nDann haben wir einen Lagerplatz gesucht, was nicht so einfach. Das Tarp\naufgebaut und langsam das Abendessen zubereitet. Dajana ist noch in den See um\nsich zu erfrischen. Unterwegs hatten wir noch ein paar Steinpilze gefunden, die\nin der Suppe landeten. Gegen 21Uhr, wird es jetzt dunkel und alles waren im\nSchlafsack. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag 30.August:<\/strong> vom\nSee nach Le Boreon<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1428.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2421\" width=\"320\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1428.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1428-300x209.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1428-430x300.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1447.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2422\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1447.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1447-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1447-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein grandioser Sternenhimmel in der Nacht. Nur Dajana und Martin haben unter dem Tarp geschlafen. Carmen und ich auch haben uns einen eigenen Platz gesucht. Meiner war fast direkt am Wasser und ich hatte den morgen zum ersten mal auf dieser Expedition etwas Raureif auf meinem Rucksack. Es war also kalt, mir war aber total warm. Es muss ziemlich lustig aussehen, wenn ich mit kurzer Hose und d\u00fcnner Jacke herumlaufe, und alle anderen mit Handschuhen und warmen langen Klamotten. Doch kaum als die Sonne uns erreicht hat, wurde es sehr schnell warm. Jetzt mussten wir nochmals steil \u00fcber viele Ger\u00f6llfelder hoch \u00fcber den Sattel und zum Kamm laufen wo Martin wartet. Nach 3 Stunden kamen wir an und haben nochmals die jetzt zur Verf\u00fcgung stehenden Alternativen besprochen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1460.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2423\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1460.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1460-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1460-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am Ende haben wir die Hunde am Auto gelassen und sind quer durch den Nationalpark nach Le Boreon gewandert. Das ist eine ziemlich lange Strecke, wenn man damit erst um 12:30 anf\u00e4ngt. Carmen hat diese lange Strecke dann lieber auch mit dem Auto \u00fcberbr\u00fcckt, um sich nicht v\u00f6llig zu verausgaben. Auch bei der Wanderung durch den Nationalpark sind mir nur relativ wenig Wildtierspuren aufgefallen. Die meiste Zeit ging es durch einen L\u00e4rchenwald. Wir hatten dann im letzten Abschnitt auch ein sehr unerfreuliches Erlebnis. Pl\u00f6tzlich kam von hinten jemand angerannt und bat hektisch um Platz. Ich war ganz vorne und habe dann zum Martin noch gesagt, dass der ein Sauerstoffger\u00e4t im Rucksack tr\u00e4gt. Dann kam noch eine Frau und im selben Moment habe ich erkannt, dass es Sanit\u00e4ter sind und nur 50m vor uns lag ein Mann am Boden. Noch eine weitere Sanit\u00e4terin kam angerannt. Ich hatte kurz gefragt ob wir helfen k\u00f6nnen, doch wir sind gleich weitergeschickt worden. Es sah um den Mann, der dort lag nicht sehr gut aus. Ich vermute er hatte einen Herzanfall. Tragische Geschichte, und gl\u00fccklicherweise waren die Sanit\u00e4ter gerade angekommen. W\u00e4hrend dessen hat Martin bei Le Boreon bei einem Pferdehof ein Zeltplatz f\u00fcr uns gefunden. Gegen 19Uhr waren wir dort. Dajana hatte starke Kopfschmerzen und konnte nichts essen. Ich hoffe bis morgen geht es wieder besser.\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch 31.August<\/strong> von\nLe Boreon nach La Bolene-Vesubie<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1486.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2424\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1486.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1486-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1486-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Etwas oberhalb unseres Lagerplatzes war eine Wolfsausstellung, die wir uns anschauen wollten. Wir haben heute nur die Radstrecke vorgesehen, die etwa 25km lang sein soll. Also hatten wir Zeit. Um 10Uhr sind wir zum Zentrum gelaufen und ich habe an der Rezeption versucht ein wenig nachzufragen wie die aktuelle Situation aussieht. Alle anderen waren im Souvenirshop. Zuf\u00e4llig war ein zust\u00e4ndiger Biologe Christoph Duchamp dort. Er arbeitet mit den W\u00f6lfen in Frankreich. Ich hatte ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch und er hat mir erkl\u00e4rt, dass es von Nice bis Geneva W\u00f6lfe in den franz\u00f6sischen Alpen gibt. Alle 6 Monate gibt es eine Aktualisierung. Auf der Visitenkarte, die er mir gegeben hat, ist die handschriftliche Notiz fast unleserlich. Da werde ich mal im Internet suchen m\u00fcssen, wenn ich zur\u00fcck bin. Ich hatte zudem auch ein Gespr\u00e4ch mit dem Inhaber des Pferdehofs, der \u00fcbrigens aus Kalifornien kommt und seit \u00fcber 20 Jahren in Frankreich lebt. Er war vom Nationalpark Mercantour bzw. von deren Informationspolitik nicht besonders angetan. 1992 haben W\u00f6lfe eines seiner Pferde das schwer verletzt war angeknabbert. Gegen die W\u00f6lfe hat er allerdings nichts und hatte auch sonst nie Probleme obwohl seine Pferde manchmal frei auf den Almen stehen. Er war jedenfalls super interessiert an meinem Projekt und Arbeit und hat mir seine Hilfe angeboten, f\u00fcr den Fall, dass ich in der Region etwas machen w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1493.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2425\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1493.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1493-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1493-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nach einem gem\u00fctlichen Kaffee sind wir auf die R\u00e4der gestiegen und konnten wirklich nur Bergabfahren. Martin und Mona haben an der Hauptstra\u00dfe unterhalb von Le Bolene-Vesubie eine Wiese am Bach und einen Parkplatz f\u00fcr den Wagen gefunden. Wir haben den Parkplatz mit den B\u00e4nken belegt und nach einigen Musikeinlagen und dem Abendessen war es dunkel und alle sind ins Bett. Ich war dann noch auf der Suche nach einem Internetzugang in den benachbarten D\u00f6rfern, doch leider ohne Erfolg. Ich habe die Nacht im Auto verbracht.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag 1.September<\/strong>\nvon Le Bolene-Vesubie nach Moulinet<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1504.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2426\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1504.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1504-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1504-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ich habe schlecht geschlafen und bin schon fr\u00fch aufgestanden. Um 7Uhr hatte ich den Fr\u00fchst\u00fcckstisch gedeckt und war schon mit der Shira auf einen kurzen Spaziergang. Ich wollte etwas fr\u00fcher los mit dem Rad, um zu versuchen ob ich an der Tourismusinformation von Le Bolene-Vesubie versuchen ins Internet zu kommen. Ging nicht. Also bin ich mit dem Rad noch weiter hoch bis zum Treffpunkt mit den Anderen. Ich habe den Startpunkt der Wanderung nach oben verlegt, weil wir ansonsten gut 1000m ziemlich steil den Berg hochlaufen. Daf\u00fcr hatten wir dann einen wirklich sehr sch\u00f6nen Weg erwischt bis nach Col de Turini. Und wir haben endlich Spuren gefunden, die von W\u00f6lfen stammen k\u00f6nnten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1517.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2427\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1517.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1517-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1517-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1521.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2428\" width=\"320\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1521.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1521-300x210.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1521-430x300.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter auch noch eine alte Losung voller Haare. Kurz vor dem Ende der Expedition. Wir sind heute aber wirklich fast den gesamten Tag im Schatten gelaufen mit sehr sch\u00f6ner Aussicht. Interessant war, dass die S\u00fcdh\u00e4nge oft sehr trocken waren. Zum Teil sind wir durch alte Felder und Wiesen die in Terrassen angelegt waren gewandert. Doch die waren schon seit mindestens 50Jahren verlassen und ein sehr sch\u00f6ner Wald mit vielen verschiedenen Baumarten und Str\u00e4uchern bedeckten den gesamten Hang. Als wir dann in Moulinet angekommen waren mussten wir der Stra\u00dfe gefolgt und haben an einer steilen Kurve eine Pause gemacht. Als wir da so sa\u00dfen ereignete sich ein Unfall. Eine Autofahrerin nahm zwei Motorradfahrern die Vorfahrt. Die waren zum Gl\u00fcck langsam, aber einer musste hart abbremsen und ist in der steilen Kurve mit dem Motorrad umgefallen und hatte eine Prellung und Kratzer an der Maschine. Unser heutiges Lager war auf einem kleinen einfachen und rustikalen Campingplatze. Vom Eigent\u00fcmer haben wir sogar noch eine lokale Spezialit\u00e4t bekommen obwohl er von W\u00f6lfen nicht wirklich begeistert war. Um 21 Uhr bin ich noch ins Dorf und hatte endlich meinen Internetzugang. Es war im Dorf eine sch\u00f6ne gem\u00fctliche Stimmung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag 2.September:<\/strong>\nvon Moulinet nach Sospel<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schw\u00fcl warm und der vorletzte Wandertag der Expedition. Unser erstes Problem heute war, den Bus mit dem H\u00e4nger vom Campingplatz auf die Stra\u00dfe zu bekommen. Es ist steil und nicht sehr griffig und eng. Martin hat die erste Steigung mit zu wenig Schwung genommen und kam nicht weiter. Jetzt musste er mit dem H\u00e4nger nochmals r\u00fcckw\u00e4rtsfahren. Das habe ich dann \u00fcbernommen, denn wenn etwas schief geht war es meine Schuld. Das ist mir lieber. Es war eng und mit mehr Schwung habe ich es dann geschafft. Dann ging es zu Fu\u00df weiter auf 1300m. Es tr\u00f6pfelte und es wurde noch schw\u00fcler. Irgendwann kam die Sonne raus und es wurde hei\u00df. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1556.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2429\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1556.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1556-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1556-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wir mussten an steinigen H\u00e4ngen vorbei, Ziegen waren auf dem Weg und die Sonne erhitzte die Steine zu einem Brutofen. Sehr sch\u00f6nes Panorama nicht ganz einfache Wege und kein Wasser. Wir mussten f\u00fcr die Hunde und f\u00fcr uns selbst von Schatten zu Schatten laufen. Die Shira trank dann sogar Wasser aus meiner Hand. Es war in der Ferne diesig und das Meer war nicht zu sehen. Gegen 15 Uhr waren wir unten und dort war ein gro\u00dfer Bach zum Vergn\u00fcgen der Hunde und f\u00fcr uns. Jetzt mussten wir noch bis zum Campingplatz gehen Richtung Sospel. 2Km auf der Stra\u00dfe, leider war kam keine Eisdiele vorbei. Morgen sind wir am Mittelmeer, es wird aber noch ein schwei\u00dftreibender Weg.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag 3.September:<\/strong>\nvon Sospel zum Ziel dem Mittelmeer<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1586.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2430\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1586.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1586-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1586-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Nacht warm sehr warm und schw\u00fcl und der Campingplatz neben einer Stra\u00dfe. Ich konnte kaum schlafen. Zun\u00e4chst sind wir recht z\u00fcgig durch Sospel gewandert zum Startpunkt des Wanderweges. Dem GR 52. Es war noch immer schw\u00fcl warm und nach der gestrigen anstrengenden Tour f\u00fcr Mira ist sie heute beim Auto geblieben. Denn ich erwarte, dass wir beim Abstieg auf der S\u00fcdseite in der vollen Sonne gehen m\u00fcssen. Die Shira hat schon Probleme bei gro\u00dfer Hitze, die Mira ist mit ihrem schwarzen Fell noch empfindlicher. Heute ist der letzte Wandertag dieser Expedition. Es ging 600m hoch bis auf 1000m H\u00f6he. Die Hoffnung ist gro\u00df, von oben das Meer zu sehen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1597.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2431\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1597.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1597-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1597-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1607.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2432\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1607.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1607-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1607-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Als wir oben waren, standen wir im Nebel und konnten gar nichts sehen. Nach einer Pause ging es weiter, erst runter dann wieder hoch und dann wieder runter auf 800m Dort machten wir noch eine Pause und es fing an zu regnen. Das Meer war nicht zu sehen. Doch nach dem Regen und der n\u00e4chsten Kurve, war der Himmel halbwegs klar und wir konnten direkt auf die H\u00e4user und den Hafen von Menton schauen. Endlich sind wir da, nach 5 Wochen Expedition. Jetzt nur noch absteigen uns ins Wasser. So dachten wir. Doch oh weh, nochmals hoch auf 1150m und wieder runter auf 700m. Eigentlich m\u00f6chte ich ja bei Grimaldi auf der italienischen Seite absteigen. Die franz\u00f6sische Wanderkarte zeigt aber nur die Wanderwege in Frankreich. Auf italienischer Seite konnte ich nur einen Pfad erkennen, der aber schneller zum Ziel f\u00fchren sollte. Also \u00fcber den Grenzkamm, das war einfach, r\u00fcber nach Italien und runter. Tja, leider verlor sich der Weg auf italienischer Seite in alten \u00fcberwucherten Pfaden, einzelnen verfallenen Steinh\u00e4usern und unpassierbaren Dornen und Gestr\u00fcpp. Es war jetzt richtig schw\u00fcl und schon 17Uhr. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1619.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2433\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1619.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1619-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1619-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Um weitere Verirrungen zu vermeiden entschied ich alles wieder zur\u00fcckzugehen auf den GR52 und nach Menton abzusteigen. Martin soll dann unten am Hafen auf uns warten. Das tat er mit kalten Getr\u00e4nken und Melonen mitten auf dem Gr\u00fcnstreifen zwischen den Stra\u00dfen und an der K\u00fcste. Dann ging es ab ins Mittelmeer. Alle sind wir ins Wasser und haben so das Ende und beim sp\u00e4teren Abendessen auf dem Campingplatz in Ventimgilia die Erfolgreiche zweite Etappe der Alpenexpedition gefeiert. Der letzte Tag hatte es wieder in sich, mit Hitze, Regen, Schw\u00fcle, unpassierbaren Wegen und sehr viel Schwei\u00df und Kraftanstrengung. Es hat sich aber gelohnt. Sobald ich wieder zuhause bin werde ich eine Zusammenfassung meine Eindr\u00fccke in Bezug auf Wolf, Luchs und B\u00e4r schreiben und hier ins Tagebuch posten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1645.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2434\" srcset=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1645.jpg 640w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1645-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_1645-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag 4.September:<\/strong> R\u00fcckfahrt! Ende der Expedition.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tagebuch: Ankunft in Pfunds 30.Juli 2011:Nach vielen Vorbereitungen und einigen \u00c4nderungen der Expedition geht es endlich wieder los. Martin und Mona gestalten das Begleitteam und werden den Expeditionsbus fahren. Die sind aus Hamburg am Freitagnachmittag bei mir in B\u00fchl angekommen. &hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/?page_id=2356\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2356","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2356"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2435,"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356\/revisions\/2435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.derwegderwoelfe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}